Wer hat Erfahrungen mit Krampfadern entfernen gemacht?

5 Antworten

Hallo, da viele nicht wissen das es auch neben der chemischen Krampfaderverödung auch eine Therapie gibt die mit Kochsalzlösung funktioniert poste ich mal einen Link zu einer Seite die sich damit beschäftigt: http://www.krampfadern-ade.de. Hier besteht auch die Möglichkeit sich in einem Forum aus zu tauschen. Ich hoffe der Tip kann helfen :-)

Lese fast in jedem Bericht oder Forum welcher Aufwand zur Verödung von Krampfadern betrieben wird. Ich selber hatte welche und hab sie mit einer ganz einfachen und sehr alten Methode entfernen lassen und hatte sowohl keine Schmezen bzw. Nebenwirkungen. Ganz natürlich und ohne OP, eine alte aber mittlerweile perfektionierte Methode nach Prof. Dr, Linser. Näheres findest du im google unter Venenverwandlung. Liebe Grüße driandafilo

Deine Frage ist schon einige Zeit her.

Trotzdem: die Krampfader Entfernung nach Linser ist meiner Erfahrung nach die einfachste und effektivste unter den Krampfaderverödungen. Ich praktiziere sie schon sei nun 10 Jahren und meine Patienten sind sehr zufrieden.

Gruß und alles gute

 

www.krampfaderveroedung.de

Habe vor einigen Jahren meine Krampfadern im rechten Bein entfernen lassen. 1 Tag stationärer Aufenthalt und dann wieder voll einsetzbar. Normalerweise wird man länger krank geschrieben, sollte aber laufen, so dass ich als selbstständige wieder arbeiten konnte. Habe zwar etliche kleine Narben, aber inzwischen kaum sichtbar. Kein geschwollenes Bein mehr, keine Schmerzen, obwohl ich wie empfohlen wurde inzwischen nicht regelmäßig Stützstrümpfe trage. Aber die gibt es ja auch in vielen Farben. Also ich würde es wieder machen lassen. Ich war in der Praxisklinik Kronshagen in Kiel bei Frau Dr. Bramer, Fachärztin für Gefäßchirugie, denke aber vergleichbares gibt es Bundesweit. Alles Gute Kathrin

Ich habe mir vor 10 Tagen am linken Bein einige Krampfadern entfernen lassen. Bei mir war die Vena saphena magna, die große Beinvene, die vom Innenknöchel zur Leiste führt, noch nicht aufgeweitet, sondern nur ein paar kleine Seitenäste. Daher war es möglich, die Mündungsklappe der V. saphena magna zu reparieren (mittels Valvuloplastie, einer Art Kompressionsstrumpf für die Vene). Die kleinen Seitenäste wurden mittels Miniphlebektomie entfernt. Ich habe jetzt eine ca. 7 cm lange Narbe in der Leiste, die so gut wie unsichtbar ist, 5 Mininarben an Ober- und Unterschenkel und eine paar blaue Flecken.

Ich konnte nur wenige Stunden nach der OP wieder aufstehen und heimfahren. In den folgenden Tagen war ich krankgeschrieben (habe einen sitzenden Beruf) und musste viel gehen, im Wechsel mit hochgelegten Beinen sitzen. Mittlerweile darf ich wieder arbeiten und joggen, muss aber noch 5 Wochen Kompressionstrümpfe tragen (was bei der derzeitigen Kälte eher angenehm ist).

Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und würde es auch noch mal machen lassen. Ich kann nur raten, rechtzeitig operieren zu lassen, bevor die V. saphena magna komplett gestrippt werden muss, dann dürften die postoperativen Beschwerden gravierender sein.

Man sollte auch im Auge behalten, dass Krampfadern nicht nur ein Schönheitsfehler sind, sondern dass es sich um eine pathologische und chronische Druckerhöhung im venösen System der Beine handelt, also um eine fortschreitende Erkrankung, die letztlich in einem offenen Bein endet. Ich habe den Eingriff im Venenzentrum Bochum durchführen lassen, einem gemeinsamen Zentrum der Dermatologie und Gefäßchirurgie der Uni Bochum, und bin mit der dortigen Beratung und prä- und postoperativen Versorgung sehr zufrieden.

Was möchtest Du wissen?