Was gegen Hundeallergie tun?

13 Antworten

Überreden bringt nichts, weil Dein Mann mit den Symptomen seiner Allergie leben muss. Medikamente sind auch nicht das Gelbe vom Ei. Nebenwirkung von Loratadin und Citrizin ist u. a. Müdigkeit. Die einfachste Möglichkeit (leider auch die langwierigste) ist der Besuch beim Hautarzt. Dort kann man sich desensibilisieren lassen. Die Behandlung kann zwei oder drei Jahre dauern. Erst danach würde ich über einen Hund als Haustier nachdenken.

Ich selber leide unter zig Allergien: Gräser, Baum- und Blütenpollen, alle möglichen Arten von Vogelfedern (auch im Kissen), Hausstaubmilben, Imprägnierstoffe in der Bekleidung, Rhabarber, Stachelbeeren, Katzen, Hamster, Meerschweincheen usw. Aber ich reagiere glücklicherweise nicht auf Hunde.

Noch ein kleiner Tipp zu den Medikamenten. Statt des Originalpräparates (z. B. Loratadin) kann man sich auch ein Generika aus der Apotheke holen. Lora-ADGC hat einen anderen Hersteller. Da ist aber genau das Gleiche drin. Es kostet aber nur einen Bruchteil des Originals. Ich zahle für 20 Tabletten 2,70 € in der Apotheke (als Stammkunde in der Apotheke sogar nur 2,43 €). Ich brauche die Tabletten auch nicht jeden Tag. Nur wenn die Beschwerden wieder mal auftreten.

Gehe doch in ein Tierheim und frage ,ob du mit einem Hund regelmäßig spazieren gehen kannst.

Je nachdem, wie schlimm die Allergie ist, ist er vermutlich sinnvoller, sich ein anderes Haustier zu suchen. Alle Gegenmaßnahmen helfen nur bedingt, aber wenn er allergisch ist, wird er die Anwesenheit des Hundes merken. Dazu kann kommen, daß eine jetzt noch nicht sehr stark ausgeprägte Allergie vielleicht noch schlimmer wird im Lauf der Jahre.

Klar, Medikamente können helfen, aber sich mutwillig Allergene ins Haus zu holen, um sie dann mit Medikamenten zu bekämpfen, da schüttelt jeder Arzt dann zu recht den Kopf.

Ich verstehe, daß du gerne einen Hund hättest, aber als jemand, der mit Allergenen leben muss (Hausstaubmilbenallergie) rate ich dir, das deinem Mann nicht zuzumuten.

Also wir haben selbst ja schon einen Labrador gehabt. Da gab es eig. nur selten Probleme.

@StarryPictures

Warum dann die Frage? Entweder hat der Mann eine Allergie und findet die Hundehaltung für sich unzumutbar, oder er will aus einem anderen Grund keinen. Bei Punkt 1, siehe oben, bei letzterem wäre vielleicht mal ein Gespräch mit dem Mann angebracht.

Bei einer Hundeallergie ist es meistens so,dass man nur auf bestimmte Hunde reagiert, es heißt also,dass es auch Hunde gibt auf die dein Mann nicht reagiert. Um zu testen ob dein Mann auf diesen Hund reagiert musst du Haare des potentiellen Hundes mit zum Arzt nehmen und dort einen Allergietest speziell auf diesen Hund machen ;) Oftmals lösen gelockte Hunde keine Allergie aus,das gilt aber nur wenn dein Mann eine HundeHAARallergie hat,ansonsten kommt es wieder speziell auf den einzelnen Hund an.

DH, eine bekannte von mir reagiert auf den bishon frise, nicht aber auf den papillon. die suche kann sich lohnen.

Das kommt auf die Schwere der Allergie an. Bei leichten Symptomen mag das gehn, aber wenn er bei einem kleinen Haar schon Atemnot kriegt, ist ein Hund nicht angebracht.

Es gibt Rassen, auf die man stärker und schwächer reagieren kann. Ich hab sogar mal gelesen, dass die Hunderasse von Obamas Hund (Labradoodle) "hypoallergen" sein soll.

Klärt das vorher mal mit einem Allergologen ab, der sollte sich da am besten auskennen.

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