Wie ist Geburt?

5 Antworten

Was an der Geburt wirklich weh tut sind die Eröffnungswehen. Wenn man pressen darf sind die Schmerzen meist weg. Der Durchtritt des Kindes ist oft mit einem wahren Hochgefühl begleitet.

Durch die Hormonausschüttung wird die Vagina sehr weit und elastisch. Manchmal gibt es einen Dammschnitt oder der Damm reisst etwas ein. Selbst das ist nicht wirklich schmerzhaft, weil das Kind stark auf den Damm drückt.

Such bitte bei Google Damm Massage und besorg dir Weizenkeimöl, Leinöl oder Mandelöl in der Apotheke und mache ab dem 6. Monat 1x pro Woche die Massage und spätestens 6 Wochen vor der Geburt täglich. 

Eine gute Geburtsvorbereitung erleichtert jede Geburt. 

Erst in neuerer Zeit redet man den Frauen ein, dass sie Schmerzmittel bis zum Abwinken und Teilnakosen  oder Kaiserschnitte bräuchten um eine Geburt zu überstehen.

In meiner Generation hat das kaum eine Mutter zulassen wollen.

Natürlich gibt es Frauen mit schweren Geburten, das sind aber die Ausnahmen. Dass es bei dir so ist, davon würde ich nicht ausgehen.

Besuche einen Geburtsvorbereitungskurs, am besten in einem Geburtshaus und hab vertrauen in deine eigene Kraft!

Ich finde gebären etwas Wunderschönes und würde immer eine Geburt gegen die ersten Monate eintauschen wollen...

Eine normale Geburt ohne Komplikationen tut weh, das ist wahr, ist aber gut durchzustehen.

Alles gute wünsche ich dir von Herzen! 

haaaaallo, deine Frage musste ich unbedingt beantworten...ich habe mich absolut angesprochen gefühlt... vor 13 Monaten (12.10.2007) hab ich meine Tochter entbunden und ich war IMMER ein Mensch, der sehr sehr große Angst vor dem Thema Geburt hatte und geschworen hat per KAISERSCHNITT zu entbinden...ich hatte keine Angst vor den WEHEN,sondern vor dem Durchtritt des Köpfchens und dem evtl SCHNITT !!! tja am Ende kam alles anders, als gedacht und meine Tochter kam innerhalb von 50 Minuten auf die Welt...statt Panik war mein Gedanke nur....um so weniger ich nachdenke und einfach nur mache, was die Hebamme von mir verlangt, umso schneller ist die kleine da... und so war es auch...die Wehen waren unangenehmer als das Dehenen des Dammes.... GANZ EHRLICH und ich bin mindestens genauso nen Angsthase gewesen wie Du...wenn ich das so beurteilen darf :-).....nun würd ich jkederzeit wieder ein KIND gaaaaaaaaaanz normal entbinden...es ist zwar keine PARTY...aber ein WUNDERSCHÖNES Erlebnis...das schwör ich Dir auf meine MAUS !!! Meine email adresse ...falls du mal schreiben magst..... hannalea09freenet.de

dh von mir, schön geschrieben. Viel Spaß mit Deiner Kleinen. LG

@Reisende

Danke. ja lass mal von dir hören, wann du entbindest...was es wird....meine email hast ja nun :-) alles gute u liebe grüße

Hallo,

leider wird oft viel Angst verbreitet und im Fernsehen wird auch alles spektakulär dargestellt...meine zweite Geburt waere also nicht fernsehtauglich gewesen ;-)

Ueberleg mal Geburt ist das natürlichste der Welt und unvorstellbar viele Frauen haben dies erlebt.

Es gibt zwei verschiedene Phasen, die Wehen, die den Muttermund oeffnen und die Austreibungsphase (Presswehen). Die ersten sind meist die als unangenehm emfundenen.

Ich habe mich bei meinen zwei Geburten fuer die ganz natürliche Variante ohne Schmerzmittel bzw PDA entschieden. Ich kann die Wehen als extrem starken Druck im gesamten Koerper beschreiben...nicht wirklich als Schmerz. Da der Körper diesen Druck in so kurzer Abfolge von einem verlangt, ist es dazu sehr anstrengend. Auch Körperentleerungen koennen passieren. Nicht erschrecken, wenn Du Dich ploetzlich uebergibst, das foerdert ideal die Geburt. In einigen Kulturen wird das Uebergeben sogar forciert. Wichtig ist den Druck und Koerpergefühl nachzugeben und die Wehen tief auszuatmen, das mit Geraeusch zu tun macht einen lockerer...auch einige Tennisspieler schreien, damit sie dem Druck nachgeben. Ich habe die Wehen am angenehmsten auf das Bett gebeugt (die Knie werden nur irgendwann zittrig) oder davor kniend empfunden. Fuer diese Phase wird von ca 20 % der Frauen in Dtl. eine PDA verlangt, die das Druckgefühl reduziert. Dadurch wird die Geburt oft verlängert und damit auch anstrengender. Auch muessen die Frauen haeufig (wegen der Verkabelung und schwachen Beinen) im Bett liegen - leider wird hier nicht mehr die natuerliche Schwerkraft nach unten genutzt. Zu frueh gesetzt, koennen die Wehen wieder vollstaendig aussetzen, so dass dann ein Wehenbeschleuniger gespritzt werden muss. Also sollte der Muttermund min 4cm geoeffnet sein bevor eine PDA gesetzt wird. Ob man eine PDA moechte oder nicht sollte man sich vorher genau ueberlegen. Sie kann bei einer Verkrampfung und grosser Angst aber auch hilfreich sein.

In der zweiten Phase den Presswehen wird auch die PDA in der Regel aufs minimum reduziert, damit das Kind schnell den Geburtskanal passiert. Wird dies nicht gemacht, steigt das Risiko dass das Kind mit Saugglocke oder Zange geholt werden muss.

Die Presswehen fühlen sich eindeutig anders an. Hier merkt man, dass das Kind herausgedrückt wird. Die Kraft ist dann nur noch auf den Unterleib nach unten gerichtet. In der Phase habe ich mich auf dem Geburtshocker am wohlsten gefühlt mit meinem Mann im Ruecken. Es gibt aber viele verschiedene Möglichkeiten.

Ich wünsche Dir eine schoene Geburt, geniess dies unvergessliche Erlebnis und freue Dich ueber das Ergebnis ;-)

Diana

Dankeschön für diese ausführliche Antwort :) .

Das ist eben immer so eine Sache, man will einer Schwangeren keine Angst machen, aber auch nichts beschönigen, wo es nichts zu beschönigen gibt. Mir wurde auch immer gesagt, dass die Schmerzen nicht so schlimm seien, da es ein ganz anderer Schmerz sei usw. Also...ich bin heftig auf die Welt gekommen...nicht nur meine Kinder. Aber ein Trost, wenn du es nicht mehr aushältst, gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Schmerzbekämpfung, die du guten Gewissens annehmen sollst.

Sicherlich wird es schmerzhaft sein,aber im Fernsehen wird alles viel schlimmer dargestellt,als es in Wirklichkeit ist.Und wie manche schon erwähnt haben,wenn Du den Kleinen oder die Kleine nachher in Deinem Arm hast,ist das alles ruck zuck vergessen.

Geburt durch Wehencocktail ausgelöst, trotz starken Wehen wieder nach Hause geschickt?

Guten Abend, ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen. Eine sehr gute Freundin von mir sollte heute einen Wehencocktail trinken (gegen 12 Uhr) sie ist 40+4, also quasi schon über den Termin. Der Wehencocktail hatte gegen 15uhr seine Wirkung gezeigt und die Wehen fingen an. Ca. 17uhr wurden die Wehen schlimmen und vorhin um 19uhr waren die Wehen dann so stark und regelmäßig das sie ins Krankenhaus gefahren ist. Dort wurde Ctg gemacht & da waren die Wehen auch stark & regelmäßig zu sehen. Die Hebamme meinte zu ihr, wenn sich an ihrem Muttermund nichts getan hat, kann sie wieder nach Hause gehen... sie lag letzte Woche schon einmal für 2 Tage im KH zur Überwachung wegen Wehen, da hat sich der Muttermund auf 1cm geöffnet. Jetzt wurde sie trotz ihren starken Wehen wieder nach Hause geschickt & am MM hat sich auch nichts getan, der ist immer noch auf 1cm... kann man denn irgendwas machen dass es richtig los geht? Dass das Kind tiefer in den Becken rutscht, der MM weiter aufgeht & die Blase endlich platzt? Sie ist auch am Ende ihrer Kräfte seit 2 Wochen. Und sollte es nicht kommen muss sie Freitag zur Einleitung was sie eigentlich vermeiden möchte, es ist ihr erstes Kind.

Ich habe selber ein Kind, aber da bei mir alles alleine los ging ohne Hilfsmittel weiß ich ihr leider auch nicht zu helfen... vllt hatte jemand von euch mal die gleiche Situation und kann vllt mal davon berichten :)

Lieben Gruß

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