Was passiert bei einer Überdosis Novalminsulfon?

8 Antworten

Bei 5000mg novalgin sollte eigentlich nicht besonders viel passieren da es im vergleichen zu anderen nicht-opiaten schmerzmittel relativ untoxisch ist. Aber das sollte man nur bei einem man belassen vielleicht bekommt man magenschmerzen oder darmbeschwerden aber das sollte nicht schlimm sein und als lehre eingesehen werden. Wenn man starke Schmerzen hat und das schmerzmittel nicht stark genug ist wird der arzt dir immer ein stärckeres schmerzmittel verschreiben. DIe nächst stärken wären (diclofenac), tramal, tillidin, Morphium,fentanyl.. Falls du ein solches schmerzmittel zuhause hasst kannst du es auch selbstständig bei der empfohlenen dosierung nehmen. Bei diclofenac ist aber vorsicht geboten da es sehr toxisch ist und eine überdosierung tödlich enden kann!! tramal,tilidin kann man ohne probleme überdosieren :)

tramal,tilidin kann man ohne probleme überdosieren :)

Sorry, eine Überdosierung von Tramal kann -wie bei fast allen Opioiden- zu massiven Beschwerden bis hin zur tödlichen(!) Atemlähmung führen.

Das als "ohne probleme" zu verniedlichen halte ich nicht für angezeigt.

@beamer05

Bei einer sucht nehmen tramal süchtige bis zu 3 fläschchen tramal zu sich. Das ist eine massive überdosierung die bei einer solchen überdosierung mit ibuprofen ganz sicher tödlich verlaufen wäre. Aber tramal ist doch sehr sicher wenn man leicht überdosiert :)

chroniche Erkrankung hin oder her. Das habe ich auch. Doch wenn die Tageshöchstdosis von 4Tabletten nicht hilft, dann wirken auch keine 8 oder 10Tabletten. Hoffe für dich du bleibst von den Folgen verschont. Kann es sein, dass du dich in die Schmerzen reinsteigerst und garkeine Schmerzen hast und du diese nur im Kopf wahrnimmst. Ich nehme 2Tabletten und bekomme manchmal wenn es ganz schlimm kommt mal eine große Ampulle Novalgin gespritzt und bin müde und down. Desweiteren verschwinden trotz immer wiederkehrenden Einklemmung meines Nabelbruches die Schmerzen. Dieses Medikament ist sehr stark und wenn das nicht hilft, dann hilft garnichts mehr.

Metamizol-haltige Medikamente (Novalgin, Novaminsulfon, Analgin etc.) sollten nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Nicht umsonst wurden sie in den USA, in Skandinavien und in Großbritannien vom Markt genommen. 2000mg/Tag ist schon am oberen Limit. 5000 gehen gar nicht... Es gibt genügend alternative Schmerzmittel, nicht zuletzt Morphine, deren Nebenwirkungen wesentlich geringer sind. Du solltest mit dem Arzt sprechen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Metamizol

Doch eine unbegrenztre Einnahme, also Dauerbehandlung ist möglich unter ärztlicher Aufsicht. Ich bekomme die seit 3Jahren wegen dem Darm.

@Carlystern

Respekt! Bei mir waren nach 6 Wochen Novalgin die Leberwerte auf Alarm und meine Leukos auf 2,1....

@Carlystern

Ich habe das auch seit zwei Jahren als Dauerbehandlung verschrieben bekommen. Auch wegen des Darms. Allerdings ist es momentan unmöglich auszuhalten. Habe in zwei Tagen einen OP Termin wegen der ganzen Sache, war auch schon in der Notaufnahme, allerdings schickte man mich dort wieder nach Hause und sagte ich sollte bis Mittwoch durchhalten... :(

Hier ein Auszug aus dem Beipackzettel, den du ja eigentlich lesen solltest,bevor du so ein Medikament einnimmst.

3.3 Wenn Sie eine größere Menge "Novaminsulfon Lichtenstein Tropfen" angewendet haben, als Sie sollten Bei Gabe zu großer Mengen kann sich dies äußern in z.B. Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Einschränkung der Nierenleistung bis hin zum akuten Nierenversagen (z.B. unter dem Bild einer interstitiellen Nephritis) und - seltener - Schwindel, Schläfrigkeit (Somnolenz), Bewusstlosigkeit, Krämpfen, Blutdruckabfall bis hin zum Schock und Herzrhythmusstörungen (Tachykardie). Verständigen Sie bitte bei Verdacht auf eine Überdosierung sofort einen Arzt, damit dieser gegebenenfalls entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen kann. Hinweis: Nach sehr hohen Dosen kann die Ausscheidung eines harmlosen Stoffwechselproduktes (Rubazonsäure) eine Rotfärbung des Urins verursachen

Ja kann es. Besprich das mit deinem Arzt. Symptome findest du auf dem Beipackzettel.