Haben Kurze Hosen bei Kälte negative Wirkungen auf den Organismus und die Gesundheit oder eher förderliche?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Also ich trage seit 20 Jahren das ganze Jahr über kurze Hosen. Wenn es schaden würde, dann wüßte ich das! Selbst halte ich das für wesentlich gesünder, das wenn man sich schon bei 10 Grad plus einmummt wie am Nordpol. Übrigens: Auch wenn's mal -10 Grad und darunter ist, laßt es sich in einer kurzen Hose und mit Jacke, ggf. mit Mütze und handschuhen gut einen halben Tag draußen aushalten - ohne zu frieren!

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Kurze Lederhosen kann man wie bis in die 50/60er Jahre prima mit langen WOll-Strümpfen ( schritthoch!)bei Minusgraden noch eine lange Unterhose drunter kombinieren oder mit WOllstrumpfhosen weil's STrümpfe und Halter bei uns nicht mehr oft gibt ... in USA sind lange Wollstrümpfe und Strapsgürtel unterm Hockey-outfit noch total üblich. Blaue Knie oder viólette Flecken können bereits auf Erfrierungen hinweisen und dauerhafte Schäden hinterlassen, dann wird aus der Abhärtung sehr schnell Kindesmißhandlung und vorsätzliche Körperverletzung. Ich möchte nicht wissen wie oft da auch schwere fieberhafte Atemwegs- und Nieren-/Blasenerkankungen resultieren. Wenn an der Lungenettzündung eines stirbt IST ES TOTSCHLAG bis MORD ! EIn Grundschulkind oder auch ältere Kinder, besonders wenn sie keine Fettpolster haben, so zu malträtieren mit dem Zynismus "ABhärtung" halte ich für kriminell und falls die "Verantwortlichen" = UNVERANTWORTLICHEN auf gutes ZUreden nicht einlenken würde ich das zur ANzeige bringen ggf. beim EUropäischen Gerichtshof. Man lässt keine Kinder im Winter blau werden vor Kälte !!!!! Bei der Bundeswehr gibt's sowas nicht und da sind Erwachsene. Für Pfadfinder gibt's super Kniebundhosen mit langen Unterhosen und überlangen Wollstrümpfen drunter, damit wären die armen Kinder 1A und zünftig angezogen. Die geschilderte Praktik ist brutal, gesundheitsschädlich, verantwortungslos und rechtswidrig da sie den heute gültigen Maßstäben von Sorgfaltspflicht Kindern gegenüber grob zuwider laufen. ALso: ANPRANGERN und wenn's nix nützt : ANZEIGE wegen KINDESMISSHANDLUNG !!!!!!!

Richtig, Kniebundlederhose und möglichst lange, dicke Kniestrümpfe, Kniebundstrümpfe ggfs wenns noch nicht gar zu kalt kurze lederhose mit Kniestrümpfen (auch über das Knie geht) und/oder Wollstrumpfhose... sieht nebenbei auch gut aus

@Glattlederhose

Danke ! Kurze Lederhose und lange Wollstrümpfe ( kniehoch, weit übers >Knie bis schritthoch mit Strumpfhaltern ) oder Strumpfhose sieht doch ausgesprochen fesch aus ! Wenn's richtig kalt ist, die Wollstrümpfe dann eben mit Kniebundlederhose !

Danke für Deine deutliche Sicht der Dinge und Deine diesbezügliche Meinung. Dies wird woanders aus traditionellen, erzieherischen Gründen etc. aber ganz anders gesehen. In privaten Schulen in Japan, England, Neuseeland, Cannada, Südafrika wird ebenfalls an der Tradition festgehalten das Jungs ganzjährig ohne Ausnahme Schuluniformen mit kurzen Hosen zu tragen haben, Mädchen entsprechend Rock und Kniestrümpfe. In den Ländern hat es im Winter auch Minusgrade und da stört sich niemand daran. Die Kinder bzw. Jugendlichen sind daran gewöhnt und dementsrechend abgehärtet. In Japan gibt es auch Schulen, wo die Kleinkinder auch keine Oberbekleidung tragen, sondern außer kurzer Hose und Söckchen nackt sind - auch beim spielen im Schnee. Dies wird dort als extrem förderlich zur Bildung von Abwehrkräften angesehen.

@Toffi2604

Diese Ansichten stammen aus dem 19.Jahrhundert.

Diese Art "Gewöhnung" ist KEINE Abhärtung sondern bewirkt eine entsprechende Überlebensstrategie des Organismus welche diesem viel Energie kostet die eigentlich an anderer Stelle gebraucht würde, z.B. für's Wachstum. Solche Kinder sind oft chronisch krank und in aller Dummheit meinen manche dann, sie vllt noch mehr "abhärten" zu müssen !

Abhärtung ist gut wenn sie nicht zur unphysiologischen Belastung des Körpers führt mit entsprechenden Langzeitschäden und oft sogar zum Ausbleiben eines möglicherweise kurzfristig positiven Effekts und nicht die Gefahr schwerer Komplikationen beinhaltet !

Sauna mit Schneebad, Wechselduschen, raus bis es einem kalt wird, in welcher Kleidung auch immer, aber nicht darüber hinaus ( !) usw. , das fördert die Abwehrkraft. Dauerfrieren schwächt die Abwehrkräfte !

Wenn traditionelle, erzieherische Ansichten dem aktuellen Stand der Medizin widersprechen, sei es psychologisch oder wie hier physiologisch, dann stellt die Durchführung solcher Methoden eine vorsätzliche Körperverletzung dar.

Wenn Eltern solchen Methoden nicht für eine Änderung sorgen oder íhre Kinder bei solchen Schulen abmelden machen sie sich der Verletzung der Fürsorgepflicht und der Beihilfe schuldig.

Selbst nach dem 2.WK haben die allermeisten Mütter ihren Jungen lange Wollstrümpfe zur kurzen Hose gegeben wenn keine lange da war.

Wer in guten Friedenszeiten, im Kulturkreis "westliche Zivilisation", dazu noch in reichen Ländern, schutzbefohlene Kinder und Jugendliche mit so etwas quält und dauerhaft gesundheitlich schädigt, ist sicher nicht nur nach meiner Ansicht einfach kriminell !

@PrinceCharming

............blaugefrorenen Knien und vom frieren fleckigen Oberschenkeln..........

das z.B. ist laut Definition schon eine Erfrierung 2. Grades und hat mit "Abhärten " nicht mehr das Geringste zu tun !

Ein klarer Fall von vorsätzlicher Körperverletzung!

Noch was zur Abhärtung: Wildtiere sind maximal abgehärtet ABER : Wenn sie im Zoo vor übermässiger Hitze, Nässe und Kälte geschützt ihr Leben verbringen leben sie oft doppelt so lange und länger als in der nAtur. Das ist beim Menschen sicher nicht anders, eine derartig drastische Abhärtung kann mit großer Wahrscheinlichkeit das Leben verkürzen ! Zudem ist der Gelenkstoffwechsel im "blauen" Knie sehr schlecht und kann zu Entwicklungsschäden und späterem vorzeitigem Verschleiss führen.

Gewoehnugssache. Man kann sich abhaerten, ohne Schaden zu nehmen. Geh 12 Monate schwimmen. Im Basiin, dem See oder Fluss. Es tut gut .

In den 60er Jahren spielten wir auch im Winter und bei Schnee draußen Fussball, natürlich in kurzen Hosen, die damals auch wirklich kurz und nicht knielang waren. Wenn man sich bewegte machte das nichts, nur hinfallen im Schnee war schon Sch... Da wir keine Umkleidekabienen hatten, zogen wir uns schon zuhause um und liefen dann zum Fussballplatz (ca.10. Minuten). An Trainignsnachmittagen war ich also fast den ganzen Nachmittag mit kurzer Hose draußen. Einige Jungen mussten lange Hosen anziehen, weil die Eltern darauf bestanden. Sie wurden deshalb oft gehänselt. Meine Eltern waren ehr der Meinung, dass ein wenig Abhärtung nur gesund sein kann. Zur Schule trug ich ab März kurze Lederhosen mit Kniestrümpfen. Das war manchmal auch kalt, hat mir aber nicht viel ausgemacht. Mein Freund durfte nie vor Ostern kurze Hosen tragen und hat sich darüber immer geärgert.

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