Permanente Halsschmerzen, Infektion der Atemwege, Mandelentzündung oder was kann es sein?

Hallo liebe Community,

im Februar dieses Jahres fühlte ich mich ziemlich angeschlagen und hatte Halsschmerzen. Auf meiner Mandel befanden sich einige wenige weiße Flecken. Zudem waren die Mandeln recht zerklüftet. Nach einem Blick in meinen Hals verschrieb mir mein Hausarzt Penicillin. Die weißen Flecken verschwanden nach kurzer Zeit. Ich fühlte mich jedoch noch einige Zeit etwas kränklich.

Seit dieser Zeit habe ich immer mal wieder einen juckenden Ausschlag über unter unter der Achselhöhle.

Im April dieses Jahres nach starkem (Heu-)Schnupfen bekam ich wieder starke Halsschmerzen. Das Sprechen viel schwer (kloßig), der Zungenansatz schmerzte das Schlucken tat sehr weh (mal links, mal rechts). Andere Krankheitssymptome hatte ich nicht. Da ich beruflich unterwegs war, war ich bei einem mir unbekannten Allgemeinmedizinier, der eine Infektion der oberen Atemwege feststellte. Die Mandeln waren zerklüftet, aber nicht mit Eiter o.ä. belegt. Mit wurde ein Antibiotikum verschrieben. Am nächsten Tag ging es mir sofort besser.

Einen Tag nachdem das Antibiotikum aufgebraucht war, fingen die Schmerzen wieder an. Schluckbeschwerden, Sprache kloßig, Schmerzen am Zungenansatz. Keine anderen Symptome, kein Belag der Mandeln o.ä.

Ich ging daraufhin zu einem sehr guten Allgemeinmedizinier, um mich richtig durchchecken zu lassen und nicht wieder blind ein Antibiotikum oder Penicillin verschrieben zu bekommen. Es folgte also zunächst nur eine Behandlung der Schmerzen mit Paracetamol, Kamillentee und homeopatischen Mitteln.

Die Blutergebnisse lieferten keinen Hinweis auf eine Entzündung bzw. einen bakteriellen Infekt. Auch der Abstrich, den ein HNO durchführte, wies nicht auf eine bakterielle Mandelentzündung hin.

Dennoch halten meine Halsbeschwerden seit nun circa 6 Wochen an. Mal merke ich einige Tage kaum etwas, dann schmerzt es mal wieder etwas mehr. Zum Teil habe ich ein Gefühl der Enge im Hals, was laut HNO auf geschwollenes lymphatisches Gewebe unter der Zunge zurückzuführen ist.

Allgemeinmediziner und HNO vermuten einen viralen Infekt. Einen klaren Befund habe ich jedoch nicht. Wenn die Beschwerden in zwei Wochen nicht abgeklungen sind, soll ich wieder zum HNO gehen, um ggf. eine Mandelentfernung zu besprechen.

Ohne Befund erscheint mir diese Maßnahme recht weitgehend, obgleich ich endlich wieder Ruhe in meinem Rachen hätte.

Was kann es sein? Pfeifferisches Drüsenfieber (ich habe allerdings kein Fieber), Röteln, Heuschnupfen? Sind die Mandeln vielleicht einfach "auf"; ich habe zwei kleine Kinder, die eine ganze Menge Infekte angeschleppt haben und sicher auch mein Immunsystem gut gefordert haben.

Wenn es aus der Community Ansätze gibt, denen ich nachgehen kann, wäre ich euch sehr dankbar.

Viele Grüße

Anbei noch zwei aktuelle Bilder meines Rachens bzw. meiner Mandeln:

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