Ist zuviel Lesen schädlich?

5 Antworten

Solange Kinder freiwillig lesen, ist es mit Sicherheit gut. Nur Druck kann schädigend sein. Natürlich kommt es auch darauf an, was Kinder lesen. Es sollte schon kind- und altertsgerechter Lesestoff sein.

Ich denke, Lesen ist gut, solange
- es ohne Zwang erfolgt, z.B. einfach durch das gute elterliche Vorbild,
- es sich um altersgerechte Lektüre handelt,
- es bei passender Beleuchtung, im richtigen Abstand vom Buch und mit ggf. geeigneten Hilfsmitteln (KL, Brille) erfolgt,
- Gelesenes gemeinsam reflektiert und somit verarbeitet werden kann,
- es einem Menschen Freude macht und
- wenn es eine von vielen Freizeitbeschäftigungen ist.

Ich denke auch, dass (wohlgemerkt: bei passender Literaturauswahl!) Lesen - den aktiven und passiven Wortschatz erheblich erweitert,
- geistige Flexibilität und Offenheit fördert,
- Neugierde und Entdeckungslust fördert,
- das Sprachvermögen und die persönliche Ausdrucksvielfalt sowie die Sensibilität für das gesprochene und geschriebene Wort deutlich verbessern kann und
- somit auch zu einem besseren Verständnis für andere Menschen beitragen kann.

(Muss ich es noch schreiben? Ich bin eine Leseratte! ;o) )

Solange Kinder Spaß am Lesen haben und die Aktivitäten an der frischen Luft nicht zu kurz kommen, ist Lesen bestimmt nicht schädlich. Wichtig finde ich auch, daß Kinder über das, was sie lesen, auch mit den Eltern sprechen können.

Ich kann mir nicht vorstellen, daß es bei Kindern ein Zuviel beim Lesen gibt - solange alles andere nicht zu kurz kommt, z.B. Spielen, Toben, Kuscheln mit den Eltern - um nur ein paar Dinge zu nennen.

Ich glaube nicht, dass es bei lesenden Kindern ein "Zuviel" gibt, solange sie sich freiwillig der Lektüre widmen. Sich in Phantasiewelten zurückziehen zu können ist eine große Gabe, die es manchem Menschen leichter macht, die Welt auszuhalten.

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