Wie kann man lernen, positiv zu denken?

5 Antworten

Ja, es ist möglich, positives Denken zu lernen.

Stell dich jeden Morgen vor den Spiegel, lächel dich an und sage dir (am Besten laut) "Ich mag mich selbst bedingungslos" und/oder "Heute wird ein guter Tag"

Begegne jedem, der dir Morgens schon mit Unkenrufen begegnet mit Widerspruch. "Was soll denn schlimm/langweilig werden / schiefgehen heute? Doch nur wenn wirs zulassen"

Benutze einen Duft, den du magst, trinke etwas Leckeres, Warmes zum Frühstück und lasse, wenn möglich, leise, fröhliche Musik spielen (wenn du es magst).

Beobachte deine Gedanken. Sobald du dich dabei ertappst, negativ zu denken, finde den Grund heraus und erkläre dir selber, warum diese Gedanken nicht zutreffen werden.

Jeder Mensch hat in sich ein inneres Kind, das nur von den Erfahrungen und Empfindungen des "Erwachsenen" in sich gesteuert wird. Wenn der "Erwachsene" der Ansicht ist, dass etwas nicht gutgehen kann, bekommt das "innere Kind" die gleichen Bedenken, denn wem soll es mehr vertrauen als seinem inneren Erwachsenen? So werden die negativen Gedanken verstärkt. Umgekehrt hört der Erwachsene aber kaum auf das fröhliche, unbekümmerte Kind in sich, der ihm Mut machen kann und auch seinen eigenen Optimismus stärken könnte. Wenn es uns gelingt, wieder Kontakt zu unserem inneren Kind aufzubauen und die Welt mit seinen jüngeren, optimistischeren Augen zu sehen, sind wir für negative Gedanken wesentlich weniger empfänglich.

die beste Antwort!!!!!

Vieles richtig!!Bedenke aber das Beachtung eine Sache verstärkt! Ich meine bei Deiner Antwort im speziellen den Satz:"Sobald Du Dich dabei ertappst negativ zu denken, finde den Grund dafür heraus.....Das bringt nichts, da man sich sofort mit dem negativen Gedanken beschäftigt!!!Versuche eher den negativen Gedanken durch einen positiven Gedanken zu ersetzen. Ist nicht wirklich einfach und erfordert viel Übung. Funktioniert aber:-)

@tihawe

Nicht unbedingt. Das was du da vorschlägst, ist doch im Endeffekt das Gleiche. Wenn ich merke, dass ich mir sage, dass ich bestimmt versagen werde, dann beschäftige ich mich doch mit positiven Gedanken, wenn ich mir erkläre, warum ich gar nicht versagen kann. Und dadurch ersetze ich dann negative Gedanken mit positiven. Durch innere Überzeugungsarbeit...

Auf schlechte Gefühle eingehen bedeutet nicht, sie zu verstärken. Sie beiseite schieben, bedeutet für mich Verdrängung.

ich würde die Frage so beantworten: Man kann es nicht lernen, aber man kann es sich erarbeiten. Ich will dies näher erläutern: Ein Mensch, der schlecht drauf ist, kann ab dem Moment die Welt wieder positiv sehen, wenn der seelische Grund, welcher ihn belastet, von ihm abfällt. Dies kennt eigentlich jeder. Man ist eine Zeit lang schlecht drauf, und plötzlich hat es sich verflüchtigt. Manchmal kennt man den Grund, manchmal kennt man ihn nicht -> dann sitzt (oder saß) er tief im Unbewussten. Bei Menschen, die dauerhaft schlecht drauf sind, da sind es praktisch immer Gründe, die versteckt im Unterbewusstsein sitzen. Und dies ist dann genau der Punkt, wo die eigene innere Arbeit anfängt, diese tief liegenden "Dinger" zu finden, und umzuprogrammieren. Wer diese Arbeit an sich tut, wird es immer leichter finden, positiv zu denken, weil ihm immer weniger Last auf der Seele liegt. Man kann das positive Denken also nicht lernen, man muß es sich erabreiten.

Viel Spaß dabei ! ps: hier der Link zu einem Formular, mit dem man mal anfangen kann seine eigenen negativen Denkmuster aufzuschreiben, damit man sich derer überhaupt mal bewusst wird: http://www.betenlernen.de/positives-denken-Uebungsliste.pdf

Na klar ist das möglich!

Du hast die Einstellung deines Bekannten sehr schön beschrieben. : ein Bekannter meinte, das könne man nicht lernen, das sei Charaktersache, es quasi zwangsweise zu versuchen, wenn man es nicht "im Blut habe" sei zwecklos, da würde man nach kurzer oder längerer Zeit wieder zum alten, negativen Denkprozeß zurück gleiten. Zitatende

Ein Musterbeispiel für negative Einstellung!

Doch es geht - sei einfach achtsam, mit dem was du sagst. Wenn du merkst, dass du etwas negativ geäussert hast, frage dich, ob das stimmt. Wenn du jammerst oder klagst, frage dich, ob du das auch anders formulieren kannst und wo der positive Aspekt des Bejammerten ist.

ES dauert eine Weile, du wirst Rückfälle haben - aber das Leben wird bunter und reicher. Die negative Konditionierung, die übrigens von uns Deutschen besonders gepflegt wird, kann verändert werden.

Allein die Antworten hier zeigen, dass es möglich ist.

Und aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich zustimmend nur sagen: ES LOHNT SICH!!!

ich denke mal generell positiv zu denken,das können nur die wenigsten und ob man das lernen kann mag ich zu bezweifeln,da wir alle mehr oder weniger vom Leben geprägt sind,der eine im positiven und der andere im nagativen....

Hey Sansibar,

positiv Denken ist definitiv erlernbar, das steht außer Frage.

Es ist nicht leicht und erfordert, dass man eine Zeit lang bewusst daran arbeitet, aber dann kann man viel positiver denken (niemand wird negative Gedanken komplett ausblenden können, der Mensch braucht auch diese).

Ich kann diesen Artikel empfehlen, da gibt es einige gute Ansätze:

http://motivation-blog.de/positiv-denken/

Vielleicht sollte Dein bekannter sich das mal anschauen und ausprobieren --> es ist ja schließlich zum eigenen Wohl ;-)

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