Wer hat Erfahrungen mit therapeutischem Reiten?

5 Antworten

Kann ich euch nur dringend empfehlen! uNSER gRO?ER 8JETZT (8 ) hatte ein Jahr vor Schulbeginn ein Jahr lang therap. Reiten über die Frühförderstelle ( gibt es z. B. in Lampertheim). Die Ergo von dort hat das vorgeschlagen und das therap. Reiten selbst hat auch eine extra ausgebildete Reittherapeutin gemacht. Für unseren Filius war es Super (er hat aine Körperwahrnehmungsstörung was schon bekannt war und seit Januar ist auch ADHS bestätigt). Seit er in die Schule geht nimmt er Reitstunden in einer Reitervorschule, soll aber jetzt in richtige Gruppe. Wäre für euch vielleicht dann auch mal zu überlegen. Kostenpunkt: Krankenkasse zahlt nicht, bei uns wurde für das Pferd 52 Euro von dem Stall berechnet. Die Therapeutin hat im Prinzip über die Frühförderstelle für "umme" gearbeitet! Jetzt zahlen wir in der Reitervorschule auf Isländern ( Euro und in der richtigen Reitgruppe dann 12 Euro) Klar es sind Zusatzkosten aber ich finde das noch machbar! Ich hoffe, ich konnte euch helfen! Aber wenn ihr die Chance für einen Therapieplatz habt, ergreift sie, sind nämlich heiß begehrt und rar und einfach eine Super Hilfe für Kids mit Defiziten!

Ja, ich.

Bevor ich umgezogen bin war ich im therapeutischen Reiten, weil ich ADHS habe wegen meiner Vergangenheit (die wollt ihr nicht wissen, nur das ich aus meiner leiblichen Familie nur die Mutter kenne, die mich jedoch nur verprügelt hat und Depressionen und Co. hatte. Deshalb bin ich seit ich 6 Jahre alt bin in einer Pflegefamilie, meine Leibliche Mutter ist und einer geschlossenen Anstalt >Gefahr für andere und sich selbst. Sie Alkoholikerin, nimmt Drogen,...)

Auf jeden Fall habe ich deswegen Therapeutisches Reiten bekommen und ich muss sagen, es hat Wunder bewirkt! Ich habe keine Selbstmord-Gedanken mehr, habe wieder Spaß am Leben! Bedenkt aber, dass das nur hilft, wenn man kein Problem mit Tieren hat oder Angst vor großen Tieren! 

Auf jeden Fall empfehle ich es auf jeden Fall, ich möchte jetzt auch wieder weitermachen, nur müssen wir etwas finden, wo ich dies hier in Albstadt kann... 

Da ich selber zwei Pferde habe komme ich natürlich auch mit anderen reitern zusammen. Dort habe ich, wie die anderen, auch schon sehr positives über solche Therapien gehört. Leider weiß ich nicht wo du herkommst, aber evtl. ist das ja was für dich: http://www.reittherapie-apfelbaum.de/index2.html Druisheim liegt ca. 10 KM südlich von Donauwörth und ca. 30 KM nördlich von Augsburg, direkt an der B2. Also dann...

Hallo,

Da ich selbst als Reittherapeutin arbeite, möchte ich auch gerne antworten. Reittherapie ist sehr geeignet für Kinder, die in sich gekehrt und intermenschliche Beziehungsprobleme haben. Durch die Pferde können sich Spannungen lösen und dem Kind helfen sich zu öffnen und an ein soziales Umfeld anzuknüpfen. Das Gute an der Reittherapie ist, dass das Kind mittels des Pferdes selbst die Geschwindigkeit des Sich Öffnens bestimmt und das nonverbal und der Prozess schonhaft ist. Der Körperkontakt, die Wärme des Pferdes, vorallem aber die Psyche und die Bewegungsabläufe beim Pferd sind sehr wesentlich beim Prozess.Übers Internet finden sie bestimmt einige gute Stellen. Versuchen sie folgende Stichwörter: Pferdgestützte Reittherapie.

Ja,ich denke, dass das Deiner Schwester helfen wird. Ich habe in meiner Jugend Kindern mit Down-Syndrom beim Training auf den Haflingern geholfen. Viele haben es geliebt, ohne Sattel und nur mit dem Voltigiergurt zu reiten. Vor allen Dingen waren die Kinder sehr glücklich dabei. Die Eltern haben ausnahmlos berichtet, dass ihr Kind seit der Reiterei selbstbewusster geworden ist. Im täglichen Umgang wurden sie auch ein gutes Stück selbstständiger. Sie haben sich mehr zugetraut. Wenn Deine Schwester in sich gekehrt ist, ist das sehr gut möglich, dass sie auch kommunikativer wird. Sie ist mit 5 Jahren noch sehr jung, aber Du wirst staunen, wie gut sowas jetzt geht.Hätte ich heute noch einen Haflinger, würde ich sie einladen.

Was möchtest Du wissen?