Kein Briefgeheimnis für Ärzte in Kliniken bei privater persönl. Adressierter Post am Arbeitsplatz

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5 Antworten

Ja, das darf die Klinik, denn es ist Geschäftspost und die darf die Sekretärin öffnen. Selbst bei dem Vermerk "persönlich" kann es zu Schwierigkeiten kommen, denn Privatpost für einzelne Mitarbeiter hat in der geschäftlichen Post keinen Vorrang, sondern wird genauso behandelt wie die geschäftliche Post. Für Privatpost gilt der private Briefkasten und für Geschäftspost der geschäftliche. Das gilt nicht nur für Kliniken sondern im gesamten geschäftlichen Bereich.

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Das Problem habe ich auch. Ich arbeite an einer Schule in einem Teilbereich, sprich, ich leite eine Kernzeitbetreuung dort. Ich habe mein eigenes Etat für die Gruppe und tätige selbständig Einkäufe. Zudem bin ich nicht beim Staat angestellt, wie die Lehrer, sondern bei der Gemeinde. Trotzdem werden MEINE Rechnungen und Briefe, falls sie im Sekretariat landen, dort geöffnet und dann erst an mich weiter gegeben (außer Werbung - höhö...). Das regt mich auch jedes mal auf, aber man kann wohl nichts machen. Wenn ein Brief an mich beim Hausmeister landet, der fragt mich zumindestens, ob das evtl. etwas ist, was ihn auch betrifft (ist ja manchmal so, dann sag ich es ihm schon ^^...). Er macht Briefe an mich nur auf, wenn ich z.B. krank bin und er die Vermutung hat, dass da etwas drin steht, was er wissen muss (z.B. Liefertermin von Möbeln - die muss er ja schließlich entgegen nehmen und aufbauen). Warum allerdings die Sekretärin die Briefe aufmacht, weiß auch keiner (vielleicht automatisch...).

Jetzt hast du ja eine private Anschrift, dann schreibst du künftig da hin. Du könntest dir ja einen Spaß erlauben und nochmal an die seitherige Adresse schreiben. Dann hängst du einen Zettel an die Karte, wie: "...ja, schämen Sie sich denn gar nicht, Post für jemand anderen zu öffnen? Schon mal was von Briefgeheimnis gehört?" Den Empfänger würde ich einweihen ;o) . Dann schau mer mal, ob der anheftende Zettel nachher noch mit drin ist ;o) . Dann hättet ihr was zu lachen ;o) .

Ansonsten immer den Vermerk PERSÖNLICH drauf machen, dann sollten die anderen eigentlich die Finger davon lassen.

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Wenn du möchtest daß die Post vom Adressaten direkt = nicht von anderen geöffnet wird, sollte man den Namen ganz unbedingt als allerallererstes schreiben und auch OHNE z.Hdn. , in die Zeile darunter dann die Institution und dann die Adresse. Doppelte Sicherheit ist gegeben, wenn du "Persönlich" noch vor den Namen schreibst.

Wenn man es so macht, wie du es dieses mal gemacht hast, ist das für die Poststelle ein Zeichen (besonders das z.hdn. und den Namen an 2.Stelle) dass der Brief geöffnet werden kann.

Das ist von der Poststelle nichtmal Unwissen oder Unachtsamkeit, sondern gängige Praxis.

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Selbst in Büros, werden Briefe wo zH. von Hr. sowieso drauf steht von Anderen geöffnet, wenn du es nicht willst, das es andere Öffnen, hättest du persönlich drauf schreiben müssen, dann darf es kein anderer öffnen.

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Hallo S..,

wenn man ein Schreiben an Firma / Klinik XY "z.H. Herr Dr. soundso" wird die Post geöffnet! Weil ja der Mitarbeiter / Arzt odgl. im Urlaub sein könnte. Wenn dadurch irgendwelche Fristen versäumt würden weil der Brief vier Wochen liegen bleibt wäre das makaber. In dem Fall wird die Post so gewertet als wenn sie an die Firma / Klinik geht.

Wenn der Brief persönlich geschrieben wird dann darf er nicht geöffnet werden!

  • Dr. Mabuse
  • Klinik XY
  • Waldstrasse 1
  • ( )
  • 00000 Waldstadt

http://www.postsitter.de/post/postgeheimnis.htm

VG Stephan

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