Lust- und Appetitlosigkeit. Wie während des Lockdowns eine Routine entwickeln?

Schon Anfang des Jahres hatte ich massive Probleme damit, wie man so sagt "mein Leben in den Griff zu kriegen". Ich bin eigentlich viel unterwegs, mache mehrere Sportarten im Verein und bin viel unter Leuten, somit also meist den ganzen Tag unterwegs und vor allem beschäftigt.

Im ersten Lockdown ging das noch, da ich da noch in dualer Ausbildung war und Homeoffice hatte, somit also um 8:00 Uhr (wenn auch zuhause) am Computer sitzen musste.

Ich war allerdings extrem unausgeglichen, habe plötzlich angefangen zu weinen (scheinbar grundlos) und hatte auf rein gar nichts Lust und hatte keinen Appetit. Das legte sich zum Glück über Sommer wieder, als das Training wieder stattfand und man auch draußen wieder mehr machen konnte.

Der zweite Lockdown begann bei mir genauso. Ich brach in Tränen aus, als der Weihnachtsmarkt bei uns abgesagt wurde, obwohl mir das eigentlich vorher schon klar war, dass ausgerechnet der in meiner Stadt nicht als einziger in Deutschland stattfinden wird. Es war nur das einzige, auf das ich mich noch gefreut hatte. Die Appetitlosigkeit ist dieses Mal zum Glück ausgeblieben, doch die Lustlosigkeit ist wieder da.

Dieses Mal ist es zudem auch so, dass meine Ausbildung beendet ist. Ich studiere nun und habe zwar einiges an Hausarbeiten etc. vorzubereiten, aber ich muss nie in die Uni und muss auch nicht arbeiten (es ist ein duales Studium, aber Studium und Arbeit sind in großen Etappen immer abwechselnd. Arbeiten ist also erst ab März wieder dran).

So schlafe ich den halben Tag und die restliche Zeit gammel ich rum und tu nichts, weil ich auf nichts Lust habe. Am meisten nimmt mich mit, dass ich nicht zum Sport kann und joggen (der einzige Sport, der erlaubt ist) soll ich aufgrund einer Knieverletzung nicht. Durch die mangelnde Bewegung geht es mir nicht besonders gut und ich nehme zu durch das Rumliegen, wodurch ich auch mit mir selbst immer unzufriedener werde.

Ich habe mir auch schon vorgenommen, täglich um halb 8 aufzustehen und zu festen Zeiten zu lernen, zu essen, etc. Aber das krieg ich nicht hin. Dann klingelt zwar pünktlich der Wecker, aber ich frage mich, wozu ich mich jetzt aus dem Bett quälen sollte, das kann ich ja auch noch später und ich schlafe weiter. Es gibt einfach keinen Grund aufzustehen. Es gibt ja auch nichts in naher oder ferner Zukunft, worauf man sich freuen könnte, es fällt eh alles aus. Nur die Dinge, die ich nicht mag (lernen, Klausuren, Hausarbeiten etc.) darf ich tun und der Ausgleich fällt komplett weg.

Ich würde so gerne wieder eine Routine in mein Leben kriegen, morgens wissen, wofür ich aufstehe und auch über Tag wieder ausgeglichener und besser gelaunt sein. Hat da jemand einen Tipp für mich, wie das gelingen kann?

Sport, Alltag, Motivation, Psyche, Appetitlosigkeit, Corona
1 Antwort
Fortbestehende Beschwerden in Knie, Hüfte, Nacken. Viele Ärzte besucht. Was nun?

Liebe Community,

wahrscheinlich wird das ein etwas längerer Text, aber vielleicht kann mir irgendjemand mit Erfahrung oder sogar ärztlichem Wissen weiterhelfen.

Ich bin inzwischen 22. Schon seit vielen Jahren habe ich ständig Knieschmerzen (am linken Knie) und bin in manchen Bewegungen stark eingeschränkt. Seit dem war ich bei mehreren Ärzten, habe Salben, Physiotherapie, eine Bandage, mal Ruhe, mal Sport, dann wieder Physio verordnet bekommen. Nichts hat so wirklich geholfen. Letztes Jahr wurde dann ein MRT gemacht. Bei der Besprechung mit der Orthopädin stellte sich heraus, dass es sich wohl um ein Plica-Sydrom handelt. Also wieder Physiotherapie, Sport soll ich weiterhin ausüben. Als es nicht besser wurde, stellte sich in einem weiteren Arztgespräch heraus, dass die Schmerzen bei einem Plica-Syndrom vor allem innen am Knie sind. Dort habe ich jedoch keinerlei Schmerzen. Bei mir sind sie außen am Knie bzw. hinter und um die Kniescheibe herum.

Als ich darauf aufmerksam machte, dass ich ebenfalls manchmal Schmerzen und öfter ein Knacken und eine Blockade in der linken Hüfte spüre, habe ich Physiotherapie im Wasser (mit älteren Leuten mit künstlichem Hüftgelenk) verschrieben bekommen. Das war zwar ganz lustig, trug aber nicht zu einer Verbesserung bei. Laut Aussage der Ärztin haben die Hüftschmerzen nichts mit dem Knie zu tun.

Vor etwa 5-7 Jahren litt ich regelmäßig unter Nackenschmerzen mit Schwindel und Übelkeit. Ich war beim Arzt -> Physiotherapie und Osteopathie. Das half ganz gut. Mittlerweile sind die Nackenschmerzen wieder da, gepaart mit starken Kopfschmerzen, vor allem nach dem Aufstehen, einmalig auch eine Seestörung am linken Auge. Diese werden jetzt wieder schlimmer, wo ich auch mein Knie wieder viel stärker spüre. Eine Verbindung konnte von keinem Arzt bestätigt werden.

Sämtliche Schmerzen wurden besser, als vor 1,5 Jahren meine Weisheitszähne gezogen wurden. Das mag auch Zufall sein, die Verbesserung war auch nur von kurzer Dauer (ca. 6 Monate).

Seit dem war ich erneut beim Orthopäden. Weiter machen wie bisher, viel Sport, aufhören wenn die Schmerzen zu stark werden.

Durch Ruhigstellung werden die Knieschmerzen zur Zeit besser, wobei auch eine mehrmonatige Sportpause (vor ca. einem Jahr) keine wesentliche Verbesserung gezeigt hat.

Kälte scheint mehr zu nützen als Wärme, ich möchte aber auch nichts kaputt machen.

Spazieren auf weichem Waldboden fühlt sich gut an.

Das Knie in der Luft halten und dabei strecken ist nicht möglich.

Eine neue Matratze ist bestellt, ein Nackenstützkissen besitze ich bereits.

Ich war bei etlichen Ärzten und verschiedensten Physiotherapeuten und es ist in den letzten Jahren nichts besser geworden. Darunter leide ich besonders, weil es mich beim Sport einschränkt. Ich tanze für mein Leben gerne (hobbymäßig im Verein).

Wenn hier irgendjemand auch nur einen kleinen Verdacht hat, was das sein könnte und/oder eine Idee, wie es mir wieder besser gehen könnte: Bitte antwortet! Ich probiere alles aus! Danke!

Rücken, Schmerzen, Sport, Nacken, Hüfte, Knie, Orthopädie, Osteopathie
3 Antworten
Gelenke knacken nach Aufstehen?

Hallöchen an alle :)

Seit einiger Zeit ist es bei mir so, dass nach dem Aufstehen morgens ganz laut meine Schultergelenke sowie Handgelenke und teilweise auch Knie und Ellenbogen knacken, außerdem habe ich oft Rücken- und Nackenschmerzen.

Da ich immer mal wieder (auch so) Nackenschmerzen habe, dachte ich, das ist eben so und es wird dann eigentlich auch immer so innerhalb der ersten Stunde nach dem Aufstehen besser. Damit die Nackenschmerzen weggehen habe ich schon alle möglichen Spezialkissen ausprobiert, habe mich auch besonders viele Kissen gelegt und auch schon einige Nächte ganz ohne Kissen geschlafen. Aber die Schmerzen blieben unverändert.

Was mich aber noch mehr stört, ist, dass in letzter Zeit immer so meine Gelenke knacken (wie oben beschrieben). Es ist wirklich unangenehm, weil es auch ein bisschen wehtut.

Ich mache Sport (also ich denke, an mangelnder Bewegung sollte es nicht liegen). Bin zwar keine Leistungssportlerin, aber ich mache Ballett (2h/Woche) und bin auch immer wenn ich unterwegs bin zu Fuß oder mit dem Fahrrad weg. ÖPNV oder Auto fahre ich nur wenn es wirklich stark regnet oder der Weg ansonsten viel zu weit wäre. Außerdem gehe ich auch zusätzlich noch 1-2x die Woche Inliner fahren (einige Kilometer).

Woran liegt das und was kann ich ändern, dass es nicht mehr so ist?

P.S.: Achja und ich habe auch mal Testweise auf 'ner anderen Matratze geschlafen, um zu sehen ob es besser wird. Aber es war nur ein ganz kleines bisschen besser, Nackenschmerzen hatte ich genauso stark und die Gelenke knackten ein bisschen weniger, aber es war nicht nennenswert besser. :(

Rücken, Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Schmerzen, Nacken, bett, Gelenkbeschwerden, Gelenke, knacken
3 Antworten
Weitere Inhalte können nur Nutzer sehen, die bei uns eingeloggt sind.