Ist es möglich eine offene Wunde selbst zu zunähen?

5 Antworten

Ich habe erst gestern einen etwa 6mm tiefen Schnitt an meinem linken oberarm selbst genäht. Es ist auf jedenfall möglich, dennoch sollte man mit größter Sorgfalt vorgehen und niemals insterile Werkzeuge oder Fäden verwenden. Ich hatte zwar auch keine ärztlichen Utensilien, jedoch habe ich eine dessinfizierte und ausgebrannte Nähnadel und gut dessinfizierten Kunststofffaden verwendet. Die Fäden einer selbst genähten Wunde sollte man desweiteren nicht länger als 2-3 Tage drin lassen, da normale Fäden nicht nachhaltig sterilisiert bleiben. In diesen 2-3 tagen sollte man die wunde mehrmals am Tag mit hoprozenigen Alkohol oder Dessinfektionsmitteln dessinfizieren, um einer Infektion vorzubeugen. Es besteht jedoch immer ein Restrisiko. Gerade, wenn man sich selbst näht ist das Risiko einer Infektion grundsätzlich höher. Nach dem Nähen sollte man außerdem auch ein Pflaster oder Verband um die Wunde legenund dies ebenfalls mehrmals am Tag wechseln, um Verschmutzung von außen vorzubeugen. Beim ziehen der Fäden sollte man auch mit äußerster Vorsicht vorgehen, um das Gewebe nicht wieder zu beschädigen. Wundheilsalben eignen sich auch gut, um den Heilungsprozess zu unterstützen. Mit freundlichen grüßen und besten Genesungswünschen an Ihren Mann

Ich verstehe nicht, was ihr mit dieser Frage für ein Problem habt! Wieso soll sich nicht jemand selber eine Wunde nähen? Also, liebe ratlos65: Ja, du kannst. Aber nur mit proffessionellem Material. Also nichts von wegen Nähnadel und Garn. Ich habe mir für den Notfall bei meinen Wildnistrips rund um den Erdball vom Doc ein solches "Nähset" besorgt und mir aus einem Handbuch die Knotentechnik angeeignet - man näht nämlich nicht gleich wie bei textilen Stoffen. Weiters habe ich an rohen Fleischstücken geübt. Die gebogenen Nadeln und die Fäden vom Arzt sind bereits steril verpackt. Säubere die Wunde ordentlich und dann kanns losgehen. Ach ja: Der Arzt gibt eine örtliche Betäubung - du wirst allenfalls unter Schmerzen nähen müssen, aber das ist auzuhalten. Du stirbst ja auch nicht an einem versehentlichen Nadelstich in den Finger... Viel Erfolg beim Üben!

Es geht. Ich hab eine stichwunde an der hüft u eine am oberschenkel genäht. Starkes antibiotikum und bzw oder starkes penicilin ist ein muss. Die nadel kann man sich selber biegen, abbrennen und mit desinfektionmittel reinigen. Keine ahnung welches material man für den faden nehmen kann, aber baumwolle entzündet sich sofort. Die wunde immer sauber abdecken u oft desinfizieren. Entzündet sich aber so oder so. Dh starkes antibiotikum vorrätig haben, falls man mal nicht zum arzt möchte. Wenn man kein atibiotikum nimmt, färben sich die artherien schwarzblau in richtung herz. Man bekommt fieber und stirbt ab ner blutvergiftung.

Man kann das natürlich tun und wenn man den Faden (mit Schnaps) und die Nadel (durch Ausbrennen) desinfiziert, könnte es sogar funtionieren, aber in der Zivilisation ist es absoluter Blödsinn, darüber überhaupt nachzudenken.

Mein Süßer ist auch so ein Arztphobiker-Spezi und hat sich eine größere tiefe Wunde am Arm selbst genäht. Mit normaler Nadel und Nähgarn, weil grad nichts anderes zur Hand war. Mir wird schon schlecht, wenn ich nur dran denke.

Mein Tipp: lege statt Nadel und Faden lieber Chloroform oder KO-Tropfen in die Nottruhe, dann kannst du ihn ohne Mühe zur Chirurgie abtransportieren lassen ;-))

Der Gedanke kam mir bei der Frage auch gleich...

@manu1979

normalen näh garn sollte man nicht benutzen weil dieser mit dem flesch verwächst ....

haft droht trotz monatlicher zahlung?

Moinmoin... Hab vor 3 monaten nen zwangsvollstreckungsbrief ,in dem es darum ging, dass ich eine rechnung in höhe von ca. 600 euro zahlen muss, bekommen. Alternatief wurde mir angeboten 300 sozialstunden abzuarbeiten... (stundenlohn von 2 euro). Trotz meines arbeitsplatzes ist es mir nicht möglich (auf grund anderer ratenzahlungen welche ich nicht aussetzen kann) den betrag auf einen schlag zu zahlen...um zeit, nerven und lästige disskusionen zu sparen, habe ich angefangen den betrag in 50 euro raten abzuzahlen... Das klappt auch soweit. Vor 3 wochen bekam ich einen weiteren brief, mit der überschrift "Haft Droht"... Habe aber berreits 150 euro abgezahlt. Ich sollte hinzufügen, dass ich kein mensch bin, der sich durch worte ausdrückt sondern durch handlung und taten. Nach eingang des schreibens habe ich mich mit dem gläubiger in verbindung gesetzt, um ihn darauf hinzuweisen, dass ich den betrag berreits abzahle. Dieser machte mich glauben, dass ich einen ratenzahlungsantrag stellen müsse. Soweit so gut, sehe ich ein. Zugleich wurde aber von mir verlangt, alle aktuellen ratenpflichtigen zahlungen, kontoauszüge der letzten 3 monate sowie die letzten 3 gehaltsabrechnung einzusenden... Danach könne dann entschieden werden, ob einer 50 eurorate statt gegeben würde. Ich fühle mich an dem punkt unter meiner würde behandelt, da ich seit ca. 10 jahren arbeiten gehe und noch nie von irgend einem amt leistungen bezogen habe. Ich zahle schon immer, meine steuern, kassenbeiträge und sonstige solibeiträge sowie arbeitslosen versicherrung ( wovon ich noch nie gebrauch gemacht habe)... Für ca. 7 von den 10 jahren bekomme ich nie auch nur einen cent... Das aber nur nebenbei, da bin ich glaube nicht der einzige... Zurück zum thema. Es steht dem gläubiger zu, sein geld einzufordern und auch druck zu machen. Nun zu meiner eigentlichen Frage... Als arbeitender mensch, welcher deutschland mitfinanziert und zudem noch krankenhäuser baut, möchte ich mir das recht vorbehalten mein konto, finanzen und meine gehaltsabrechnung sowie andere gläubiger für mich zu behalten und bin der meinung, dass ich unter den umständen nicht genötigt bin, meine persönlichen hintergründe noch zu offenbaren. Ich fühle mich hier weit unter meiner würde behandelt. Meine frage: ist sofern ich monatlich weiterhin 50 euro monatlich überweise eine haftstrafe rechtens ? Immerhin verringert sich der restbetrag monatlich und dass ändert doch den tagessatz, sowie sozialstunden monatlich, welche dadurch theoretisch jeden monat neu berrechnet werden müssen. Da der zuzahlende betrag monatlich weniger wird ist doch von einer neuen restschuld zu reden welche die fristen monatlich von vorne beginnen lässt... Solange keine genauen informationen sowie zahlen zum restlichen tagessatz sowie zu leistenden stunden vorliegen, kann mir doch nicht mit Haft gedroht werden, oder hab ich da was außer betracht gelassen... Ich freue mich über hilfreiche antworten lg

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