Persönliche Schwäche, die man im Bewerbungsgespräch nennen kann!?

5 Antworten

In vielen schlauen Ratgeber wird zu dieser Frage vorgeschlagen, eine Eigenschaft zu erwähnen, die sich wie eine Schwäche anhört, aber eigentlich als Stärke gilt. Der Klassiker ist hier wirklich "Ich bin ungeduldig". So etwas hören Personaler täglich und sind darüber eher verärgert als erfreut. Im angefügten Video beschreibe ich eine gute Alternative dazu, welche sich in der Praxis bei vielen unserer Kandidaten bewährt hat. Viel Spaß beim Ansehen. Und falls Fragen aufkommen - einfach anrufen. Kontaktdaten findet Ihr auch im Video.                                                                                               

https://www.youtube.com/watch?v=zG4kGlHMBrc

"Ich bin zu fixiert, habe den Tunnelblick, bis das Ziel erreicht ist, dann wieder den Blick für alles." Das heißt, du bist völlig fokusiert, konzentriert auf das Problem, dann momentan nicht aufnahmefähig. Aber dann wieder offen für alles. Nicht unflexibel - nur zielgerichtet und fokusiert für eine Phase, bis das Ziel erreicht ist. Das ist positiv, aber eine gute Selbsteinschätzung. (Ist bei Männern weit verbreitet).

Alles Gute und viel Glück für einen Traumjob.

So eine Antwort kauft dir kein Personalchef ab. Das ist keine Schwäche, das klingt so, als ob du nicht zu deinen Schwächen stehst, das würd ich nicht tun. Denn ganau darauf zielt die Frage ab. Hier eine Antwort: "Ich möchte oft zu viele Aufgaben gleichzeitig in Angriff nehmen"

Wenn du die Schwächen so nennst, darfst du aber nicht vergessen dann mit einem "aber" weiterzufahren, um was Positives anzuschliessen. Beispiel:

Ich möchte oft zu viele Aufgaben gleichzeitig in Angriff nehmen - ABER ich habe ein klares Unterscheidungsvermögen zwischen dringend und wichtig. Wenn ich Aufgaben mit Dringen UND wichtig vor mir habe, dann haben die immer Priorität und werden ohne Ablenkung abgearbeitet.

Das ist nicht von mir, sondern das hab ich aus einer Seite, die sich auf Antworten spezialisiert hat, wenn man im Vorstellungsgespräch nach Schwächen gefragt wird. Klick einfach hier: http://www.schlagfertigkeit.com/bewerbungsgespraech-vorstellungsgespraech/schwaechen-staerken

Gib kleine Schwächen ruhig zu und stelle sie als "sympatische" Schwächen dar. Sag z.B. so etwas wie: Ich kann schlecht "Nein" sagen. Ich bin manchmal zu gutmütig, nachsichtig, geduldig, sensibel etc. Nach meiner Erfahrung wird so etwas weitestgehend akzeptiert, es wird nicht weiter nachgefragt. Es kommt dabei natürlich immer auch auf die Art des Arbeitsplatzes und den Arbeitgeber an.

Da gibt es keine Regeln. Sei einfach du selbst, denn es fällt sehr leicht auf, wenn man sich bestimmte Sprüche zurechtgelegt hat. Menschen die authentisch sind, wirken vertrauenserweckend. Bereite dich auf das Gespräch vor, indem du dir Gedanken darüber machst was du über den Betrieb wissen willst, darüber, warum du ausgerechnet diesen Job willst, über deine Hobby's usw. Und wie gesagt, sei du selbst. Und wenn dir am Schluss die Frage gestellt wird, ob du noch Fragen hast, dann sage auf keinen Fall: "nö, momentan nicht, ich habe mich ja schon ausreichend über die Fa. im Internet informiert." Viel Glück!

Thx 4 response

wie wär´ s mit: "aufgaben (zu) genau erfüllen wollen" oder "von kollegen genauso viel verlangen, wie von sich selbst" ?

Komische Fragen beim Bewerbungsgespräch -/Karrierechancen, Wege? Hebamme+Pflegewissenschaften

Hallo.

Ich hatte ein paar Vorstellungsgespräche für einen Ausbildungsplatz zur Hebamme. Allesamt waren seltsam. Bei einigen Fragen versteh ich einfach nicht, worauf sie raus wollten oder weshalb das relevant für den Beruf ist.

Heute war ich bei einem Gespräch, die die das Gespräch führten mit mir, vier Leute hatten sich mir nicht vorgestellt. Ich habe mich vorgestellt zuerst und von den anderen kam nichts. Ich hab mich durchwegs freundlich verhalten.

Ich schließe gerade ein Bachelorstudium im Medienbereich ab. Also eine ganz andere Richtung. In dem Gespräch heute wurde permanent darauf herumgehackt, obwohl ich gleich zu Beginn deutlich gemacht habe, dass das für mich keine Zukunftsperspektive ist. Sie fragten, wie meine Chancen stehen würden eine Stelle für ein Masterstudium zu bekommen, wie viel Prozent derer die den Bachelor machen auch den Master dran hängen... Hallo? Ich bin keine Statistikerin und ich dachte sie wollten mich kennen lernen und sehen weshalb ich für den Beruf der Hebamme geeignet bin. Es ging ständig nur um mein jetziges Studium. So auf die Art "ja was wollen Sie denn hier Sie haben doch schon was in der Hand" ... also ich fand das ganze ziemlich eigenartig. Ich hab einiges von mir erzählt und wie ich auf Hebamme gekommen bin und so weiter. Ich hab mein Bestes gegeben aber dennoch denk ich,dass ich mit dem Studium einen Nachteil habe...

Wie denkt ihr darüber? Ich hoffe hier jemanden zu finden, der sich auskennt und das vielleicht für mich verständlich interpretieren kann....

Bei den anderen Gesprächen wurde auch auf mein Studium eingegangen, aber nicht so intensiv. Ich dachte eher dass sie Interesse hatten, was ich momentan eigentlich genau mache....

Naja jedenfalls ist es jetzt so, dass ich ne Stelle hab für ne Krankenschwesterausbildung inklusive Studium (duales Studium Pflegewissenschaft), meine Idee war, das anzufangen und mich wieder für Hebamme zu bewerben (das ist mein größter Wunsch) und das Studium wenns klappt mit Hebamme dann abzubrechen.

Inzwischen denke ich, dass es für mich ein Nachteil sein könnte, wenn ich mich wieder für Hebamme bewerbe und dort beim Vorstellungsgespräch sage, dass ich im Pflegebereich studiere. Muss ich das bei der Bewerbung sagen, was ich momentan mache?

Wie schätzt ihr meine Chancen ein? Denkt ihr es ist von Nachteil für eine Hebammen-Karriere jetzt das Studium aufzunehmen?

Ich bin echt recht irritiert, wie die mit den Bewerbern umgehen und kann ihr Verhalten schlecht verstehen. Klar, sie haben Massen an Bewerbern, aber ich hab mir auch viel Mühe, Zeit und Geld für die Bewerbung genommen....

Danke schonmal falls euch was dazu einfällt.

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