ALkohol runterdosieren und ausschleichen

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Nahezu jeder Arzt sagt, dass kontrolliertes trinken nicht funktioniert. Es mag sein, dass man sich nicht auf 0 runter dosieren kann. Ich habe es mit einem selbst erfundenem Punkte-Programm geschafft, meinen Alkoholkonsum um ca. 70% zu reduzieren. Mir geht es gut damit, zumindest besser als vorher. Natürlich ist das nur meine persönliche Meinung aber die Tatsache, dass ich mich mit Alkohol, Grammzahlen, Prozent und Promillewerten intensiv beschäftigt habe, führte dazu dass ich mein Trinkverhalten aufmerksam beobachte. Ich kann damit leben. Aber jeder Körper reagiert anders ich möchte hier niemandem etwas raten.

Möglich ist das schon, aber auch gefährlich. Ich habe es schon gemacht,so unvernünftig war ich. Bringen wird es nichts, weil, wenn es ihr wieder gut geht, beginnt das Spiel von vorn. Richtig ist es ,eine Entgifung zu machen. Dann zu einer Selbsthilfeguppe . Ich empfehle die Anonymen Alkoholiker. bei mir hats geholfen. Dort sitzen die wahren Profis., die wissen wie es ist,und dann sein kann. Bin den weg so gegangen und glücklich das ich nicht mehr trinken muß. Wenn sie Dir so nahe steht, habe ich die Vermutung du bist Co-Abhängig. Dann brauchst Du auch Hilfe, die findest Du bei den AL_ANONS, auch bei den Anonymen Alkoholikern. Schaden kann so ein Besuch nie. Du lernst mit dem Problem Alkoholismus umzugehen und kannst ihr bessser helfen sich helfen zu lassen. Wenn alles nichts nützt, gib ihr mal den Rat nur 24 stunden kein Alkohol zu trinken ,immer nur die nächsten 24 stunden....Es ist keine Schande krank zu sein,aber es ist Schande nichts dagegen zu tun. Wenn noch Fragen sind die ich beantworten kann, werde ich es gerne tun. Helfe gern wenn jemand trocken werden möchte. also keine falsche Scham

Das mit den 24. Stunden kennt sie. Den Tipp hat sie von jemandem, der es auf diese Weise geschafft hat.

Mir ist jetzt kein Alkoholiker bekannt der es tatsächlich geschafft hat langsam auf Null runter zu dosieren (und ich kenne sehr viele).

Aber selbst wenn sie es schaffen sollte ist die Gefahr eines Rückfalls natürlich genauso hoch wie bei einer Klinikentgiftung. Also sollte sie weitere Hilfe in Anspruch nehmen, der erste Weg, sobald sie wieder trocken ist, sollte sie daher in eine Selbsthilfegruppe führen. Dort kann man ihr weitere Wege aufzeigen.

Entzüge haben bis jetzt nichts gebracht. Sie wurde schnell rückfällig und war wieder da, wo sie aufgehört

Ein (oder mehrere) Entzug alleine bringt gar nichts! Das ist jedenfalls meine eigene Erfahrung. Habe auch versucht, mich selbst "trocken zu legen": insgesamt 3 Entzüge im Krankenhaus - und sonst habe ich NICHTS weiter gemacht. Ging natürlich schief. Erst nachdem ich ausserdem noch eine Therapie gemacht habe und regelmäßig meine Selbsthilfegruppe besuche, klappt es (seid nunmehr 5 Jahren). Hier gibt es viele und gute Info's zu dem Thema: www.a-connect.de

Da kann ich nur von abraten. Das einzige was sie machen sollte ist, erstens eine Langzeitentgiftung (21 Tage) dann eine Langzeittherapie 4 Monate (stationär) eine Nachsorge wäre auch nicht verkehrt und auf jedenfall Selbsthilfe Gruppen besuchen. Das alles funktioniert aber nur, wenn Sie es wirklich WILL !!! Es gibt kein kontrolliertes Trinken, entweder gar nicht's, oder weiter saufen. Bei Fragen melde Dich bei mir // Specht //

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