Wundheilungsstörung nach gezogenem Zahn oder alles normal?

Hallo,

mir wurde Dienstag (also vor 72 Stunden) ein oberer Backenzahn gezogen. Allerdings aus einer akuten Entzündung heraus, was man ja eigentlich nicht machen soll, aber da ich die Tage drauf nicht wieder zum ZA hätte gehen können hat der Arzt den Zahn mit Nachbetäubung rausgezogen. War dann auch schmerzfrei und obwohl der Zahn wurzelbehandelt und offen war ist auch nichts gebrochen.

Die ersten zwei Tage waren - bis auf die "normalen" Schmerzen - problemlos (keine Nachblutungen o.ä.), aber die Wunde wollte einfach nicht anfangen zu heilen, es gab also keine Anzeichen dieser weißen Fibrinsubstanz. Ich habe daher Donnerstag beim Zahnarzt angerufen und ihn gefragt, ob ich vorbeikommen soll. Nein, sollte ich nicht, aber ich hätte doch noch ein Antibiotika da, was ich mal verschrieben bekommen aber dann nicht gebraucht hätte. Stimmt - "Amoxi 1000", 20 Tabletten. Das sollte ich nehmen.

Hab ich auch gestern früh mit angefangen (jetzt 4 von 20 Tabletten genommen) und seit heute habe ich stärkere Schmerzen. Und das, obwohl die Kiefersperre und Schwellung zurückgeht. Der Schmerz sitzt auch eher weiter oben, so auf Höhe der Nasenflügel und etwas höher, als direkt bei der Wunde. Fibrin gibts immer noch nicht. Ist das noch normal? Ein Zeichen, dass das Antibiotika anfängt zu wirken? So langam mache ich mir ja doch Sorgen, vor allem, da ich die neuen Schmerzen recht unlustig finde.

Hab übrigens definitiv nichts falsch gemacht - keine Milchprodukte, Wunde nicht ausgespült, gut gekühlt, mit Kamillentee nur nach dem Essen (Kartoffelbrei seit Tagen...) durch Kopf hin- und herbewegen eventuelle Essensreste sanft aus der Wunde bewegt. Ist ja nicht der erste Zahn, den ich verloren habe, aber der erste wo ich so Probleme habe.

Antibiotika, kiefer, Zahnfleisch, Zahnschmerzen, Wundheilung
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Seltsame Schmerzen im Handgelenk - Zu welchem Arzt sollte ich da?

Hallo an alle,

ich brauche mal etwas Hilfe, weil ich unsicher bin, was ich habe/welchen Facharzt ich da aufsuchen soll.

Und zwar geht es um mein linkes Handgelenk bzw. das Gebiet ein bisschen darunter. Auf der Innenseite sieht man ja im Normalfall so blassblau die Venen. Und wenn man das Handgelenk abknickt dann sieht man in der Mitte ja von der aus abwärts so einen Knochen(?) herunterlaufen. Eine meiner Venen verläuft an einer Stelle über diesen Knochen und ist dort richtig dunkelblau. An meinem anderen Arm habe ich da auch eine Vene drüberlaufen, aber die sieht normal blass aus.

Seit etwa zwei Wochen habe ich jetzt mindestens einmal am Tag plötzlich stechende Schmerzen an genau dieser einen Stelle. Sie kommen aus dem Nichts, ich muss noch nichtmal das Handgelenk bewegen. Es fühlt sich an, als ob jemand immer wieder mit einem Messer hineinsticht. Wenn ich Glück habe hören diese Stiche nach einer Minute auf, aber dann ist es für Stunden, als wenn es an der Stelle weiter "kribbelt" und es ist wahrscheinlich, dass die Stiche wiederkommen.

Die Stelle ist nicht druckempfindlich und die Schmerzen reagieren nicht auf Hitze oder Kälte. Es gibt auch außer dieser dunklen Vene nichts Ungewöhnliches - keine Verletzung oder raue Haut - deshalb bezweifle ich, dass mein Hausarzt etwas finden würde. Nur: Was könnte das sein? Ist das mit der Vene normal/hängen die Schmerzen damit zusammen oder ist das vielleicht sowas wie Karpaltunnel (wobei ich Rechts- und nicht Linkshänder bin). Zu welchem Arzt geht man mit solchen Beschwerden?

Vielen Dank für alle Antworten!

gelenkschmerzen, Venen, Handgelenk
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