Warum ist der Wirkstoff 'Finasterid' verschreibungspflichtig?

5 Antworten

Weil die Krankenkassen und die Aerzte eben daran verdienen wollen. Mit scheint, dies ist die einfachste Antwort.

Was fuer Medikamente in D (ganz anders als in vielen anderen Laendern, und auch in solchen, in denen ich schon wohnte) alles verschreibungspflichtig sind, ist absurd. Immerhin liegt doch ein Beipackzettel dabei, der ueber Nebenwirkungen aufklaert, und stundenlange Ordeals mit Wartezeit und inkompetenten Gespraechen sind wirklich nur im Interesse der Hausaerzte und -innen.

Z.B.: Dieses Medikament ist fuer Frauen nicht geeignet? Ha ha. Nur steht das im groesstmoeglichen Schriftsatz auf der Packung, und wenn es ein Testosteronblocker ist, dann spricht das nun wirklich fuer sich. Wo kommt die Rolle desjenigen ins Spiel, der unbedingt einen Facharzt in Dermatologie braucht.

Schliesslich koennte man noch den Standpunkt vertreten: Wer sich wirklich mit Medikamenten vergiften will, soll dies doch bitte tun. Wo ist denn da der Grad an Eigenverantwortung oder die Haltung, dass der Buerger oder die Buergerin eigenverantwortlich ueber sich Entscheidungen treffen darf? Die Idee, dass uns ein grosser Staat an die Hand nehmen muss, und uns arme Bekloppte, die nicht einmal einen Zettel lesen koennen, vor uns selber schuetzt, ist sehr unangenehm. Die Haltung einer gewissen Eigenverantwortlichkeit vermisse ich voellig.

Weil die Ärtzte hier Geld verdienen und da Finasterid ein Steroid ist. Es ist ein sehr gefährliches Medikament, wenn nicht mit das Schlimmste, was je auf die Menscheit losgelassen wurde. Es kann zu dem sog Post Finasteride Syndrom führen

Das Haarwuchsmittel Finasterid steht im Verdacht starker, irreparabler Symptome / Nebenwirkungen, z. B. "Erektionsstörungen, Depressionen, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafprobleme". Es ist auch unter Namen wie Propecia oder Finapil auf dem Markt. "Jetzt klagen Patienten gegen die Pharmaindustrie - und könnten Rechtsgeschichte schreiben".[1]

  1.  Anne Kunze: Finasterid: "Die Pille, die der Arzt mir gab, hat mein Leben zerstört". In: Die Zeit. 21. Februar 2018, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 22. Februar 2018]).

Nebenwirkungen bei Fiansterid sind selten - aber kommen durchaus vor, und nicht nur im Beipackzettel. Siehe auch http://www.alopezie.de/propecia.html. Daneben ist es aber auch wichtig, dass andere Ursachen von Haarausfall ausgeschlossen sind. Deshalb ist ein Arztbesuch sowieso sinnvoll

Finasterid ist verschreibungspflichtig, da es in den hormonellen Stoffwechsel eingreift.

Auch findet man es nicht nur in Verbindung mit Haarausfall, sondern auch beim Doping.

Die Wikipedia-Seite hilft vielleicht weiter:

http://de.wikipedia.org/wiki/Finasterid

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