Blasenentzündung durch vegane Ernährung?

5 Antworten

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Rein pflanzliche Ernährung ist erheblich viel Ballaststoffreicher und wird weniger gut verdaut als Mischkost / tierische Produkte.

Das hat zur Folge, daß sich in Deinen Ausscheidungen mehr Bakterien befinden (die sich aufgrund der "Ballaststoffe" und anderer nicht verdauter Bestandteile im Darm gebildet haben.) Und die können dann das "erhöhte Risiko" für eine Blasenentzündung darstellen.

wenn Fleisch ja anscheinend so gut verdaut wird, wieso verweilt dann Fleisch so lange im Darm bis es verdaut ist ?

@Veganer09

Man, kannst Du Dir nicht endlich mal ein Biologiebuch kaufen?

Erstens hat die Verdaulichkeit nichts mit der Passagerate zu tun, sondern damit, wie groß der Prozentsatz verdaulicher (und nur das sind verwertbare) Nährstoffe ist: sie gibt an, wie viel % Deines teuer produzierten Essens Du ungenutzt ins Klo sche.sst oder eben nicht.

Zweitens dürfte selbst Dir einleuchten, daß , je "schneller" ein Lebensmittel den Darm passiert, desto weniger davon aufgenommen werden kann: dies gilt erst recht für Bestandteile, deren Verdauung von unverdaulicher Cellulose (Pflanzenzellen) behindert wird (1% mehr Rf >> ca 4% schlechtere Verdaulichkeit)

Und drittens ist bei einer* ausgewogenen* Ernährung die Passagerate an den Verdauungstrakt angepaßt, "unterschiedliche Geschwindigkeiten" ergeben sich erst, wenn man von einer natürlichen Ernährung abweicht und mit den entsprechenden Folgen.

Im übrigen kannst Du Dir Deine Pseudo-Diskussionsfragen auch ruhig schenken, das hat hier weder etwas mit der Frage zu tun, noch mit der Tatsache, daß ein hoher Anteil pflanzlicher Nahrung nun mal zwangsläufig auch zu einem hohen Anteil Bakterien im Darmtrakt führt: die leben nämlich von dem, was Du nicht verdauen kannst.

@pecudis

Du beantwortest auch nicht meine Frage und ich und andere Veganer essen auch kein Gras das wir nicht verdauen können, oh MAnn oh Mann. Wieso leide ich dann nicht unter einer Hypovitaminose,Herr Experte, wenn man ja nicht genügend Vitamine durch eine vegane Ernährungsweise zu sich nehmen kann, du behauptest hier einfach nur irgendetwas, Und wo ist das Problem mit den Bakterien??? Ihr habt wohl eher Probleme mit Salmonellen als wir mit Bakterien...

@Veganer09

Ok, also nochmal in sehr sehr einfach:

wenn Fleisch ja anscheinend so gut verdaut wird, wieso verweilt dann Fleisch so lange im Darm bis es verdaut ist ?

Weil vom Fleisch das meiste tatsächlich verdaut WIRD (= es wird so gut wie vollständig abgebaut). Im Gegensatz zu Pflanzen. (egal welchen - JEDE Pflanzenzellwand besteht aus ca 50% unverdaulicher Cellulose)

@pecudis

also sind die anderen 50 % der Pflanzen verdaubar und die Nährstoffe auch verfügbar also kann man genauso gut dann Pflanzen essen weil sie schneller verdaut sind ;)

@Veganer09

Sie sind nicht "schneller" verdaut, sondern ganz einfach "weniger" (wobei eine "schnelle" Verdauung ja gar kein Vorteil ist).

Und ja, wenn man egoistisch genug ist und es als sinnvoll ansieht, möglichst viele Nährstoffe zu verschwenden, damit sie dann sinnlos auf der Deponie und auf dem Friedhof landen, und die Ressourcen für das menschliche Leben damit dann möglichst schnell verbraucht sind, kann man sich von Pflanzen ernähren.

@pecudis

"Und ja, wenn man egoistisch genug ist und es als sinnvoll ansieht, möglichst viele Nährstoffe zu verschwenden," ehm hallo?? Du weisst schon dass es extrem viele Pflanzen kostet dein Steak auf deinen Teller zu bekommen, und das allein DAS eine Verschwendung ist. Möchte dir keinen Vorwurf machen dass du Fleisch isst, aber du solltest besser aufpassen was du von dir gibst, das war nämlich ganz schön flach

@Arjuun

trotzdem danke, die Antwort war ja supi :-)

@Arjuun

Du weisst schon dass es extrem viele Pflanzen kostet dein Steak auf deinen Teller zu bekommen,

Ja. Ich vermute sogar mal, daß ich das erheblich viel besser weiß als Du. Ich zB weiß ganz genau, wie viel ein Schwein, eine Kuh oder ein Huhn am Tag fressen, und ich kann Dir auch sagen, wieviel Huhn, Schwein oder Rind daraus entsteht.

Und ob Du es glaubst oder nicht: im Vergleich zum Menschen sind ALLE diese Tiere wahre Wundertiere - zB ein Schwein verwertet das Futter 30x besser als der Mensch (eben deswegen ist es sinnvoll, das Futter Schweinen zu geben und damit zu veredeln), und ein Rind macht überhaupt erst Nahrungsmittel aus / von Flächen, auf denen Du ansonsten überhaupt keine Menschennahrung ernten könntest.

Aber das auch nur nebenbei, die Frage war ja wirklich interessant :-)

@pecudis

Pflanzen haben aber wesentlich mehr Mineralstoffe als das Fleisch und so nimmt auch ein Veganer genuegend Mineralstoffe zu sich auch wenn die biologische Verfuegbarkeit vielleicht schlechter ist. Wenn ja Fleisch so naehrstoffreich ist wieso haben dann soviele Omnivoren so ein schwaches Immunsystem??

@Veganer09

Es gibt auch friedfertigen Landbau ohne Gülle, und bei der normalen Tierhaltung wird keine Kuh je eine Weidefläche zu gesicht bekommen und diese "veredeln". Stattdessen werden diese Flächen für monokulturen aus Viehfutter verwendet, welche den boden nährstoffarm werden lassen und auf die dauer jedes leben zerstören.. Zu den Sachen mit den Tieren muss ich sagen, dass ich nicht denke das Vegan zu leben das Gesündeste ist, aber es ist ehtisch eben das einzig vertretbare für mich, und ich denke dass das den menschen vom tier unterscheidet: unser Verstand geht halt über unsere Instinkte und wir können und andere helfen. Und es ist halt für mich kein argument, dass es eventuell gesünder ist, selbs wenn wir uns nicht andere zu helfen wüssten (vitamin b 12 Präperate), da für unsere bessere gesundheit in armen Regionen, wo unser Viehfutter billig angebaut wird, wegen unserem Egoismus Menschen an Hunger und Durst sterben müssten. Und DAS alles ist ein Grund für mich dagegen. Dass es in gewissen Maßen Gesund ist bestätigt sogar meine unkonventionelle Heilpraktikerin, die aus diesem Grund nicht gänzlich vegan lebt.

@Arjuun

Ajuun: zum Thema "friedfertiger Landbau" (=Raubbau) möchte ich hier keine Diskussion anfangen, dies ist sicher nicht der richtige Ort, um sich mit den Theorien von (meiner Ansicht nach) übelsten Sekten (UL) auseinanderzusetzen. Jede einfache Hoftor-Bilanz widerlegt deren Praktiken, und im Zusammenhang mit Sekten von "Ethik" oder auch nur von Moral zu reden, ist den Menschen gegenüber, die dieser Sekte zum Opfer gefallen sind, nicht angemessen. Das der Mensch "eine Wahl hätte", ist schlicht und ergreifend seine eigene arrogante und dekadente Einbildung, denn der gesamte Rest der Natur ändert sich dadurch nicht, und der hat den Menschen als Allesfresser in seine Stoffkreisläufe eingebunden.

Was die Tierhaltung angeht, solltest Du vielleicht Deine Quellen mal überprüfen oder Deine Vorurteile updaten. Oder einfach mal ein paar landwirtschaftliche Betriebe oder Versuchsanstalten besuchen: läßt man Kühen nämlich die Wahl zwischen Stall und Weide, gehen die meisten von ihnen weder bei Regen noch in praller Sonne gern raus, im Winter sowieso nicht, und gefüttert wird in jedem Fall von der Weide, denn ohne deren Grundfutter kann eine Kuh nicht überleben.

Was die leidige "Säure-Base"-Diskussion angeht: im Magen des Menschen wird Salzsäure produziert, und zwar immer genau so viel, daß ein gleichmässiger pH-Wert , der für die für die Verdauung notwendig ist, aufrecht erhalten bleibt. Nach dem Magen wird über den Zusatz von Carbonaten der pH wieder angehoben, und im Darmtrakt herrscht dann ein leicht alkalisches Milieu. Beide Vorgänge, die Säure und die Lauge sind für eine normale Verdauung wesentlich, also unverzichtbar, und völlig normal.

@pecudis

friedfertiger landbau hat nix mit sekten zu tun, er kommt einfach ohne tierische ausbeutung aus, das wars. Was du hast sind Vorurteile und du verallgemeinerst. Und es ist nicht arrogant denn ich trenne mich nicht vom rest der natur ab, ich sehe nur dass wir als europäer genug zugang haben zu verschiedenstem essen und ohne fleisch auskommen können wenn wir wollen. Was deine Theorie von Vorlieben der Rinder angeht kann ich nur den Kopf schütteln, nur weil du bei Regen oder extremer Hitze nicht gerne rausgehst, sperrt man dich auch nicht lebenslänglich ein (was ist mit unterständen?? tiere sind auch keine maschinen, sie haben empfindungen, also ist es klar dass die meisten nicht gerne frieren, nass werden oder hitze ausgesetzt sind ohne schutz, was ist das denn für eine aussage??? Damit möchte man all das rechtfertigen? das noch dazu "

KONVENTIONELLE RINDERHALTUNG Die dauernde Anbindehaltung ist besonders problematisch. Sie verliert zwar laufend an Bedeutung, ist aber in einigen Regionen für Milchkühe noch immer Standard. Unter der Anbindehaltung versteht man Gittervorrichtungen, die in der Regel 150-170 cm lang und 100-110 cm breit sind. Über Ketten oder Halsrahmen werden die Tiere in den Vorrichtungen festgehalten. Einstreu fehlt in der Regel, und meistens bekommen die Kühe ihr ganzes Leben lang keinen Auslauf.

Deutsche Mastrinder werden in 90% aller Fälle in Bodenbuchten mit Vollspaltenböden und ohne Einstreu gehalten. Jedem Tier werden meistens nur 1,5 bis 2 m² Platz zugestanden. Kleinere Betriebe verwenden häufig auch die Anbindehaltung, die der von Milchkühen praktisch identisch ist."

und zum Futter für dein Allgemeinwissen: "In der Natur fressen Rinder 5-13 Stunden pro Tag. Sie grasen dabei im langsamen Vorwärtsgang. Wegen der starken Überzüchtung ist der Energiebedarf von Kühen so hoch, dass er über Gras nicht mehr gedeckt werden kann. Forscher berichten, dass moderne (überzüchtete) Milchkühe ins Koma fallen würden, wenn man sie auf die Weide stellen würde. Daher wird der Anblick von grasenden Kühen auch immer seltener.

Rinder erhalten also oft nur noch kleine Mengen Gras, Heu und Stroh, dafür aber umso mehr Kraftfutter. Ist der Anteil der natürlichen Nahrung zu gering, so entstehen Verhaltensstörungen wie gegenseitiges Besaugen, Zungenrollen und -schlagen, womit das natürliche Nahrungsaufnahmeverhalten (Abreißen von Gras) nachgeahmt wird. Schon Raufuttergaben von 0,5 bis 1 kg pro Tag könnten dieses gestörte Verhalten drastisch reduzieren sowie Stoffwechselerkrankungen seltener werden lassen. Trotzdem verzichten viele Bauern aus Kosten- und Praktikabilitätsgründen darauf."

Es ist doch wohl jedem klar, dass die Rinder nicht das fressen was wir uns so vorstellen, dazu ist gar nicht genug Platz vorhanden !

@Arjuun

im übrigen bist du mit deinen aussagen für mich nichts besser als veganer09, da du ebenso versuchst mit haltlosen argumenten deinen fleischkonsum zu rechtfertigen. Keiner hat von dir verlangt dich zu rechtfertigen und ich tu es auch jetzt nicht, aber wenn du falsche aussagen über die Haltung machst nur um dich besser damit zu fühlen oder sogar versuchst dem ganzen etwas positives für das Rinderleben abzugewinnen musst du dich nicht wundern, dass du auf solche kommentare stößt

@Arjuun

Hier der link zu den Machenschaften der Sekte Universelles Leben: http://www.kettshop.de/images/product_images/info_images/Arthkrisc001.jpg

Angegliederte Firmen und Vereine: Lebe Gesund (mehrere GmbH für Herstellung und Vertrieb von Lebensmitteln)

Du solltest Dich wirklich besser informieren.

Und ich schreibe hier keine "Rechtfertigungen", ich hab Landwirtschaft gelernt und studiert, ich kann Dir alles was ich hier schreibe auch noch seitenweise belegen.

Mal ein Denkanstoß: was glaubst Du, warum nahezu alle Bioverbände die Tierhaltung vorschreiben? WIE sollen denn Deiner Ansicht nach die Pflanzen gedüngt werden? Mit Pflanzen geht es nicht - das ist kein Dünger, sondern nur Verlagerung der Ausbeutung des Bodens.

@pecudis

PS. (aus Wiki)

Im Rahmen von verschiedenen Prozessen wurde die Gefahr für das Individuum gerichtlich festgestellt. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof sagt dazu: „Die Ausgestaltung des Gemeindelebens, wie sie aus der „Gemeindeordnung“ des „Universellen Lebens“ hervorgeht, darf in scharfer und überspitzter Formulierung ohne Verfassungsverstoß als totalitäre Struktur bezeichnet werden.“ (Az. 7 CE 93.2403/M 7 E 93.1976)[18][19] In der Urteilsbegründung des Gerichts fließt das Gutachten des Diplompsychologen Spall vom 12. Juli 1993 ein: „ ‚Ziel sei erkennbar nicht der selbständig denkende und damit mündige Mensch, sondern der, der das Denken bereits überwunden habe, der sich der Ideologie des Werkes kritiklos unterwerfe.‘ […] Die Entindividualisierung wird nur als Läuterung, als bewusste Umwandlung des negativen […] deklariert. Der Mensch, der in Gott wurzele, halte sich von all den Diskussionen und Meinungen der Mitmenschen fern.“[18]

und

Die im Wesentlichen von Anhängern des Universellen Lebens betriebenen Firmen Gut zum Leben und Lebe Gesund unterhalten in 41 Städten 58 Marktstände und Läden (Stand Anfang 2011).[4][5] Die verkauften Bio-Lebensmittel werden teilweise in Betrieben von Organisationsanhängern angebaut oder produziert.

@pecudis

Für Landwirte ist Tierhaltung auch aus dem Grund ein Muss, weil diese extrem subventioniert wird pecudis, und seit dem 2. Weltkrieg etwa kein Landwirt mehr nur mit Obst und Gemüse auskommt. Und was das Düngen angeht, sieht man ja dass es auch ohne geht, ich halte jedenfalls nichts davon, jedenfalls nicht in dem Maß. Was diese Sekte mit mir zu tun hat weiss ich auch nicht so recht, ich muss kein Mitglied werden und nix und kaufe qualitativ hochwertige Produkte. Und das so etwas dann in den Medien schlecht gemacht wird, weil es so extrem anders ist ist auch nichts neues, dafür können konventionelle Betriebe auf Immunität hoffen und bekommen sie auch, wenn sie nur groß genug sind. Der Boden wird außerdem nicht ausgebeutet, da es keine Monokulturen und keine Gentechnik gibt, lässt man dem Boden Zeit zu ruhen funktioniert auch das, außerdem werden 80% der Landflächen für Nutztierfutter verwendet, weshalb wir dem Boden viel mehr Zeit lassen könnten sich zu erholen. Gentechnik und co ist keine Alternative im Gegenteil

@Arjuun

Puh - hattest Du gar keinen Bio-Unterricht in der Schule?

Jede Pflanze muß essen, genau wie jedes Tier. Das Essen der Pflanzen besteht aus Mineralstoffen. Diese sind im Boden nicht unendlich vorhanden, deswegen ist es vorgeschrieben, eine sogenannte "Düngung nach Entzug" zu betreiben (eben weil man sonst den Boden tötet). Und das geht nun mal nicht mit Pflanzen, denn die sind auch schon aus dem Boden gewachsen, Sowas sind allereinfachste Grundlagen allen Lebens: was man nimmt, muß man auch zurückgeben = alles, was der Mensch verbraucht, muß irgendwie ersetzt werden, da der Mensch selber ja sowieso schon ausschließlich Raubbau betreibt (weder Klärschlamm noch Leichen werden rückgeführt).

Lebst Du nur von Pflanzen, ist Deine gesamte Ernährung eine Einbahnstraße vom Boden über die Pflanzen zum Menschen und von da ins Klo, auf die Deponie und auf den Friedhof.

Schaltest Du die Tierhaltung dazwischen, wie es in der Natur vorgesehen ist (es gibt kein einziges Ökosystem, das einzig auf Pflanzenfressern beruht!), hast Du a) alle Flächen zur Nutzung, auf denen kein Menschenfutter wächst, und b) alles das, was Du selber vom Tier nicht verwertest, erhält der Boden zurück = der Raubbau ist also um ein vielfaches geringer.

Was glaubst Du, warum gibt es keine einzige Seite, keine Arbeit, keine Untersuchung oder Studie, die beweisen kann, wie man die Menschheit vegan ernähren könnte? Wäre doch ein tolles Argument, warum schreibt es niemand auf?

Und "was Du damit zu tun hast", ist doch ganz einfach: Du unterstützt diese Leute mit Geld.

Übrigens ist der SVG bei Obst und Gemüse in Deutschland nicht deswegen so gering (nur 20-40% können selber produziert werden), weil das "niemand haben will", sondern weil hier einfach nicht mehr wächst. Wer davon leben will, ist darauf angewiesen, von Importen zu leben (=anderen Leuten das Essen wegzuessen).

@pecudis

du ignorierst dabei aber das problem der monokulturen, aus dem diese ganze Düngerei ja entsteht. Ich wäre nichtmal gänzlich gegen jede Tierhaltung, aber man sieht dass die böden NICHT kaputt gehen ohne tierischen Dünger, und zwar am friedfertigen landbau. WAS daran schlecht sein soll habe ich bis jetzt nicht verstanden, nur dass es eine sekte sein soll (hm ja aber inwiefern, welche ziele verfolgen die und was ist das problem?). Würde am liebsten spenden aber soviel habe ich nicht zur Verfügung.

Und Bio hatte ich als LK habe dieses Jahr mein Abi gemacht nur mal so zur Info, aber brauchbare Informationen zum Thema Landwirtschaft sind dort kein Schwerpunkt, das einzige was ich diesbezüglich in der Schule lernen konnte war der Kohlenstoffkreislauf (die Destruenten im Boden verwandeln abgestorbenes organisches Material wieder in für die Pflanzen und damit wieder Tiere brauchbares Material (ja mag lächerlich klingen aber mehr haben wir dazu nicht gehabt) dafür neurobiologie, atmung, photosynthese etc. Also bitte behaupte nicht gleich ich sei dumm weil ich im Leben noch nicht die Chance bekommen habe das zu lernen was DEIN beruf ist.

Des Weiteren glaube ich das gerade Menschen innerhalb eines bestimmten Berufsfeldes (genau wie Ärzte) immer sehr von ihrer Arbeit überzeugt sind und ja auch viel dazu gelernt haben, dadurch aber eine gewisse Eingefahrenheit besitzen, und sich nicht mehr verändern wollen.

Es ist auf jeden fall darüber nachzudenken ob es einen Kreislauf geben kann ohne Tierhaltung, oder ob diese einfach nur vollkommen überdenkt und minimiert werden müsste (drastisch!). Es ist ja auch kein funktionierender Kreislauf, so wie es jetzt passiert, das sollte man nicht vergessen, kein wunder dass sich auf der anderen Seite gegenextreme finden oder?

@Arjuun

Es ist auf jeden fall darüber nachzudenken ob es einen Kreislauf geben kann ohne Tierhaltung,

Nein, darüber muß kein Mensch mehr irgendwie nachdenken, die Natur hat seit Jahrzehntausenden schon bewiesen, daß das nicht funktionieren kann. Eben deswegen gibt es Pflanzenfresser (mit einem extra dafür ausgelegten Verdauungssystem), Allesfresser, und Fleischfresser. Und keine Tierart kann sich aussuchen, "was sie gerne sein möchte", sondern jeder, der mit und von der Natur lebt, hat seinen Platz einzunehmen, wenn er nicht das Ganze gefährden will.

Und "du ignorierst dabei aber das problem der monokulturen, aus dem diese ganze Düngerei ja entsteht." ??? was soll das heißen? Es steht doch schon da: gedüngt wird per Gesetz nach Entzug. Auch wenn ich mich wiederhole: *informier Dich doch bitte erstmal, bevor Du hier solches Zeug schreibst. Hast Du die Dünge-VO mal gelesen? Oder schon mal eine Hoftor-Bilanz angeschaut?

@pecudis

das sind deine berufsinternen informationen und vorschriften, wenn du meinst du bekommst jemanden mundtot oder kannst jemandem das denken verbieten nur weil er die Vorschriften nicht kennt hast du dich geschnitten, was das gesetz sagt ist doch total egal und darum geht es hier grad nicht ... aber es bringt nichts, du brüstest dich mit deinem Landwirt-sein das macht die Diskussion für mich an dieser Stelle nur noch uninteressant. Ich bin kein Blödchen mit dem du so reden kannst. Schlau ist der der weiß dass er nichts weiß . Adieu ;-)

@Arjuun

Das sind nicht "meine Berufsinterna", das sind DEINE LEBENSGRUNDLAGEN, und die gelten für jeden, der Pflanzen anbauen und verkaufen will.

Und ich finde es nicht zu viel verlagt, wenn jemand hier Behauptungen über zB Düngung aufstellt, daß derjenige sich dann gefälligst auch darüber informiert hat, worüber er da eigentlich redet.

@pecudis

du ignorierst dabei aber das problem der monokulturen, aus dem diese ganze Düngerei ja entsteht.

Und nur noch mal so als PS: wenn nur noch Menschennahrung angebaut werden würde, und kein Tierfutter mehr, dann werden es MEHR Monokulturen (weil ja die Fruchtfolge kleiner wird) - nicht weniger ;-)

@pecudis

omg DER MENSCH entscheidet ob er monokulturen pflanzt oder nicht

@Arjuun

LOL, ja klar, der Mensch ist in seiner Allmacht Herr über alles und jedes, meinst Du das so?

Was "gepflanzt" wird, richtet sich nach dem Boden, nach dem Klima, nach dem Jahresniederschlag und der Temperatursumme in der Vegetationsperiode. Und was hintereinander "gepflanzt" (angebaut) wird, richtet sich danach, wie eng oder wie weit man die sog. "Fruchtfolge" gestalten kann, unter Berücksichtigung der sog. "Vorfruchtwirkung" (es paßt nicht alles hintereinander), und zB auch Mindestabständen zwischen ein und der selben Frucht auf der selben Fläche , zB wegen Nematoden etc. Das ist nicht wahlfrei !

Und je weniger Pflanzen man anbaut, zB weil nur noch "Menschennahrung" angebaut werden soll, desto enger ist die Fruchtfolge (=desto weniger Pflanzen stehen zur Auswahl).

Aber bitte, wenn Du Dich da (vielleicht? hoffentlich?) vorher informiert hast: wie sähe denn zB die Fruchtfolge für den Anbau "veganer Nahrung" aus in Deutschland? Oder anders gefragt:

  • welche "Monokulturen" meinst Du genau? und

    • wie willst Du sie (auf den jeweiligen Standorten) ersetzen?
@pecudis

Mischkulturen anbauen, das meine ich ?? oh man :-D genau so wie im friedfertigen Landbau auch, übrigens ist es natürlich ein wirksames Mittel Menschen die Positives hervorbringen wollen als Sekte zu bezeichnen, wobei ich noch nicht die belegten Negativpunkte vom "universellen Leben " finden konnte, da all die Rassismus und Tierausbeutungs-Vorwürfe ja unbelegte Behauptungen sind.

Zu den Mischkulturen hier ein Auszug:

"Ein Gärtner der mit Mischkulturen arbeitet baut in seinem Garten die gleichen Pflanzen nebeneinander an, wie sie die Natur auch hervorbringen könnte. Das garantiert einen schonungsvollen Umgang mit dem Boden und sorgt für deutlich weniger Arbeit. Der Boden ist gedüngt, indem Pflanzen angebaut werden, die Stickstoff aus der Luft im Boden anreichern (Gründüngung). Das sind Schmetterlingsblütler und Kreuzblütler wie Lupine und Rotklee. Nach dem Absterben der Pflanzen wird der in den Wurzeln gespeicherte Stickstoffvorrat an den Boden abgegeben. Die oberirdischen Teile können als Viehfutter verwendet werden. Andere Pflanzen schrecken Schädlinge ab, vermeiden Pflanzenkrankheiten oder wirken sich positiv auf den Geschmack des Gemüses aus. Pflanzen die selbst von gleichen Krankheiten oder einem gleichen Schädlingsbefall betroffen sind wie die Hauptfrucht, sollten in Kombination vermieden werden."

@Arjuun

OMG. Du verwechselt gerade Monokultur mit Untersaaten oder eben : Mischkulturen. Das hat nix miteinander zu tun. Aber bitte, wenn Du Deine Vorgartendefinition behalten willst: da steht: Ein GÄRTNER. Das der Gemüseanbau in D ein Witz ist, hatten wir ja schon. SVG unter 40%.

Und jetzt bitte nochmal für diejenigen Lebensmittel, die Du aus der Landwirtschaft erhältst. Wie soll zB Dein Müsli "in Mischkultur" gesät, gepflegt und geerntet werden? Was willst Du zusammen mit Weizen anbauen, oder mit Hafer (oder irgendeinem anderen Getreide)? Und vor allem: WIE willst Du das tun?

Wie willst Du Möhren ernten, wenn Zwiebeln dazwischen stehen? Wie sollen Deine Kartoffeln wachsen und geerntet werden? Glaubst Du allen ernstes, Du könntest normale und freie andere Menschen als Sklaven einsetzen (abgesehen von denen der UL-Sekte, aber das hatten wir ja schon)?

@pecudis

du hast wirklich ein Problem, lass dir helfen

nur weil du keine Ahnung von der Materie hast, musst du Leute die gar nicht zu deiner Berufsgruppe gehören runterputzen. Wenns deinem Ego gut tut bitte. Über Gesundheit darfst du dich dann auch nicht mehr unterhalten weil du nicht Medizin studiert hast, armselig ist das

@Arjuun

.....arjuun, schließt wohl von dir auf andere! ......aber du hast ahnung von der materie? steig erst einmal ins richtige leben ein nach deinem abitur.....und diskutiere dann auf einem vernünftigem niveau.......

@melle2

ich behaupte das aber auch nicht und ich bin kein landwirt - und es gibt realbeispiele die zeigen dass es möglich ist- punkt

wenn die ernährung vegan war, so ist das keine ursache für die blasenentzündung...bezüglich tierische proteine, hast du recht, viele mediziner erzählen dummes zeug, weil sie während des studiums diesbezüglich keine vorlesungen gibt (lebensmittel und ihre auswirkungen auf den gesunden menschen), sie haben gelernt wie medikamente eingesetzt werden können und in verbindung damit was der erkrankte und therapeierte mensch essen sollte...ein krasser beispiel ist es z. b. diabetikern von typ 2 tierische proteine zu empfehlen, absoluter mist...

Ernährung ist nicht der Grund für Blasenentzündung. Es gibt Menschen mit einer häufigen Neigung dazu, weil die entsprechenden Bakterien es sich bei dir gemütlich gemacht haben und bei jeder Gelegenheit aufflammen. Wenn Fleisch essen vor Blasenentzündungen schützen würde, wäre das in allen Ratgebern zu finden. Allerdings findest du eigentlich NUR pflanzliche Heilmittel dagegen ;-)) Viel trinken, um die ableitenden Harnwege gut durchzuspülen (zwei bis drei Liter pro Tag). Blasen und Nierentees enthalten Pflanzenextrakte wie Brennnessel, Birke, Schachtelhalm oder Wacholder. Sie regen die Niere zur Harnproduktion an. Vier bis fünf Tassen über den Tag verteilt reichen für eine gute Wirkung aus. Ansonsten sind Wasser und normale, ungesüßte Tees die richtige Wahl.
Bärentraubenblättertee wirkt desinfizierend und bekämpft die Bakterien. Auch hier reichen vier bis fünf Tassen pro Tag aus. Wichtig ist eine Tasse zur Nacht, weil sich die Wirkstoffe aus dem Tee in der Blase anreichern können. Der Urin lässt sich zudem mit dem Hydrochinon aus Bärentraubenblättern desinfizieren.

Säure ist nicht das Milieu, in dem Bakterien wachsen und gedeihen können. Die Preiselbeere (Cranberry) enthält Chinin- und Hippursäure, die den pH-Wert des Urins für die Bakterien unangenehm absenkt (sauer macht). Die reichlich enthaltene Gerbsäure Tannin wirkt zusätzlich hemmend auf das Bakterienwachstum. Hochdosierte Vitamin C- Säfte, Zitronensäure und Essigwasser säuern den Urin ebenfalls an. Und dann ist da noch das Immunsystem das man unterstüzten soll mit:

Die wichtigsten Stoffe zur Verbesserung des Immunsystems sind

Vitamin C (0,5 bis 1 g/Tag) VitaminE (100 bis 300 mg/Tag) Provitamin A (Betacarotin) (15 bis 50 mg/Tag) Selen (50 bis 100 µg/Tag) Zink (15 mg/Tag) Magnesium (250 mg/Tag

All das ist in vegetarischer Ernährung zu finden. Ein neues Problem entsteht durch die zunehmende Wirkungslosigkeit von Antibiotika, dieses wird auch Tieren vorsorglich in die Nahrung gegeben und es entstehen Resistenzen.

Die Ernährung ist für eine Blasenentzündung nicht ausschlaggebend. Deswegen brauchst du dir keine Gedanken machen, da du weißt wie man mit Blasenentzündung umgeht, lasse ich die Tipps einfach mal weg. Meine Freundin packt sich immer warm ein, schaut, dass sie auf keine kalten Bänke etc sitzt und schaut, dass die Nieren bedeckt sind... die Tipps kennst du wahrscheinlich auch alle schon ;)

folgendes aus:http://www.frauenaerzte-im-netz.de/deharnwegsinfektion-ursachen750.html

Blasenentzündung Ursachen.................Natürliche Schutzmechanismen

Die meisten Harnwegsinfektionen entstehen durch die Übertragung von Erregern vom Darmausgang zur Harnröhre. Im Darm kommen sie natürlicherweise vor und besitzen dort auch keinen Krankheitswert. Gelangen sie zur Harnröhre, vermehren sie sich stark, und steigen weiter nach oben auf. Das führt zur Entzündung des Gewebes. Normalerweise verhindert viel Flüssigkeitsaufnahme und damit verbundenes häufiges Wasserlassen, dass sich Bakterien in der Harnröhre festsetzen können. Außerdem stellt das saue Scheidenmilieu eine Barriere dar, die auch den Eingang der Harnröhre schützt.

Häufige Erreger

Die häufigsten Auslöser sind Escherichia coli und Enterokokken. Seltenere kommen Erreger vor, die teilweise durch mangelnde Hygiene, teilweise aber auch durch Sexualkontakte übertragen werden können. Dazu gehören Staphylokokken, Proteus mirabilis, Gonokokken (Erreger des Trippers), Hefepilze (Candida), Chlamydien und bestimmte Viren.

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