Wer hat Erfahrung mit der alternativen Behandlung von Fisteln?

5 Antworten

Hallo Zusammen,

auch ich (M, 41 Jahre alt) war ein Betroffener und wollte nachdem ich die Horrorgeschichten im Netz gelesen hatte auf keinen Fall eine Operation. Das Risiko auf lebenslange Inkontinenz für eine 20% Erfolgschance bei der OP steht meiner Meinung nach in einem zu krassen Missverhältnis.

Also habe ich versucht so gut es geht mich in das Thema einzulesen (englische und deutsche Literatur).

Meine Fistel konnte ich ohne OP heilen.

Für alle Interessierten möchte ich gerne mit dem Hinweis dass ich kein Arzt bin meinen Wissensstand teilen. Bei Unklarheiten oder weiterem Infobedarf bin ich optimistisch, dass der geneigte Leser eine Suchmaschine zu bedienen in der Lage ist.

Ich habe viel gemacht und umgestellt. Was im Einzelnen letztlich geholfen hat, kann ich nicht sagen, vielleicht war es auch die Kombination von Teilen oder auch alles zusammen oder nur die Zeit.

Zeitdauer: 2,5 Monate Behandlung nach Schulmedizin (SM), danach 6 Monate mit meiner Methode.

Ursachen von Fisteln:

Der Körper möchte irgendetwas (zumeist Eiter) aus dem Körper herausbefördern und er bildet dazu die Fistelgänge (wie Baumwurzeln) aus. Fisteln sind also auf jeden Fall eine gute, sinnvolle und vor allem notwendige Sache.

Meistens ist eine Entzündung einer Analdrüse Ursache für das Aufkommen von Eiter und anderen Wundflüssigkeiten. Diese will der Körper dann über den für uns unangenehmen Kanal ableiten.

Es fällt mir schwer zu glauben, dass eine Fistel zwischen Enddarm und Hautoberfläche längere Zeit natürlicherweise vorkommt, da es einfach keinen Sinn ergibt und der Körper etwaige Löcher im Darm mit sehr hoher Priorität abdichtet. Bei mir hatte der behandelnde Chirurg im besten Glauben an die Schulmedizin diese Verbindung hergestellt. Eigentlich wollte er nur prüfen wie die Fistel verläuft und hat zum Beweis in Richtung Enddarm gestochen.

Ursache ist also in den allermeisten Fällen eine Entzündung. Deren Ursache wiederrum kann vielfältig sein, z.B. Eindringen von Bakterien in das Drüsengewebe, oder allgemein hoher Entzündungslevel im Körper. Esotheriker würden hier auch die Übersäuerung des Körpers anführen, davon halte ich persönlich aber nichts (aber wer weiss?).

Schulmedizinische Behandlung:

Die SM kennt fast nur das chirurgische Aufschneiden von dem Fistelgang und dem Entfernen des entzündeten Gewebes. Dies kann mitunter ziemlich viel sein. Wenn der Chirurg alles entzündete Gewebe erwischt, könnte die OP erfolgreich sein, aber die Balance zwischen "alles erwischen" und Schliessmuskel verschonen gelingt nicht immer. Das unschöne Resultat bei einem schlechten Metzger habe ich oben bereits geschrieben.

Ob das Herausschneiden von einem dicken Brocken entzündeten Fleisch mit der anschliessenden hoffentlich gut stattfindenden Wundheilung im Fäkalbereich wirklich so gut ist, glaube ich nicht.

Die SM warnt noch vor tödlicher Blutvergiftung und gibt gerne Antibiotika (Nach oraler Antibiotika-Behandlung, immer zwingend ein medizinisches Darmprobiotikum nehmen!!!).

Des Weiteren konnte ich noch Infos über noch Ozon- und Lasertherapie finden, dies überzeugte mich aber auch nicht.

meine Selbstbehandlung / Ansatz:

1) Die Ursache (Entzündung) entfernen und dann wird sich der Rest schon von selbst erledigen.

Was die Entzündung im Detail verursacht, kann wohl keiner herausfinden, daher habe ich einen Rundumschlag gegen Entzündungen im Allgemeinen und vor Ort im besonderen gemacht.

1a) Falls die Entzündung auf einer Infektion des (Drüsen-)Gewebes mit Bakterien oder Viren beruht, habe ich mein Immunssystem massiv gestärkt, damit es dagegen vorgehen kann. Täglich 1-2 Proteinshakes mit BCAA. Tägliche Einnahme von einem hochdosierten Multinährstoffpräparat (kriegt man in Deutschland nicht, kann man aber in den Niederlanden bestellen). Dies sollte auch gegen eine mögliche Blutvergiftung durch Keime helfen.

Des Weiteren Ernährungsumstellung: LowCarb mit Ziel der Ketose (eigentlich wegen Migräne), gar keine Mehlprodukte, wenigst Kartoffeln, kaum Reis, viel rohes Gemüse, viel Fleisch, sehr viel Quark (immer Bio, wenn ich es mir leisten konnte), Ölwechsel weg von gehärteten Fetten, Transfetten und Omega 6, keine Fertigprodukte (Ess' nichts, wofür Werbung gemacht wird) ausser ab und zu mal Biopizza. Wenigst Alkohol, und wenn dann "nur" Bier, kein Rauchen. Hin und wieder mal "sündigen" und Abweichen von meinen mir auferlegten Ernährungsregeln. :-D

1b) Falls es sich nur um eine "Phantomentzündung" handelt (hohe Entzündungsmarker ohne erkennbaren Grund) habe ich die Neigung zu Entzündungen im Allgemeinen bekämpft: Tägliche Einnahme von Omega 3 Kapseln (Ich mag ansonsten kein Fisch), Stressbekämpfung mit (nicht lachen) : Meditation nach Chade-Meng Tan (hoher Manager bei Google)

1c) Vor Ort täglich frisches Pflaster mit Furunkelsalbe (schwarze Salbe).

1d) immer mal wieder "ausquetschen" der Fistel und der mutmaßlichen Stelle der Entzündung. (so wie PiotrKowalski geschrieben hat) Vielleicht kommt ja das schneller raus, was raus soll.

1e) tägliches Spülen der Mundhöhle mit Xylitol um schädliche Bakterien bereits im Mund zu eliminieren (finnische Studie der Uni Turku).

1f) Austausch der Zahnpasta gegen eine ohne das Neurotoxin Fluorid

Bis hier die Kurzversion. Es folgt die lange Version:

2) die ganze Geschichte:

Angefangen hat es mit einem riesigen schmerzhaften Abzess im Sitzfleisch, der durch einen ehemaligen Chefarzt und Chirurgen operativ unter lokaler Anästesie (soweit dies bei entzündetem Gewebe überhaupt möglich ist) geöffnet und entleert wurde. Zum Glück hatte ich vorher ein Ibuprofen 400 genommen, da die lokale Betäubung nicht funktionierte. Die Öffnung wurde dann noch mit einer Chemikalie behandelt, damit sie aufbleibt und sich weiter entleeren kann. Ich glaub das war Silbernitrat oder sowas. Es kam an den folgenden Tagen auch noch gut blutiger Ausfluss heraus. Dann ist die Öffnung zugewachsen und der Abzess-Raum hat sich mit Blut gefüllt. Als der Druck hoch genug war ist die Öffnung wieder geplatzt und alles herausgelaufen. Über Schmerzen brauche ich hier sicher nichts zu schreiben. Dann wieder zum Doc und weitere Analyse mit dem Ergebnis, Faden durch (was eine Perforation des Enddarms bedeuten würde, geht gar nicht!) und OP nach SM. Ich hätte 3 Tage Zeit zum überlegen und dann müsste auch schon der Faden rein.

Drei Tage lesen und stöbern im Internet mit dem Ergebnis, SM taugt nix, und OP kommt überhaupt nicht in die Tüte.

Danach Eigentherapie gestartet.

Im Laufe der letzten 6 Monate habe wirklich viel aus dem Bereich Gesundheit gelesen und erst nach und nach das, was ich oben alles an Maßnahmen geschrieben habe umgesetzt.

Begonnen mit Vitamin D nach Dr. von Helden, danach die täglichen News und Bücher von Dr. Strunz auf strunz.com, Dr. Spitzbart webseite und youtube, Bücher von Kuklinski etc.

Je nach Lesefortschritt hab ich dann entsprechende Empfehlungen umgesetzt.

Die OP-Wunde hat eigentlich immer genässt, täglich war so ein Kreis von im Schnitt 1 cm Durchmesser im Pflaster zu sehen. Manchmal wars auch fürs Pflaster zu viel.

Bei Quetschen alle 4-5 Tage ist auch Blut mit raus gekommen. Ab und zu ist die Öffnung zugeheilt, aber nach 2 Tagen wieder sehr schmerzhaft aufgegangen, da noch Wundwasser und was auch immer raus musste.

Ich hab immer wieder die Menge des Ausflusses geprüft, und auch die Farbe, soweit das mit der schwarzen Salbe möglich war.

Ich stellte fest, dass besonders bei Fertigprodukten (Pizza, Spaghetti und Co) , welche ich am Anfang noch gegessen hab, war, es besonders viel Ausfluss gab. Nach dem Weglassen von Kohlehydraten (die in Früchten und Gemüse fest eingebauten sind ok) war deutlich weniger Ausfluss zu vermerken. Als letztes hab ich mit Omega 3 angefangen und eines Tages, so ca. 4 Wochen danach war da plötzlich nur noch sehr wenig Ausfluss (0,4-0,5 cm Durchmesser), wo ich mich wunderte wie wenig das ist, und am nächsten Tag dann nichts mehr da, die Wunde war verschlossen.

Ab und an kribbelt es noch ein bischen da wo die Wunde war und wenn man nachfühlt spürt man noch, dass es da noch irgendwie anders ist, aber es ist tatsächlich verheilt. Toi toi toi.

Kosten:

Ich hatte ich mir ein lockeres Oberlimit von 100 Euro pro Monat gesetzt, was nicht ganz halten konnte, aber man muss ja nicht die teuren Präparate so wie ich kaufen. Auch Bioqualität verursachte Mehrkosten.

Rückblickend und OP-vermeidend wars aber jeden Cent wert.

Um keine Schleichwerbung zu machen, möchte ich nur allgemeine Infos zu Medikamenten/Vitaminen/Multinährstoffpräparaten geben.

Vitamine:

- Vitamin D täglich 7000IE, sodass der Level von Äquatorbewohnern erreicht wird (Nachgemessen mit Haustest) 70nm/mL

- Vitamin C täglich 1g; Acerola Präparat, was über lange Zeit VitC abgibt. (E-Bucht)

- Q10, Bioqualität (E-Bucht)

- Magnesium, Präparat, was 3 verschiedene Magnesiumarten drin hat, Firma A

- Zink, Firma A

- Multinährstoff "Mix", Firma B

- Omega 3, (zuerst Bucht, dann Firma B)

- Beta Carotin 25000, Firma B

Allgemein wünsche ich allen Leidenden und Betroffenen Erfolg und denkt bitte dran: Jede, wirklich jede Heilung ist immer eine Selbstheilung. Die SM kann immer nur unterstützend helfen, wenn sie es denn tut.

Ich werde viele der Maßnahmen beibehalten, da ich viele weitere Gesundheits- und Befindlichkeitsverbesserungen festgestellt habe. Bei den Vitaminen wechsle ich wohl vom Produkt namens "Mix" (ca. 70€) auf das "two per day" (12€) der Firma B und spare dadurch schonmal pro Monat einiges.

Gute Besserung!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Update: Das Kribbeln dort, wo die Fistel war ist nun komplett weg. Vor Ort spüre ich auch mit dem Finger nichts mehr. Ich denke, ich bin geheilt. Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass das Wegeschneiden vom entzündeten Gewebe nur weils entzündet ist, nicht nur Symtombehandlung ist, sondern auch höchst schwachsinnig. Eine Entzündung ist zunächst einmal nichts schlimmes. Nachdem ich sehr viel über Biochemie gelesen habe, und ich mir meinen Bluttest aus der Fistel-Zeit nochmal angeschaut habe (CRP bei 86,7, normal 0-5), bin ich mittlerweile überzeugt davon, dass die (Kohlehydrat-, Omega6 und AGE-reiche) Ernährung die Einzige Ursache ist. Also selber Schuld. Haltet euch auf dem laufenden, was die aktuelle Forschung zu entzündungsfördernder Ernährung hergibt und versucht gegenzusteuern. Bei den Kohlehydraten sind da insbesondere Fruktose und Alkohol zu nennen. Bei Wenigsportlern auch noch der normale Haushaltszucker.

Ich habe  vor 10 Jahren eine Analfistel gehabt, diese wurde entfernt,, die Vorbehandlungen waren äusserst peinlich und auch Schmerzhaft,,,, seit dieser Zeit leide ich unter nachkoten,, bedeutet, ich bin fertig auf dem Klo alles ist wieder sauber am Darm,, ich gehe 10 Schritte und dann läuft es nach... Ohne waschen nach dem WC Gang geht gar nichts,,, ist besonders toll wenn man  unterwegs ist und muss....... Naja ich  kann damit gut Leben und keiner weiss es, ist aber sehr unangenehm. Wollte damit sagen das nicht alles was die Ärzte sagen  stimmen muss, Mir sagte man alles kein Problem,, tja  stimmte wohl nicht

Ich hatte auch eine Fistel am Steißbein, habe sie nicht operativ entfernen lassen (seit über 2 Jahren nicht wieder erschienen) und möchte gerne meine Erfahrung hier teilen: Hatte die Fistel 1 Jahr bis ich mich dann doch entschlossen hab zum Hautarzt zu gehen. Der Hautarzt sagte mir dass es ne Fistel ist und diese möglichst bald im Krankenhaus operativ entfernt werden sollte. D.h. dass um die Fistel herum alles raus geschnitten wird (ca 8x5cm), 3 Tage Krankenhaus Aufenthalt und anschließendem behandeln der offenen Wunde zu hause.

Da hab ich mich erst etwas genauer informiert.

  1. Wenn man die Fistel nicht behandelt kann man eine Blutvergiftung bekommen.
  2. Nach so einer Operation kann die Fistel trotzdem wieder erscheinen.So hab ich erstmal versucht die Fistel selber los zu werden.

Und so habe ich es anscheinend geschafft (Ist zwar ekelig, aber meiner Meinung nach besser als der operative Weg):Die Fistel hatte eine Öffnung wodurch ich diese vorsichtig und mit Gefühl ausgedrückt habe, dabei immer aus verschiedenen Richtungen von innen nach außen den Eiter HERAUSGEDRÜCKT** , also damit man den Eiter nicht tiefer reindrückt, sondern nach außen durch die Öffnung heraus! Das machte ich so ca 5min täglich bis entweder kein Eiter mehr raus kam oder ich keine Lust mehr hatte. Danach desinfiziert und einen gut haftenden Pflaster drauf. Das habe ich über ein paar Tage gemacht bis kein Eiter mehr heraus zu drücken war und/oder damit sich die Haut etwas entspannen konnte.

** Eine Fistel verläuft in Kanälen ähnlich wie bei einer Baumwurzel und nicht wie bei einem Pickel in einem relativ geraden Kanal. Deswegen kann man auch ruhig etwas neben der Fistel rumdrücken und schauen wann Eiter nach außen dringt.

Eins, zwei Tage später, als die Öffnung etwas zugewachsen ist habe ich auf die Pflaster "Ichtholan Salbe" drauf geschmiert bevor ich mir diesen auf die Stelle geklebt hab (Die Salbe wirkt entzündungshemmend und holt tiefere Infektionen an die Oberfläche). Dies habe ich dann auch täglich wiederholt bis sich wieder mehr Eiter an gesammelt hat. In dieser Zeit habe ich nichts Herausgedrückt. Danach habe ich wieder von vorne mit dem ausdrücken angefangen.

Also im Grunde wenn man so will zwei Zyklen:

  1. Ein paar Tage lang ausdrücken
  2. Ein paar Tage lang Ichtholan Salbe

Das habe ich so ungefähr über zwei, drei Monate immer wiederholt, bis die Fistel fast weg war. Es war nur noch eine Streichholz-Kopf große Verhärtung zu spüren. Ich dachte erst dass es sowas wie narben-Gewebe ist und hab weiter nichts gemacht. Nach ca 2 Monat hat sich doch wieder ein bisschen Eiter angesammelt. Das habe ich dann wieder auf die selbe weise behandelt ca 2 Wochen lang. Nun ist es über 2 Jahre her und alles was zurück geblieben ist ist eine kleine narbe wo die Öffnung der Fistel war.

Weiß nicht ob es bei jedem auch so gut klappt. Der gang zum Facharzt ist trotzdem wichtig da es sich auch um etwas anderes handeln könnte! Hätte meine "Behandlung" nicht geklappt, dann hätte ich das wohl auch operativ entfernen lassen..... Wäre ja dann immer noch nicht zu spät gewesen und die Fistel wäre zu dem kleiner gewesen.Wahrscheinlich hätte ich die Fistel auch nicht so lange behandeln müssen wenn ich mich früher drum gekümmert hätte. Jedenfalls war das im Gegensatz zum operativen weg angenehmer, weniger aufwendig für mich und hinterließ nur eine kleinere Narbe (man sieht ja im Netz wie so eine Fistel nach der Operation aussieht). Und falls die Fistel doch wieder auftreten sollte (was ich nicht glaube) dann mach ich es wieder so ;-)

Falls ich jemanden damit weiter helfen konnte, dann schreibt doch bitte hier einen kurzen Kommentar oder Daumen hoch. Man findet im Netz ja kaum alternativen zur Operation. Stattdessen hauptsächlich angst machende Aussagen. Dabei möchte ich das auch nicht runter spielen ( Bin ja kein Arzt :p )

Gruß!

Ein tolles Bericht. Echt Klasse! Ich denke in einem anderen Forum hättest du Unmengen an Resonans dafür bekommen. Bin der Meinung wir dürfen die Schulmedizien nicht verachten aber unbedingt eine gesunde Skepsis gegen sie entwickeln. Wie schnell man nur gegen Symptome teuer behandelt wird und erst recht krank gemacht wird kennen wir..

Nach einer Lungen OP bekam ich eine Fuchsbau-Fistel an der Narbe unter der Brust. Dies wurde 2x operiert mit längeren Krankenhaus Aufenthalt. Sie eitert mmer noch...Nun schon über sechs Monate. Habe keine Lust mehr auf OP. Ich werde es nun auch mit Alternativen probieren.

Ich kann mich in diesem Thema nur PiotrKowalski und 405060 anschließen, die beide übrigens sehr gute Kommentare hinterlassen haben. Und zwar verstehe ich nicht, warum der absolute Großteil der deutschen Bevölkerung bei jedem Problemchen zum Allgemeinmediziner oder ins Krankenhaus rennt und auch noch denkt, dort würde man kompetent behandelt...

Wie 405060 bereits erwähnt hat, ist ein Arzt in erster Linie Dienstleister und möchte mit seiner Dienstleistung Geld verdienen. Das meiste Geld verdient er nun mal durch einfaches Medikamente verschreiben (dadurch wird der Patient nämlich definitiv wieder kommen weil es Probleme nicht kausal behandelt sondern Symptome unterdrückt) oder eben durch einen operativen Eingriff. Dieser kann aber in vielen Fällen mehr Schaden verursachen, als Genesung herbeiführen, da vor allem offene Wunden, aber auch jedes Narbengewebe (tote Haut, welche vom Körper eigentlich abgestoßen würde wenn möglich) das Gleichgewicht des Körpers durcheinander bringt...

Deshalb sollte man sich doch zunächst fragen, warum man eine Operation durchführen möchte/muss. Ist ein Blinddarm entzündet gibt es natürlich keinen Zweifel, dass dieser entfernt werden muss. Um aber zum Beispiel der Fistel zu kommen, möchte ich allen Vorrednern die vermeintlich so viel Ahnung von Fisteln haben die Frage stellen, weshalb diese denn unbedingt entfernt werden müsste? Wahrscheinlich weil es Ihnen der Arzt "mit bestem Wissen und Gewissen" so gesagt hat (Grund ist oben beschrieben)... Als ich meine Steißbein Fistel entdeckt habe, weil diese beim Sitzen leicht drückte, habe ich meine beiden Familienangehörigen Ärzte gefragt was damit zu machen sei. Die Antwort könnt ihr euch denken: OP! Bloß schnell raus damit, sonst passiert bestimmt etwas ganz schlimmes... Als ich mich über die OP informiert habe und Bilder gesehen hab, war mir sofort klar, dass ein solcher Eingriff in keinem Verhältnis zu den Beschwerden steht, die eine solche Fistel verursacht...

Ergo habe ich diese mit leichter Akkupunktur bei meinem Heilpraktiker (auch Familienangehöriger) behandeln lassen. Die Öffnungen sind noch immer da, allerdings kleiner geworden. Dies ist nun 5 Jahre her und ich habe nie irgendwelche Probleme mit den Fisteln (es sind 4 an der Zahl) gehabt...Das einzige was passieren kann wenn man diese nicht entfernt ist, dass Sie sich irgendwann wieder leicht entzündet, aber eine solche Entzündung geht auch vorbei :)

Blutvergiftung u.ä. ist nach meinem Wissenstand Schwarzmalerei der Ärzte...Die Message dahinter: Hinterfragt bitte alle was ein Arzt euch erzählt warum er gewissen Operationen durchführen, oder bestimmte Medikamente verschreiben möchte... Die Schulmedizin ist leider extrem veraltet und überholt. Meines Erachtens schadet Sie langfristig dem Körper mehr als ihm zu helfen.. (Thema Resistenzen gegen Antibiotika, Schwächung des Körpereigenen Immunsystems etc. sind wohl den meisten bekannt)... In dem Sinne, lebt weiterhin gesund und bedacht!

Der Kommentar von PiotrKowalski war sehr gut,Respeckt!Du übernimmst Eigenverantwortung für Deinen Körper.(Fistel)Warum geben die Menschen ihre Eigenverantwortung ab,und bedanken sich noch beim Gott in Weiß für die verschriebene Chemie?Oder für vermeidbare OPs?Darauf wird es wohl keine Antwort geben... Der Augenarzt arbeitet z.B.hochkonzentriert(grauer Star OPs)usw.Da wird kein Gift verschrieben,arbeitet für sein Geld und schaut nicht bloß in seinen Leptop. Der Arzt ist eben nicht unbedingt Dein Freund,bist Du gesund,ja wie soll er da sein Geld verdienen?Chemie drauf,dann kommst eh wieder...(Nebenwirkungen)Jeder ist seines Glückes selber Schmied.

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