Warum ist der Wirkstoff 'Finasterid' verschreibungspflichtig?

7 Antworten

Nebenwirkungen bei Fiansterid sind selten - aber kommen durchaus vor, und nicht nur im Beipackzettel. Siehe auch http://www.alopezie.de/propecia.html. Daneben ist es aber auch wichtig, dass andere Ursachen von Haarausfall ausgeschlossen sind. Deshalb ist ein Arztbesuch sowieso sinnvoll

Es ist ein Medikament. In der Haarprechstunde wird der Patient informiert und es erfolgt eine Verlaufkontrolle. Zudem ist das Präparat nicht für Frauen geeignet.

Genau die Kontrolle erfolgt eben nicht und nie , jedenfalls nicht wenn ein Urologe die Hand im Spiel hat.

Jeder Arzt, der einen Patienten mit zu hohem Blutdruck hat, kontrolliert, wie der Blutdruck unter einem Medikament sich verändert und stellt den Patienten entsprechend ein (Dosierung).

Bei Hormonen von Gynäkologen und Urologen erfolgt das grundsätzlich NIE, die stochern IMMER nur im Nebel. Da wird vorher nicht festgestellt, wieviel Testosteron und wieviel DHT der Patient hat und auch nicht gemessen, wieviel er mit 1 mg Finasterid noch hat. Weder der Arzt noch der Patient weiss, ob mit dem 1 mg Finasterid der DHT-Spiegel auf 90 % oder 10 % oder 1 % fällt. Es ist ja keineswegs so, dass mit dem 1 mg die ganze DHT-Produktion lahmgelegt wird, deshalb gibt es ja noch die 5 mg-Dosierung. Kurpfuscherei nennt man so was, was die Urologen da machen ! Ob das Haarwachstum dann wieder einsetzt oder nicht, ist reine Glückssache. Dafür braucht man keinen Arzt, probieren auf gut Glück könnte auch jeder selber. Es ist ja auch nicht so, dass der Arzt da irgendwelche Erfahrung hätte nach dem Motto : Mit dem 1 mg Finasterid fällt der DHT-Spiegel bei 99 % der Patienten auf weniger als 10 % des Anfangswertes. Woher sollte er die Erfahrung auch haben, weder er noch seine Ausbilder (Urologie-Professores der Universität) haben da je irgend eine Messung gemacht, das ist halt der "Fachbereich" UROLOGIE

Ich bin deshalb so sicher, dass sich das verallgemeinern lässt, weil ich in einer grossen Stadt mit einer weltberühmten medizinischen Fakultät zu deren Labor gegangen bin und MEINEN DHT-Spiegel im Lohnauftrag habe bestimmen lassen ! Das war der Stich in ein Wespennest ! Das hatten die noch nie gemacht, weder für die Uniklinik noch für irgend einen der niedergelassenen Ärzte, die mussten Ihren Chef holen und erst mal beraten, wie sie das machen sollten und wieviel Blut man von mir dafür wohl bräuchte und wo man den passenden Immuno-Assay herbekommt.

Richtig ist, dass manche Männer mit Finasterid nicht zurecht kommen und impotent werden, wahrscheinlich, weil das Testosteron alleine zu wenig ist ohne das DHT. Nur die Ursache wird so nie festgestellt, ob das Testosteron so nieder ist, weil das DHT so hoch war und nun die Hoden anfangen zu wachsen, um mehr Testosteron zu bilden ODER ob das DHT so hoch war, weil es so wenig Testosteron gab und das, weil es an Edukten der Nebenniere fehlte oder ob das LH zu wenig ist und war oder was für ein Zusammenhang da sonst vorliegt. Weiss niemand, will niemand wissen, will kein Urologe sich mit befassen. Urologen sind gelernte Chirurgen und wollen an Männern herumschnippeln und machen das mit Hormonen eher widerwillig so nebenbei mit.

All das wird keinem Patienten erzählt und eine Verlaufskontrolle findet nicht statt !

Finasterid ist verschreibungspflichtig, da es in den hormonellen Stoffwechsel eingreift.

Auch findet man es nicht nur in Verbindung mit Haarausfall, sondern auch beim Doping.

Die Wikipedia-Seite hilft vielleicht weiter:

http://de.wikipedia.org/wiki/Finasterid

Weil die Krankenkassen und die Aerzte eben daran verdienen wollen. Mit scheint, dies ist die einfachste Antwort.

Was fuer Medikamente in D (ganz anders als in vielen anderen Laendern, und auch in solchen, in denen ich schon wohnte) alles verschreibungspflichtig sind, ist absurd. Immerhin liegt doch ein Beipackzettel dabei, der ueber Nebenwirkungen aufklaert, und stundenlange Ordeals mit Wartezeit und inkompetenten Gespraechen sind wirklich nur im Interesse der Hausaerzte und -innen.

Z.B.: Dieses Medikament ist fuer Frauen nicht geeignet? Ha ha. Nur steht das im groesstmoeglichen Schriftsatz auf der Packung, und wenn es ein Testosteronblocker ist, dann spricht das nun wirklich fuer sich. Wo kommt die Rolle desjenigen ins Spiel, der unbedingt einen Facharzt in Dermatologie braucht.

Schliesslich koennte man noch den Standpunkt vertreten: Wer sich wirklich mit Medikamenten vergiften will, soll dies doch bitte tun. Wo ist denn da der Grad an Eigenverantwortung oder die Haltung, dass der Buerger oder die Buergerin eigenverantwortlich ueber sich Entscheidungen treffen darf? Die Idee, dass uns ein grosser Staat an die Hand nehmen muss, und uns arme Bekloppte, die nicht einmal einen Zettel lesen koennen, vor uns selber schuetzt, ist sehr unangenehm. Die Haltung einer gewissen Eigenverantwortlichkeit vermisse ich voellig.

Das Haarwuchsmittel Finasterid steht im Verdacht starker, irreparabler Symptome / Nebenwirkungen, z. B. "Erektionsstörungen, Depressionen, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafprobleme". Es ist auch unter Namen wie Propecia oder Finapil auf dem Markt. "Jetzt klagen Patienten gegen die Pharmaindustrie - und könnten Rechtsgeschichte schreiben".[1]

  1.  Anne Kunze: Finasterid: "Die Pille, die der Arzt mir gab, hat mein Leben zerstört". In: Die Zeit. 21. Februar 2018, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 22. Februar 2018]).

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