Haben Kinder, die nicht im Kindergarten waren, Nachteile in der Schule?

5 Antworten

Sämtliche Studien belegen, dass der Kitabesuch bei Bildungsgängen Elternhäusern keinen Mehrwert bringt. Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern profitieren hingegen. Ich selber habe 4 Kinder, 2 waren oder sind in der Kita und 2 nicht. Die Unterschiede bedingen sich in der Persönlichkeit der Kinder und ihren Wünschen. Mein einer Sohn war seit dem ersten Geburtstag in der Krippe und später in der Kita. Er hatte in der Kita nur einen guten Freund, mein anderer Sohn ohne Kita 3 enge Freunde. Beide spielen aber auch viel mit Gelegenheitsbekanntschaften. Mein Kitasohn hat jetzt in der Schule regelmäßig nur schlechte Noten im Sozialverhalten, während der andere sich problemlos einfügte und immer sehr gut ist im Sozialverhalten. Bei meinem beiden Töchtern kann ich im Sozialverhalten keinen Unterschied feststellen, wobei die jüngere am liebsten einfach mit ihren Geschwistern spielt. Andere Kinder sind schon auch in Ordnung, in der Kita und co, aber wirkliche Freunde sind diese nicht. Sie ist sich aber auch selber meist genug. Pauschale Aussagen sind also machbar, es hängt einfach zu sehr vom Kind, seiner Persönlichkeit, dem Elternhaus und sozialen Umfeld ab. Ein schüchternes Kind bleibt einfach schüchtern, daran wird keine Kita und keine Schule etwas ändern.

Kindergarten nutzt dem Kind in den wenigsten Fällen (zum Beleg vergleiche Studien, die etwa bei Gonzales, "In Liebe wachsen", zitiert werden), höchstens den Eltern oder vielmehr dem System, das von uns den unnatürlichen Doppelverdienst fordert.

Ich denke schon, dass Kinder, die nicht im Kindergarten oder dergleichen waren, Nachteile in der Schule haben. Im Kindergarten lernen die Kinder sozialen Umgang mit ihren Altersgenossen. Sie können miteinander spielen, sie lernen zu teilen, zu streiten, und sich gemeinsam zu freuen. Sie finden sehr viele Freunde im Kindergarten und werden dort auch kreativ und auf spielerische Weise gefördert und gefordert. Die Kindergartenzeit ist eine sehr wichtige Zeit und ich erinnere mich heute noch gerne an sie zurück.

Kinder, die vor der Schule nicht in einem Kindergarten waren, können erst in der Schule ihre sozialen Fähigkeiten entwickeln, die bei der Erziehung und Bildung eines Menschen unverzichtbar sind. Großfamilien oder enge Nachbarschaftsbeziehungen gibt es heute nicht mehr. Von daher halte ich den Besuch des Kindergartens für empfehlenswert. Übrigens bezieht sich die "Schulreife" nicht nur auf die Entwicklung intellektueller, sondern eben auch sozialer Fähigkeiten; es kann daher sein, dass ein Kind wegen fehlender sozialer Fähigkeiten ein Jahr später eingeschult wird. Dass die Qualität eines Kindergartens zu berücksichtigen ist, steht außer Frage.

also.ich bin jetzt 40 und war nicht im kindergarten weil meine mutter meinte sie sei ja nur hausfrau und da brauchen wir kinder nicht in den kiga,heute noch tut es mir leid daß ich NICHT in den kiga durfte,ich habe als kind vieles nicht verstanden und mich oft gewundert wieso die anderen kinder sich schon kannten und schon so viel wußten..............manchmal denke ich auch daß ich vielleicht ein ganz anderer mensch heute wäre und etwas besser in der schule gewesen wäre,wenn ich heute so meine kinder betrachte und seh wie leicht ihnen alles von der hand geht und wie selbstbewusst sie geworden sind.aber damals waren auch die zeiten anderst,meine eltern haben sich mit uns kindern auch nicht so beschäftigt wie wir es heute mit unseren tun.

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