Was tun bei Aufnahmestopp beim Arzt?

12 Antworten

Bei akuten Beschwerden muss sie morgens zum aRzt hin und er darf sie nicht wegschicken. Wenn es nicht akut ist und sie es schon länger hat, kann er sie wieder wegschicken. Aber bitte sag ihr, das sie morgens hin soll. Nichts ist ärgerlicher für eine Arzthelferin/Arzt wenn um 11:00 Uhr noch Patienten kommen, weil die erstmal ausschlafen mussten!!! Ich arbeite jeden Tag von 07:30 an und bin für die Pat. da und ich sehe es nicht ein, jmd. noch um 11:00 dranzunehmen ^^ so. das musste jetzt mal raus. P.S.: wenn es so akut ist, muss sie ins KH wenn er sie nicht nimmt

Akute Beschwerden können auch um 11.00 Uhr auftreten.

@pinki

Das ist was anderes. Dafür habe ich Verständnis. Aber nicht für: "Ich habe seit Gestern Durchfall!" ...kommt aber um 11:00 Uhr. Sorry, versteh ich nicht und mach ich auch nicht mit sowas. Und wenn er nicht kommen kann wegen Durchfall, einfach mal kurz anrufen und sich vormerken lassen, dass er noch kommt, wenn er es nicht früh schafft. Aber wie selbstverständlich kurz vorher reinspazieren..nenene

@bambi2408

Hast ja Recht bambi2408.

Handelt es sich um einen Termin beim Spezialisten oder beim Hausarzt?

Der erste Weg sollte immer der zum Hausarzt sein, und eigentlich bekommt man dort meist einen zeitnahen Termin. Wenn eine Weiterüberweisung erforderlich ist, kann der Hausarzt ggf. selbst beim Kollegen einen Termin vereinbaren. Nach meiner Erfahrung geht das beim persönlichen Arzt-zu-Arzt-Gespräch immer etwas rascher.

Es ist leider so, dass ein niedergelassener Arzt die Behandlung verweigern kann. Genauso wie der Patient die freie Arztwahl hat, hat der Arzt theoretisch auch die freie Patientenwahl. Es sei denn, es ist ein Notfall, bei dem es um Leben und Tod geht. Aber dafür gibt es auch Krankenhäuser und Kliniken, die alle mit Notfallambulanzen ausgestattet sind und die Patienten annehmen müssen - wenn diese auch längere Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Leider ist es mittlerweile heutzutage auch so, dass es getrennte Privat- und Gesetzlich-Versicherten-Sprechstunden geben darf. Dieses wird sogar von den Kassenärztlichen Vereinigungen empfohlen. Allerdings muss der Arzt immer erst denn nächstmöglichen Termin der normalen Sprechstunde angeben und darf dann einen früheren privatärztlichen Termin anbieten (zur Not auf Selbstzahler-Basis). Also, bei akuten Beschwerden am Besten ins KH, wenn es keinen zeitnahen Termin gibt.

Wenn man das erste Mal in einer Praxis anruft, muss man nur dann sofort genommen werden, wenn man ein Notfall ist. Ob das der Fall ist, entscheidet der Arzt. Würde in dem Fall- und falls keine weiteren Praxen in Frage kommen- lieber in eine Notfallambulanz gehen, anstatt mich lange rumzuschlagen.

Er muss ihr keinen Termin geben: wenn er keinen mehr zu vergeben hat, hat er keinen mehr zu vergeben. Aber sie kan ohne Termin hingehen und muss dann auch am selben Tag drankommen (allerdings muss sie mit langer Wartezeit rechnen!) Denke aber auch, das sie nicht deutlich gemacht hat, dass ihr bei Magenbeschwerden ein Termin in 4 Monaten nichts bringt.

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