Wie oft kann man ins Solarium gehen ohne gesundheitliche Schäden zu befürchten?

5 Antworten

Experten sind da geteilter Meinung, ich habe neulich gerade gelesen, daß maximal 50 Sonnenbäder pro Jahr (also höchstens eines pro Woche) für die Haut unschädlich sind. Hier sind natürlich auch die "natürlichen" Sonnenbäder zu berücksichtigen, nicht nur die unter der Sonnenbank.

Andere Forscher haben jetzt festgestellt, daß sie das Sonnenlicht positiv auf den gesamten Körper (und die Vitamin D(?)Produktion) auswirkt, so daß sie befürworten, deutlich öfer in die Sonne zu gehen, um gesund zu bleiben und eine gute Knochendichte zu behalten.

Wenn Du einmal im Monat ins Solarium gehst, wirst Du Deiner Haut wohl nicht sonderlich schaden, sofern Du nicht vorbelastet bist. DAS ist jetzt allerdings meine ganz private Meinung (und natürlich ohne Garantie!)

frage den hautarzt deines vertauens aber vermutlich willst nicht hören was er dir sagen wird?

Oh schade ich bin ein Sonnen-Dealer (Sonnenstudio Betreiber)…. Ich stehe aber dazu….

Eine korrekte Bräunung sollte maßvoll und stufenweise erfolgen, am besten nach einem Besonnungsplan. Wichtig ist, welchem Hauttyp man angehört und dass die empfohlene Besonnungszeit und Dosis nicht überschritten wird. Diverse Institutionen (u.a. auch das Bundesgesundheitsamt) empfehlen Besonnungspausen von mindestens 48 Stunden. Eine Hautrötung oder ein Sonnenbrand macht sich erst nach 12 – 24 Stunden bemerkbar. Zwei Besonnungen innerhalb von 24 Stunden könnten zu unbeabsichtigten Hautrötungen führen. Mit 8 – 10 UVBesonnungen im Solarium erzielt man allgemein ein optimales Besonnungsergebnis. Ja. Nach einer längeren Besonnungspause sollte man sich bei der Erstbesonnung an die empfohlene Höchstbestrahlungsdauer halten. Weitere Besonnungen sollten frühestens nach 48 Stunden erfolgen.

Die Pigmentierung der Haut findet in der äußersten Hautschicht, der Epidermis statt. Diese ersetzt alle 28 bis 30 Tage ihre gesamten Hautzellen. Die sich im Inneren der Oberhautschicht befindlichen Zellen teilen sich und wandern zur Oberfläche. Dort sterben sie allmählich ab und lösen sich ab. Durch wiederholte Besonnung mit UV-Licht kann die Bräune erhalten werden.

Ob man nun schneller braun wird oder nicht, bestimmen vor allem genetische Faktoren, denn wir werden mit einer erblich vorbestimmten Hautfarbe geboren. Die Fähigkeit der pigmentbildenden Zellen viel oder wenig Pigmentstoff zu bilden, hängt davon ab. Es gibt Körperstellen, die weniger Bräunungszellen als die übrige Haut besitzen, wie z.B. die Arminnenseiten. Andere Körperstellen, wie z.B. das Gesicht haben eine dickere Hornschicht und bräunen dadurch schlechter. Da das Gesicht der Sonne das ganze Jahr mehr oder weniger ausgesetzt ist, dient diese Hornschicht als Schutz vor UVB. Meistens entstehen diese Flecken auf den Schulterblättern oder oberhalb des Gesäßes und werden durch den Körperdruck beim Liegen auf dem Solarium verursacht. Durch den Druck wird der Blutkreislauf an diesen Körperstellen gehemmt. Diese Körperstellen werden nicht gebräunt, weil das Blut den für die Bräunung unerlässlichen Sauerstoff nicht befördert. Tipp: Drehen Sie sich einfach nach der Hälfte der Besonnung auf den Bauch und diese Körperstellen werden ebenfalls besonnt. Bei der Besonnung im Solarium wird ein sonnenähnliches Spektrum verwendet. Im Gegensatz zur natürlichen Sonne ist im Solarium eine zeitkontrollierte, hauttypengerechte Besonnung in einem kontrollierten Besonnungsumfeld möglich. Die Lichtzusammensetzung bleibt hier konstant. In der natürlichen Sonne wird die Intensität der Besonnung ständig verändert.

Wie pflege ich meine Haut richtig im Bezug auf das Solarium? Wie lange sollte ich mit dem Duschen nach der Besonnung warten?

Vor der Besonnung rechtzeitig abschminken, d.h. entfernen Sie Kosmetika und Parfums. Sonnenschutzmittel sind für das Solarium nicht geeignet. Die richtige Pflege nach der Besonnung ist eine After Sun Lotion. Leider gibt es noch immer weit verbreitet Märchen, die sagen, man müsste mit dem Duschen bis zwei Stunden nach der Besonnung warten. Falls Sie Angst haben, Sie könnten Ihre Bräune wieder abwaschen, so können wir Sie beruhigen. Dies geschieht natürlich nicht! Duschen nach der Besonnung ist also kein Problem.

Bereits geringe Mengen UVB oder sehr hohe Intensitäten an UVA-Strahlung fördern in den pigmentbildenden Zellen, den Melanozyten, die Pigmentneubildung (Melanogenese). Die neu gebildeten Pigmente steigen in ca. zwei bis fünf Tagen an die Hautoberfläche und werden durch UVA-Strahlen unter Zuhilfenahme von Blutsauerstoff nachhaltig gedunkelt. Dadurch entsteht eine natürlich aussehende, frische Bräune. Durch regelmäßige Besonnung wird die Bräune der Haut immer intensiver und die oberste Hautschicht (Epidermis) verdickt sich und bildet die Lichtschwiele. Die Haut bildet dadurch ihren natürlichen Sonnenschutz. So können Sie einen hauteigenen Lichtschutzfaktor von vier bis acht erreichen.

Wie pflege ich meine Haut richtig im Bezug auf das Solarium? Wie lange sollte ich mit dem Duschen nach der Besonnung warten?

Vor der Besonnung rechtzeitig abschminken, d.h. entfernen Sie Kosmetika und Parfums. Sonnenschutzmittel sind für das Solarium nicht geeignet. Die richtige Pflege nach der Besonnung ist eine After Sun Lotion. Leider gibt es noch immer weit verbreitet Märchen, die sagen, man müsste mit dem Duschen bis zwei Stunden nach der Besonnung warten. Falls Sie Angst haben, Sie könnten Ihre Bräune wieder abwaschen, so können wir Sie beruhigen. Dies geschieht natürlich nicht! Duschen nach der Besonnung ist also kein Problem.

was für ein schwachsinn hahahaha  

also jeder kann alle 2 tage ins solarium gehen .. und es ist positiv für die haut .. ! freunde und bekannte besuchen das solarium alle 2-3 tage regelmäßig seit 7-8 jahren und sehen top aus von der haut, sogar hautarzt empfeehlt es .. 

Das Bundesamt für Strahlenschutz: Menschen, denen die gesundheitlichen Risiken bekannt sind und die dennoch nicht auf die Nutzung von Solarien und Heimsonnen verzichten wollen, sollten unbedingt im Vorfeld das individuelle, eventuell erhöhte Risiko mit dem Hautarzt abklären, die Anzahl der Solarienbesuche minimieren, die Anzahl der Sonnenbäder (Sonne und Solarium) auf maximal 50 pro Jahr begrenzen, vor dem Urlaub auf Vorbräunung im Solarium verzichten, da die zusätzliche UV-Bestrahlung das Gesamtrisiko erhöht, ausschließlich Geräte nutzen, die den Kriterien des vom BfS einberufenen „Runden Tisch Solarium“ entsprechen [2] und die von sachkundigem Personal betreut werden, keine Sonnenschutzmittel, Kosmetika sowie Duftstoffe im Vorfeld und während des Solariumbesuches anwenden, im Solarium immer eine Schutzbrille tragen,

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