Kann man sein Kind bedenkenlos zu den Pfadfindern schicken?

5 Antworten

Das Pfadfindertum hat überhaupt nichts Militärisches an sich, wenn die Gruppe denn so geführt wird, wie es den Regeln entspricht. Sicher gibt es da, wie überall, eine gewisse Hierarchie, bis auch dort Führungspositionen erreicht werden. Ich bin in jungen Jahren selbst bei den Pfadfindern gewesen und muss sagen, es war eine sehr schöne Zeit, die ich keinesfalls missen möchte. Man lernt u. A. soziales Verhalten (jeden Tag eine gute Tat), Teamwork, viele Tipps und Tricks, die auch im späteren Leben durchaus hilfreich sind, lernt viele Leute kennen, macht gemeinsame Fahrten und Zeltreisen...... Die Palette ist sehr vielseitig. Ich kann da eigentlich nur zuraten.

Hi. Auf jeden Fall kann man sein Kind da ohne Bedenken hinschicken. Das kann ihrem Sohn nur weiterhelfen. Darauf gebe ich mein Wort. Egal bei welcher Pfadfinderschaft.

Woher ich das weiß:Hobby – Seit 1 Jahr Leiter von Gruppe. Bisher 6 Jahre bei der CPD.

Zum einen: Pfadfinden ist (leider) kein geschützter Begriff. Pfadfinden ist ein Prozess der Selbsterziehung. Der Gründer der Weltpfadfinderbewegung Lord Robert Baden-Powell hat das vor über 100 Jahren so ausgedrückt: Learning by doing. Außerdem ist Pfadfinden solidarisch. Pfadfinderinnen und Pfadfinder engagieren sich für andere. Setzen sich für Gerechtigkeit ein. Pfadfinden ganz konkret: Kinder und Jugendliche treffen sich in wöchentlichen Gruppenstunden, in denen sie Aktionen und Unternehmungen selbst planen und mit Hilfe ihrer Leiterinnen und Leiter durchführen. Höhepunkte jedes Jahres sind die Fahrten und Zeltlager.

Zum anderen: Es gibt in Deutschland eine Vielzahl von Pfadfinderverbänden. Folgende vier Verbände sind anerkannt von der Weltpfadfinderorganisationen WOSM und WAGGGS:

Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) / Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) / Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) / Verband Christlicher Pfadfinderinnnen und Pfadfinder (VCP) Mehr auf www.pfadfinden-in-deutschland.de

@maedchen555: Wenn dem so ist, wende dich bitte an eine anerkannte Beratungsstelle, gib außerdem sofort Meldung an die nächst höhere Stelle im Verband richten (bei allen anerkannten Verbänden gibt es klare Regeln und Abläufe, wie mit sexueller Gewalt umgegangen wird) und stelle Strafanzeige.

Lass ihn doch, war zwar nie, finde das aber sehr gut. Und wenn es ihm nicht gefällt, dann lässt er es eben wieder bleiben.

also ich bin 17 jahre und selbst bei den pfadfindern!!! es ist sehr toll!! vorallem das auf lager fahren und so!!! und bei die kleineren lernen bodenzeichen und so spielerisch und so!!! es ist aufjedenfall zu empfehlen!!! wenn du noch fragen hast kannst mich jederzeit fragen ;)

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