Wie viel Geld bekommt man fürs Blutspenden?

5 Antworten

In der Mainzer Uniklinik gibt es für 480ml Vollblut 27,50€ und kostenlos trinken ,Thrombozytenspenden ca. 50€ .... ich finde das in ordnung ... immerhin verdienen die irgendwo auch dran und verschenken es nicht ^^

Beim DRK gibt es für die Blutspende nichts. Für das Plasma 15€ und man kann dort Stempel sammeln (8-10 Stück kommt auf die Plasmamenge an) dafür gibt es ein 30€ Gutschein. Bei Haema gibt es 20€ egal ob Blut oder Plasma. Es gibt Aktionen wo man auch mit Stempel ein Gutschein bekommt. Von der Blutgruppe ist es nicht abhängig wie viel Geld du bekommst.

Erstmal zu den Aussagen wie "Es heißt ja nicht umsonst Spende, also sollte man auch kein Geld verlangen" Beiträgen. Die Blutspendedienste verkaufen das Blut und verdienen so richtig gutes Geld mit unser gespendetes Blut, also ist es völlig legitim dann ein wenig vom Kuchen abzubekommen. Von daher gehe ich auch nur zu einem Blutspendedienst wo man eine finanzielle Aufwandsentschädigung bekommt. Außerdem muss man ein Teil seiner Freizeit opfern und darf an dem Tag kein Sport mehr treiben.

Nun zu dem Verdienst. Beim Blutspendedienst Hamburg gibts für eine Vollblutspende 23,50€ ab dem dritten Mal. Beim DRK Hamburg gibts nichts und mit dem UKE hab ich noch keine Erfahrung sammeln können.

charitee in berlin zahlt nach wie vor 20€..alle 2 monate möglich. es heisst zwar spende, aber warum sollte ich etwas umsonst spenden, dass derjenige der es von mir umsonst bekommt teuer weiter verkauft?? das wär schon dämlich und auch 20€ sind eine frechheit, wenn man sich anshieht, was danach dafür bezahlt wird. bei der charitee ist der nachteil, dass es durch die bank extrem zickige und unfreundliche schwestern gibt, die ihr eigenes "nichts als eine dumme schwester sein" gerne an den spendern auslasse. es gibt auch fast immer nur kaffee, und nichtmal die eigentlcih dort versprochenen limonaden. dafür sind die schwestern da nämlich wieder zu doof!

Hallo, fürs Blutspenden gibts in der Regel nur kleine Aufwandsendschädigungen von ca. 30-40€, besser wäre da schon Plasma zu spenden. Es gibt auch Alternativen wo man richtig gut entlohnt wird! Geeignet auch für Arbeitslose, Studenten und Rentner mit entsprechend freier Zeit. Interessenten am Wohnort werden allerdings bevorzugt.

Aber bitte keinen Beruf aus der Spendetätigkeit machen! Das ist nicht so gut, hier die soziale Komponente (Menschen mit Geldmangel sollen bevorzugt spenden) ein wenig zynisch einzubringen. Ich habe selbst viele Jahre in einem Krankenhaus-eigenen ziemlich großen und hochtechnisierten Blutspendedienst gearbeitet und kenne mich ein wenig in der Thematik aus. Mit Plasmaspenden werden von gewissen Instituionen ganz lukrative Geschäfte gemacht, und man hat dann u.U. das Wohl der Spender nicht so ganz im Auge! Diese Art des Gelderwerbs kann dann leicht Suchtcharakter annehmen. Natürlich ist das Spenden per se eine sehr gute und derzeit noch lebenswichtige Sache, und es ist auch durchaus gerechtfertigt, dass man für seinen Aufwand entschädigt wird, aber man sollte die "gemeinnützige Motivation" im Auge behalten und sich über die Seriosität des Spendedienstes gründlich informieren.

@mattendehas

Um den Kampfbegriff der Gutmenschen (die auch gerne das Banner der Gemeinnützigkeit hochhalten) zu benutzen, es ist unethisch den Spendern nicht den "Marktwert" als Entschädigung zu geben. Die Studien werden z.B. von Unternehmen durchgeführt. Schön, wenn man damit helfen kann, aber einen Unternehmen will man ja auch nichts schenken. Daher sind z.B. auch ca. 3500 Euro für 2x 14 Tage stationären Aufenthalt mit z.B. 2x täglich stechen (oder bis zu 4x) angemessen.

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