Nach 2,5 Jahren rauchen, extreme Angst vor den Folgen?

Hallo, ich hole mal etwas aus.

Ich bin weiblich, 24 Jahre alt und rauche seit ca. 2,5 Jahren. Schon seit längerer Zeit habe ich den Entschluss gefasst, aufzuhören und habe es in den letzten Monaten geschafft, das Rauchen stark zu reduzieren.

Mittlerweile nur noch 1-2 Zigaretten am Tag. Möchte es aber ganz lassen, weil ich extreme Angst vor den gesundheitlichen Folgen habe und nicht mehr von diesem ekeligen Zeug abhängig sein möchte. Es fällt mir noch schwer, ganz aufzuhören, weil es doch Momente gibt, in denen ich es sehr genieße und das Gefühl habe „es zu brauchen“. Habt ihr Tipps?

Seit ein paar Wochen bin ich nach einer Erkältung heiser und muss mich des Öfteren räuspern. Dies macht mir Angst. Kann ich schon eine Krebserkrankung entwickelt haben (das ist eben das erste was Google ausspuckt)? Kann es auch etwas harmloses sein? Wann muss ich zum Arzt und was wird dieser tun?

Ebenso fürchte ich mich davor, eine COPD zu bekommen. Kann ich dies denn jetzt überhaupt noch verhindern, nachdem ich mich schon 2,5 Jahre mit dem Rauchen belastet habe? Ich bereue es mittlerweile so sehr, überhaupt mit dem Dreck angefangen zu haben und fühle mich, als hätte ich mich verseucht und schon mein Todesurteil unterschrieben.

Kann mein Körper sich von den Schäden erholen, wenn ich es schnell schaffe, mir das Rauchen ganz abzugewöhnen? Wie regeneriert sich der Körper aus eurer eigenen Erfahrung nach dem Rauchstopp? (Bitte nicht diese Liste mit nach 20 Minuten passiert dies....die findet man auf jeder Seite, aber es wird nie beschrieben, wie das genau abläuft.) huste ich das Zeug dann wieder raus? Nimmt die Verschleimung ab? Muss ich mich dann weniger räuspern?

danke schon mal :-)

Angst, rauchen, COPD, Krebs, Lunge, Sucht
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Mit dem Rauchen aufhören, was erwartet mich?

Hallo, ich bin weiblich, 24 Jahre alt und rauche seit circa 2,5 Jahren. In den letzten Wochen habe ich bereits geschafft, meinen Konsum deutlich zu reduzieren...ganz komme ich aber irgendwie nicht weg von dem Zeug (vermutlich mit zu vielen Ritualen verbunden z.B. nach dem Essen).

Es gab auch schon Monate, in denen mich vieles belastet hat und ich wirklich sehr viel geraucht habe, weshalb ich öfters mal husten muss und bei körperlicher Betätigung auch schneller aus der Puste bin.

Mittlerweile bereue ich es sehr, überhaupt damit angefangen zu haben, schließlich hat man nur ein Leben und einen Körper, dem ich selbst sehr damit geschadet habe. Ich wünschte, ich wäre früher so schlau gewesen und hätte mir das gar nicht angetan. Nach jedem Rauchen habe ich ein schlechtes Gewissen. Gleichzeitig meldet sich nach ein paar Stunden aber eine Stimme, die sagt „jetzt ist der Schaden ja schon da, es lohnt sich eh nicht aufzuhören, der Entzug ist nur eine Qual der nichts bringt“

Das ist ein Teufelskreis, aus dem ich gerne ausbrechen würde. Wie waren eure Erfahrungen zu dem Thema? Welche Veränderungen habt ihr an eurem Körper wahrgenommen, nachdem ihr aufgehört habt, zu Rauchen. Kann sich die Lunge wieder regenerieren und reinigen? Lohnt es sich für die Gesundheit doch, den Entzug durchzuhalten? Wenn ja, ab wann habt ihr euch gesünder gefühlt und inwiefern?

Danke schon mal für eure Erfahrungen :)

Gesundheit, Entzug, Lunge
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