Ab wann liegt man im Sterben?

17 Antworten

Du das ist unterschiedlich. Im Sterben befindet man sich so heißt es wenn man sich im "unmittelbaren Sterbeprozess befindet". Das bedeutet, wenn ein Arzt (oft ist es wichtig mind. zwei zu Rate zu ziehen) feststellt, dass aus medizinischer Sicht nichts mehr zu machen ist, um das sich der zustand des Patienten verbessert. Wenn es ihm schon sehr schlecht geht, er bettlägerig ist und kaum noch Nahrung zu sich nimmt. Keiner kann sagen wielange so ein Sterbeprozess dauert, dass kann unterschiedlich sein... Stunden... Tage... manchmal sogar noch Wochen! Ich wünsche Dir sehr viel Kraft für diese Zeit, stehe deinem Großvater bei so gut Du es kannst! Zeige ihm, dass Du da bist und stelle nicht die Angst vor seinem Tod in den vordergrund sondern deine Liebe und Zuneigung zu ihm! Jeder Mensch muß gehen... auch wenn es weh tut. Gottes Segen

ja, ich finde es auch wichtig, die Liebe vor die Angst zustellen - wenn es geht...!

Die Frage ist schwierig zu beantworten, denn bei jedem Menschen ist der Prozess des Sterbens anders. Ein sicheres Zeichen, dass es sehr bald zu Ende ist, ist die Atmung. Sie verändert sich in den letzten Stunden des Lebens zusehens. Die Atmung wird zunächst zur sogenannten Schnappatmung, dann flacht sie ab und es entstehen Atempausen, die immer länger werden, bis hin zum letzten Atemzug.

versuch deinem Opa in seinen letzten Stunden soviel Liebe wie möglich mitzugeben und außerdem das Gefühl, dass er gehen kann. Wenn du ihn nicht mehr ansehen magst, denk ich, dass das auch aus der Ferne/per Gedankenkraft geht... Viel Kraft - ich weiß, wie Du Dich fühlst....

Ich habe beide Großeltern bis in den Tod zu Hause gepflegt und auch beide Eltern, ich möchte Dich nicht mit Dingen belasten, die sowieso bei jedem Menschen anders verlaufen. Oft kämpft der Sterbende ja auch recht lange gegen den Tod. Darauf hat niemand Einfluss. Irgendwann ergeben wir uns Alle. Mein Trost ist, Sie sind in einer besseren Welt, Schmerz und Kummer können Sie nicht erreichen. Wir trauern fast immer um UNSEREN Verlust, und nicht um den Toten, der ist erlöst. Wir haben nur die Erinnerung. Es gibt keine Drehbuch und auch keine Gebrauchsanleitung, es stimmt um Mund und Nase bildet sich ein Dreieck, die sog. Totenmaske aber auch die ist ganz unterschiedlich ausgeprägt, bei meiner Mutter war sie kaum sichtbar. Aber sieh es doch einmal wie es ist, wir kommen ja auch zur Welt wenn unsere Zeit gekommen ist. Leider habe ich keinen Allgemeinrat für Deinen Kummer, aber Du bist ja bereit Deinem Opa beizustehen, egal wie lange es noch dauert, das zählt. LG

Meine Oma hatte Magenkrebs, u. nachdem die Ärzte gesagt haben, sie können nichts mehr tun außer Morphium zu geben, warteten wir praktisch, daß sie "erlöst" wird. Kann nur sagen, meine Oma hat lange gelitten. Vielleicht wollte sie noch nicht gehen. Wir waren (fast) jeden Tag bei ihr, haben ihr vom Tag erzählt, sie gestreichelt usw. Das kostet unheimlich viel Kraft, aber ich denke, derjenige spürt die Zuneigung u. die Geborgenheit, die die Angehörigen ihm zeigen.

Wünsche Dir viel Kraft, halte durch!!

Respekt Rennsemml. Ich finde es toll wie du deiner Oma begeistanden bist!! ;-)

Ich finde, man sollte hierzulande mal das Thema Sterbehilfe diskutieren, das Volk nach der Meinung fragen und dann sollten sie mal klare Regeln dafür schaffen, ein NEIN seitens der Politik akzeptiere ich nicht. Hatte schon 3 solche ähnlichen Fälle in der Familie und waren machtlos, mußten das dahinquälen mit ansehen, die Personen wünschten sich aufgrund ihrer Hilflosigkeit den Tod. Und diese Personen waren klaren Verstandes (Alter 36-90). Auch wenn es weh tut, der Verlust eines geliebten Menschen.

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