Wie ist Geburt?

21 Antworten

Was an der Geburt wirklich weh tut sind die Eröffnungswehen. Wenn man pressen darf sind die Schmerzen meist weg. Der Durchtritt des Kindes ist oft mit einem wahren Hochgefühl begleitet.

Durch die Hormonausschüttung wird die Vagina sehr weit und elastisch. Manchmal gibt es einen Dammschnitt oder der Damm reisst etwas ein. Selbst das ist nicht wirklich schmerzhaft, weil das Kind stark auf den Damm drückt.

Such bitte bei Google Damm Massage und besorg dir Weizenkeimöl, Leinöl oder Mandelöl in der Apotheke und mache ab dem 6. Monat 1x pro Woche die Massage und spätestens 6 Wochen vor der Geburt täglich. 

Eine gute Geburtsvorbereitung erleichtert jede Geburt. 

Erst in neuerer Zeit redet man den Frauen ein, dass sie Schmerzmittel bis zum Abwinken und Teilnakosen  oder Kaiserschnitte bräuchten um eine Geburt zu überstehen.

In meiner Generation hat das kaum eine Mutter zulassen wollen.

Natürlich gibt es Frauen mit schweren Geburten, das sind aber die Ausnahmen. Dass es bei dir so ist, davon würde ich nicht ausgehen.

Besuche einen Geburtsvorbereitungskurs, am besten in einem Geburtshaus und hab vertrauen in deine eigene Kraft!

Ich finde gebären etwas Wunderschönes und würde immer eine Geburt gegen die ersten Monate eintauschen wollen...

Eine normale Geburt ohne Komplikationen tut weh, das ist wahr, ist aber gut durchzustehen.

Alles gute wünsche ich dir von Herzen! 

Ich kann gut verstehen, daß Du Angst hast. Das Problem ist, daß eine Geburt nie einer Anderen gleicht.

Ich empfehle Dir, in einen Geburtsvorbereitungskurs zu gehen. Dort lernst Du andere Schwangere kennen und die Hebamme kann Dir Alles genau erklären.

Außerdem kann man tatsächlich für die Geburt "trainieren", und dadurch wird es auch leichter.

Ich fand es nicht schlimm, aber wahrscheinlich hilft Dir das jetzt auch nicht weiter.

Alles Gute LG pacole1

Hallo,

leider wird oft viel Angst verbreitet und im Fernsehen wird auch alles spektakulär dargestellt...meine zweite Geburt waere also nicht fernsehtauglich gewesen ;-)

Ueberleg mal Geburt ist das natürlichste der Welt und unvorstellbar viele Frauen haben dies erlebt.

Es gibt zwei verschiedene Phasen, die Wehen, die den Muttermund oeffnen und die Austreibungsphase (Presswehen). Die ersten sind meist die als unangenehm emfundenen.

Ich habe mich bei meinen zwei Geburten fuer die ganz natürliche Variante ohne Schmerzmittel bzw PDA entschieden. Ich kann die Wehen als extrem starken Druck im gesamten Koerper beschreiben...nicht wirklich als Schmerz. Da der Körper diesen Druck in so kurzer Abfolge von einem verlangt, ist es dazu sehr anstrengend. Auch Körperentleerungen koennen passieren. Nicht erschrecken, wenn Du Dich ploetzlich uebergibst, das foerdert ideal die Geburt. In einigen Kulturen wird das Uebergeben sogar forciert. Wichtig ist den Druck und Koerpergefühl nachzugeben und die Wehen tief auszuatmen, das mit Geraeusch zu tun macht einen lockerer...auch einige Tennisspieler schreien, damit sie dem Druck nachgeben. Ich habe die Wehen am angenehmsten auf das Bett gebeugt (die Knie werden nur irgendwann zittrig) oder davor kniend empfunden. Fuer diese Phase wird von ca 20 % der Frauen in Dtl. eine PDA verlangt, die das Druckgefühl reduziert. Dadurch wird die Geburt oft verlängert und damit auch anstrengender. Auch muessen die Frauen haeufig (wegen der Verkabelung und schwachen Beinen) im Bett liegen - leider wird hier nicht mehr die natuerliche Schwerkraft nach unten genutzt. Zu frueh gesetzt, koennen die Wehen wieder vollstaendig aussetzen, so dass dann ein Wehenbeschleuniger gespritzt werden muss. Also sollte der Muttermund min 4cm geoeffnet sein bevor eine PDA gesetzt wird. Ob man eine PDA moechte oder nicht sollte man sich vorher genau ueberlegen. Sie kann bei einer Verkrampfung und grosser Angst aber auch hilfreich sein.

In der zweiten Phase den Presswehen wird auch die PDA in der Regel aufs minimum reduziert, damit das Kind schnell den Geburtskanal passiert. Wird dies nicht gemacht, steigt das Risiko dass das Kind mit Saugglocke oder Zange geholt werden muss.

Die Presswehen fühlen sich eindeutig anders an. Hier merkt man, dass das Kind herausgedrückt wird. Die Kraft ist dann nur noch auf den Unterleib nach unten gerichtet. In der Phase habe ich mich auf dem Geburtshocker am wohlsten gefühlt mit meinem Mann im Ruecken. Es gibt aber viele verschiedene Möglichkeiten.

Ich wünsche Dir eine schoene Geburt, geniess dies unvergessliche Erlebnis und freue Dich ueber das Ergebnis ;-)

Diana

Dankeschön für diese ausführliche Antwort :) .

Das ist eben immer so eine Sache, man will einer Schwangeren keine Angst machen, aber auch nichts beschönigen, wo es nichts zu beschönigen gibt. Mir wurde auch immer gesagt, dass die Schmerzen nicht so schlimm seien, da es ein ganz anderer Schmerz sei usw. Also...ich bin heftig auf die Welt gekommen...nicht nur meine Kinder. Aber ein Trost, wenn du es nicht mehr aushältst, gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Schmerzbekämpfung, die du guten Gewissens annehmen sollst.

habe bei der geburt meiner tochter auch höllenschmerzen gehabt. hab aber nicht geschrieen sondern eher wie ein alter elch geröhrt und gebrummt :-) zum schreien kam ich gar nicht vor lauter pressen.

sicher ist eine geburt mit schmerzen verbunden und jede frau steckt es anders weg aber mach dir keine Panik. wird schon alles gut gehen! schau dir einfach solche sendungen nicht mehr an. besuch einen vorbereitungskurs, dort wird die richtige atemtechnik vermittelt und am besten wär sogar du suchst dir eine eigene hebamme die dir beisteht. dann ist die panik gar nicht mehr so groß

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