Krankengeldanspruch nach Leistungsablauf

Der Dreijahreszeitraum (Blockfrist) für meine Erkrankung endete im Februar 2014. Der Leistungsablauf für meine Krankengeldzahlungen endete am 18.09.2013. Seither bezog ich Arbeitslosengeld, stehe dem Arbeitsmarkt aber zur Vermittlung (tgl. 6 Std. und mehr) zur Verfügung. Das wurde durch den ärztlichen Dienst der AfA auch so bewertet.

Seit Ende Mai 2014 bin ich nun wegen einer ganz anderen Erkrankung arbeitsunfähig und befinde mich seit 7 Wochen in stationärer klinischer Behandlung.

Nach 6 Wochen hat nun die Agentur für Arbeit ihre Zahlungen eingestellt und verweist auf die Krankenkasse. Die Krankenkasse verweist darauf, dass ein neuer Anspruch auf Krankengeld für die gleiche Krankheit nur besteht, wenn

  • ich zwischen Leistungsablauf und dem erneuten Eintritt der Arbeitsunfähigkeit mindestens 6 Monate nicht wegen dieser Krankheit arbeitsunfähig war
  • der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stand.

Dabei bezieht sich die Krankenkasse auf eine ärztliche Auskunft, nach der ich seit 18.09.2013 nicht wieder arbeitsfähig war. Das ist nicht zutreffend, ich stehe seit September 2013 der Arbeitsvermittlung zur Verfügung und war nur im Februar 2014 eine Woche und im April 2014 drei Wochen wegen der gleichen und einer hinzugekommenen Krankheit krankgeschrieben.

Fragen: Sehe ich es richtig, dass sich die Arbeitsunfähigkeit ja nur auf die bisher ausgeübte Tätigkeit bezieht, denn der Arbeitsvermittlung (für andere Tätigkeiten) stehe ich ja zur Verfügung.

Was ist, wenn ich innerhalb der von der Krankenkasse genannten 6 Monate, eine Woche wegen der gleichen Krankheit arbeitsunfähig geschrieben war? Verlängert sich die Frist dann um eine Woche?

Obwohl ich jetzt wegen einer ganz anderen Krankheit krankgeschrieben und stationäre behandelt werden, verweigert die Krankenkasse das Krankengeld und verweist an die AfA, die wiederum an die Krankenkasse. Was kann man tun!?

Krankengeld
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