Wozu schreiben die Therapeuten aus einer Psychiatrie solche entlassungs-briefe?

4 Antworten

Diese Berichte gehören in die Krankenakte des betroffenen Patienten. Das erleichtert es den behandelnden Ärzten, Diagnosen zu stellen, falls du mal wieder irgendwelche psychischen Beschwerden hast. Da der Hausarzt immer die erste Anlaufstelle für Beschwerden aller Art ist, ist es auch sinnvoll, wenn diese Arztberichte bei ihm in einer Akte zusammengefasst werden.

Damit dein Hausarzt, dich richtig behandeln kann, sollte er genau über deine Krankengeschichte informiert sein. Nehmen wir an dir wurde in der Psychiatrie ein Medikament verordet welches du regelmäßig einnehmen sollst und dein Hausarzt möchte dir für irgendeine andere Erkrankung Tabletten verorden, weiß aber von den Tabletten aus der Psychiatrie nichts schreibt dir etwas auf und dann haben die Wechselwirkungen? Das kann unter Umständen auch mal gefährlich werden. Es wär also gut sich einen Hausarzt zu suchen, mit dem man auch über solche Probleme sprechen kann und bei dem man sich gut aufgehoben fühlt und dem man von allen Erkankungen erzählen kann ohne sich zu schämen.

Hallo!

Die Entlassbriefe dienen dazu, den Hausarzt, oder ambulanten Psychiater/ Psychologen darüber zu informieren, was in der Psychiatrie gemacht wurde, welche Therapieziele erreicht wurden, wo es Schwierigkeiten gab, evt. mit welcher Medikation du entlassen wurdest, Aufnahmebefund und natürlich deine Diagnosen. Entlassbriefe bekommt man übrigens in allen Krankenhäusern.

Damit der Hausarzt über Medikamente die du genommen hast informiert ist, über deinen jetzigen Zustand etc. so kann er dich besser behandeln und kann auf Wechselwirkungen, Unverträglichkeiten usw. Eingehen

Ambulant oder Stationär Koloskopie (Darmspiegelung)

Muss ich bei einer Koloskopie (Darmspiegelung) immer Ambulant behandelt werden, oder kann ich AUF WUNSCH auch stationär aufgenommen werden? Im Netz steht halt nur wenig und das was man findet da steht nur Ambulant. Ich möchte ganz ehrlich gesagt auch lieber stationär behandelt werden, da ich immer auf nummer sicher gehe. Ich weiß für Ärzte ist dies ein Routine eingriff aber trotzdem, ich verabscheue einen Krankenhaus Aufenthalt nicht. Kurz zur Geschichte habe seit Mittwoch abend Blut im Stuhl und ab und zu unangenehme Magenkrämpfe die bis heut auch nicht wirklich besser geworden sind. war gestrigen Samstag in der Notaufnahme da immer noch Blut dabei war. Der Arzt vom Dienst sagte ich muss Montag zum Hausarzt und dieser soll dann telefonisch einen Termin zur Darmspiegelung abwickeln. Ich habe auch ehrlich gesagt niemanden der mich fahren kann allein wegen der Beruhigungspritze und Abführmittel. Würde dann wenn es morgen klappen sollte selbst fahren, mich stationär aufnehmen lassen, dass Abführmittel trinken dann irgendwann die Behandlung selbst machen lassen, und wenn alles abgeklungen ist wieder nachhause fahren, also nach meiner Entlassung. Deswegen wie gesagt die Frage ob man auf Wunsch stationär aufgenommen werden kann. Hat vielleicht jemand eine Erfahrung mit meinem Anliegen oder Krankenhäusern selbst? Muss noch dazu schreiben ich bin Zeitsoldat, und mein Hausarzt ist der Truppenarzt in der Kaserne. Ich würde die Behandlung im Bundeswehrkrankenhaus Koblenz über mich ergehen lassen. Für viele Antworten danke ich Euch im vorraus.

...zur Frage

Krankenkasse bleibt unverschämt - soll ich wechseln?

Hallo Leute, mein Sachstand ist gerade nicht vom feinsten und ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich bin auf der Suche nach einem geeigneten Psychotherapeuten in meinem Wohnort und habe über 20 Therapeuten angerufen, habe die Anrufzeiten und das Datum notiert, und nur zwei haben sich zurück gemeldet, was schwer zu glauben ist. Bei den zwei hatte ich auch ein Erstgespräch, ich entschied mich aber für Therapeut B. Nur weigert sich meine Krankenkasse... die AOK... kreuz und quer meinen Antrag auf Kostenübernahme für eine private Psychotherapie zu übernehmen, nur weil der Therapeut "die Bedingungen nicht erfüllt." Eine SB erklärte mir, wenns nicht anders geht, kann ich einen Sonderantrag stellen, was ich heute versucht habe, aber eine andere Sachbearbeiterin war dreist und unverschämt und weigerte sich meine Bitte nachzukommen. Nun, dass ist nicht das erste Mal, dass die AOK mir auf die Füße trat. Vor einigen Jahren hatte ich einen stationären Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik gehabt. Es war geplant worden (von meinem Hausarzt aus), dass ich für 10 Wochen da bleiben soll, aber meine Krankenkasse weigerte sich den Vorschlag meines Hausarztes nach zu kommen und wollten mich nach vierten oder sechsten Woche entlassen. Mir wurde auch mehrere male gesagt, von einigen Beamten und selbst vom Gesundheitsamt, dass meine Krankenkasse in meinem Wohnort stur sei und nicht gut anzusprechen ist was "Psychotherapie" betrifft.

Nun Leute, was soll ich tun? Ich bin heute wütend nach dem Gespräch mit einem SB nach Hause gekommen, weil ich meine geplante Psychotherapie nicht starten kann. Ich habe doch schon überall angerufen und alles dokumentiert! Ich habe mich auch beraten lassen und weiß, dass Krankenkassen eigentlich verpflichtet sind ihre Kunden zu beraten und zu unterstützen und nicht einfach so abweisen mit dem Kommentar "Nö, machen wir nicht."

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?