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Hilfreichste Antworten von Borg13

  • 2
    Was passiert bei einer Eigenblutbehandlung?
    Hilfreichste Antwort von Borg13 Borg13

    Eigenbluttherapien umfassen eine Vielzahl unterschiedlicher umstrittener und oft pseudomedizinischer Verfahren, denen gemeinsam ist, dass dem Patienten eine bestimmte Menge Blut entnommen und nach bestimmten Behandlungen wieder zurückinjiziert wird.

    Eigenbluttherapien haben bis heute keinen seriösen Wirksamkeitsnachweis vorgelegt.

    Es kommt aber immer wieder zu Zwischenfällen, die man in der Presse wiederfindet.

    Aus diesem Grunde sollte man dieses mittelalterliche Therapiesystem, was säftepathologisch geprägt ist, unterlassen. Es hat heutzutage keine Existenzberechtigung mehr.

    Besonders problematisch sind jene Eigenblutzubereitungen, die mit Zusätzen vermischt wurden. Hier ist das Allergierisiko unkalkulierbar und der Nutzen steht in keinem Verhältnis zum Gesundheitsrisiko und dem finanziellen Aufwand der Methode.

    Die Verfahren der Eigenbluttherapie werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet.

    Die AOK äußerte sich folgendermaßen zur Eigenbluttherapie:

    Die verschiedenen Formen der Eigenblutbehandlung erfüllt nicht die hohen Qualitätsanforderungen, die die AOK – Ihre Gesundheitskasse an eine Behandlung stellt.

    Bisher ist es den Anhängern des Verfahrens nicht gelungen, die Wirksamkeit zweifelsfrei nachzuweisen. Es gibt auch keine wissenschaftlich haltbare Erklärung für das postulierte weite Anwendungsspektrum.

    Daher kann die AOK die Kosten für eine solche Behandlung nicht übernehmen.

    (Weiteres s.: http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Eigenbluttherapie)

    Kommentar von Sichtzeichen SichtzeichenSichtzeichen

    http://gwup-skeptiker.blogspot.com/2009/05/univ-prof-dr-ulrich-berger-und-esowat...

    zum Thema esowatch mal allgemein.

    Es gibt sicherlich viele Dinge, die man als Esotherik ansehen kann aber Verfahren, der klassischen Naturheilkunde gehören IMHO nicht dazu.

  • 2
    Was versteht man unter einer Mikrobiologischen Therapie?
    Hilfreichste Antwort von Borg13 Borg13

    "Symbioselenkung (auch Darmsanierung oder missverständlich mikrobiologische Therapie) ist im deutschprachigen Raum die Bezeichnung für mehrere alternativmedizinische Behandlungsformen, die die Zusammensetzung der physiologischen Darmflora (gemeint sind hier harmlose bzw nützliche Bakterien in Darm) derart verändern sollen, dass es zu positiven Effekten käme.

    Gemeinsam ist bei den Symbioselenkungs-Methoden die Annahme eines krankheitsauslösenden "gestörten Mischungsverhältnises" verschiedener Bakterienarten im Darm.

    Bestandteil von Symbioselenkungsmaßnahmen sind fast immer eine Diät oder eine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten, zusätzlich stellt die Einnahme bestimmter Präparate eine Rolle bei der Symbioselenkung.

    Dazu gehören sowohl Mittel mit anorganischen Substanzen (Magnesiumperoxid, Heilerde) und organische Substanzen wie Lactulose oder Mannit.

    Unterschieden werden kann in der Symbioselenkung einerseits eine "enterale Therapie" oder "Orale Mikobiologische Therapie", bei der entsprechende Präparate eingenommen werden, und eine "parenterale Therapie", bei der das Präparat gespritzt wird.

    Bei den verschiedenen Symbioselenkungsmethoden sind auch Analogien zum herkömmlichen aktiven Impfprinzip erkennbar, das im alternativmedizinischen Umfeld sonst überwiegend abgelehnt wird. So erinnert der Begriff "Autovaccine" daran.

    Wissenschaftliche Belege für eine Wirksamkeit der Symbioselenkungsmethoden existieren nicht, mit der Ausnahme von Hinweisen für eine mögliche Eignung bestimmter probiotischer Lebensmittel.

    Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten daher keine Kosten für eine "Mikrobiologische Therapie" oder Symbioselenkung."

    Daran verdient nur dein Heilpraktiker kräftig!

    (ausführlich: http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Symbioselenkung)

    Kommentar von Kathrin76 Kathrin76Kathrin76

    Klingt sehr interessant, danke.

  • 4
    Kann eine COPD auch wieder weggehen?
    Hilfreichste Antwort von Borg13 Borg13

    Da der Verlauf der unter dem Begriff COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) zusammengefassten Krankheiten sehr unterschiedlich ist, variiert auch die Prognose stark.

    In jedem Fall wirken sich eine geeignete Therapie und der Verzicht auf das Rauchen positiv aus.

    Während die meist vor einer COPD bestehende einfache chronische Bronchitis in kurzer Zeit ausheilen kann, indem die Betroffenen die auslösenden Gifte meiden, ist eine chronisch obstruktive Bronchitis in der Regel nicht mehr vollständig heilbar.

    Allerdings hilft ein rauchfreies Leben in vielen Fällen, das Fortschreiten dieser Form der COPD aufzuhalten und die Beschwerden erheblich zu lindern.

    (http://www.onmeda.de/krankheiten/copd-verlauf-prognose-3112-13.html)

  • 1
    Kann ein feuchtes Klima im Raum der Lunge schaden?
    Hilfreichste Antwort von Borg13 Borg13

    Ihr (oder euer Vermieter?) sollte eine Trocknungsfirma beauftragen, damit nicht Schimmel oder Schwamm ins Gemäuer einzieht.

    Die Firma stellt Trocknungsgeräte auf, die die Feuchtigkeit aufnehmen.

  • 4
    Welche Heilungsmöglichkeiten gibt es bei Gebährmutterhalskrebs?
    Hilfreichste Antwort von Borg13 Borg13

    Das hängt vom Stadium der Erkrankung ab.

    • Chronische Krebsvorstufen an der Zervixschleimhaut und kleine Tumoren, die nicht oder nur sehr wenig ins tiefer liegende Gewebe eingedrungen sind:

    Eine Möglichkeit der Behandlung für Tumoren, die die Gebärmutter und den oberen Scheidenanteil überschritten haben, ist eine sogenannte Konisation, bei der nur ein kleiner Gewebekegel aus dem Gebärmutterhals ausgeschnitten wird. Reicht die Konisation zur Entfernung des veränderten Gewebes nicht aus, besteht aber Kinderwunsch, kommt unter Umständen eine Teilentferung der Gebärmutter infrage, eine sogenannte Trachelektomie. Besteht kein Kinderwunsch oder gibt es Risikofaktoren, die auf ein hohes Rückfallrisiko hindeuten, kann zur größeren Sicherheit auch die Gebärmutter ganz entfernt werden. Ob dabei Lymphknoten mit entfernt werden, hängt von der tatsächlichen Ausbreitung der Tumorzellen ab und kann unter Umständen erst beim Eingriff selbst beurteilt werden.

    • Tumoren, die die Gewebegrenzen deutlich überschritten haben, aber nicht über den Gebärmutterhals hinaus gewachsen sind:

    Diese Erkrankungen können mit einer Konisation nicht mehr ausreichend behandelt werden. Die meisten Frauen müssen mit einer Entfernung der Gebärmutter rechnen, der Eingriff wird als Hysterektomie oder Uterusexstirpation bezeichnet. Auch Lymphknoten werden entfernt, um die mögliche Ausbreitung von Tumorzellen einschätzen zu können. Ob es möglich ist, bei Kinderwunsch zumindest einen Teil der Gebärmutter zu erhalten und nur eine so genannte Trachelektomie durchzuführen, hängt von der Größe des Tumors ab und davon, ob sich aus den begleitenden Befunden ein ausreichend niedriges Rückfallrisiko herleiten lässt.

    • Tumoren, die über den Gebärmutterhals hinausgewachsen sind und den oberen Scheidenanteil und/oder den Halteapparat der Gebärmutter befallen, sich aber nicht ins Becken ausgebreitet haben :

    Unter Umständen kann auch hier eine Operation durchgeführt werden: Die Gebärmutter sowie auch umliegendes Gewebe bis hin zum oberen Anteil der Scheide werden entfernt (erweiterte Hysterektomie), auch müssen mehr Lymphknoten entnommen werden als bei früheren Krankheitsstadien. Kommt für eine Patientin keine umfangreiche und belastende Operation infrage, etwa weil ihr Allgemeinzustand gegen einen großen Eingriff spricht, ist eine Bestrahlung oder eine kombinierte Strahlen- und Chemotherapie eine Alternative. Zeigt sich, dass Lymphknoten befallen sind, macht eine Operation nur selten Sinn, da sie sehr umfangreich sein müsste und eventuell Blase oder Darm mit beträfe. Da davon auszugehen ist, dass sich Krebszellen noch weiter verbreitet haben, wird den meisten Patientinnen eine Bestrahlung oder eine kombinierte Strahlen- und Chemotherapie empfohlen.

    • Tumoren, die die Gebärmutter und den oberen Scheidenanteil überschritten haben :

    Eine kombinierte Radiochemotherapie, bei der sowohl eine Bestrahlung wie auch Zytostatika eingesetzt werden, kann das Tumorwachstum aufhalten. Unter Umständen ist erst in einer vorgeschalteten Operation das Tumorstadium genau einschätzbar. Auch kann versucht werden, den Tumor bei einer solchen Operation zumindest zu verkleinern. Nur in Ausnahmefällen ist eine sehr umfangreiche Operation anstelle einer Radiochemotherapie sinnvoll, bei der auch Blase und/oder Enddarm entfernt werden, wenn sie vom Tumor befallen sind (Exenteration). Hat eine Patientin schon einmal eine Bestrahlung im Beckenbereich erhalten, wodurch eine erneute Radiotherapie wegen der zu erwartenden Gewebeschäden nicht möglich ist, kann diese ausgedehnte Operation allerdings trotz der Folgen (künstliche Harnableitung und/oder künstlicher Darmausgang) eine Möglichkeit darstellen.

    (dies und weitere seriöse Informationen findest du beim Krebsinformationsdienst: http://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/gebaermutterhalskrebs/behandlun...)

    Bitte laß dich nicht auf obskure Heilmethoden ein - dazu ist die Krankheit zu ernst!

  • 5
    Woran erkennt man eine gutes Sonnenstudio?
    Hilfreichste Antwort von Borg13 Borg13

    Es gibt keine Sonnenstudios, die der Gesundheit nicht schaden.

    "Tipps, wie Solarien ohne jede Gefahr genutzt werden können, gibt es nicht.

    Die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) e. V., die Deutsche Krebshilfe e. V., die World Health Organisation (WHO), die European Society of Skin Cancer Prevention (EUROSKIN), die International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection (ICNIRP) und die Strahlenschutzkommission (SSK) sind sich einig:

    Künstliche UV-Strahlung erhöht das Gesundheitsrisiko!

    Nutzen Sie Sonnenstudios deshalb nicht einmal sporadisch zu kosmetischen Zwecken oder zur vermeintlichen Steigerung Ihres allgemeinen Wohlbefindens.

    Wenn Sie trotz aller negativen Auswirkungen unbedingt ins Solarium wollen, tun Sie sich und Ihrer Gesundheit einen Gefallen und reduzieren Sie die Gefahren. Beachten Sie folgende Hinweise:

    1. Besuchen Sie, wenn überhaupt, nur zertifizierte Sonnenstudios mit BfS-Siegel (Bundesamt für Strahlenschutz), die durch speziell geschultes Personal betreut werden. Achten Sie auf eine deutliche Kennzeichnung der Geräte mit 0,3 W/m².

    2. Besuchen Sie das Solarium nicht zu oft. Die Anzahl der Sonnenbäder pro Jahr (natürliche und künstliche zusammengerechnet!) sollte 50 nicht übersteige.

    3. Ein Sonnenbrand ist unter allen Umständen zu vermeiden!

    4. Seien Sie kritisch bei Aussagen über eine angebliche Gesundheitsförderung durch Solariennutzung.

    5. Selbstbedienungsstudios mit Münzautomaten sind grundsätzlich zu meiden.

    6. Vorbräunen bringt nichts. Nutzen Sie das Solarium also nicht zur Vorbereitung auf Ihren Urlaub.

    7. Wenn Sie unter einer Hautkrankheit – ganz gleich welcher Art – leiden, Medikamente einnehmen oder zu krankhaften Hautreaktionen neigen, befragen Sie vor der UV-Bestrahlung unbedingt Ihren Arzt.

    8. Verwenden Sie vor der Solariumnutzung keine Parfums, Kosmetika oder Sonnenschutzmittel. Tragen Sie immer (!) eine Schutzbrille aus UV-undurchlässigem Kunststoff."

    (http://www.unserehaut.de/adp/solarium/empfehlungen.html)

  • 4
    Heilfasten Wohltat für den Darm, aber Katastrophe für den Körper?
    Hilfreichste Antwort von Borg13 Borg13

    Seriöse Stimmen warnen vor unkontrolliertem Heilfasten:

    "Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) steht dem Heilfasten eher kritisch gegenüber. Auszug aus einer Stellungnahme:

    „Als Maßnahme für die Gewichtsreduktion wird das Heilfasten nicht eingeordnet. […]

    Viele positive Wirkungen des Heilfastens sind wissenschaftlich kaum oder nur ungenügend belegt.

    Der in Zusammenhang zum Heilfasten immer wieder genannte Begriff „Entschlacken“ ist wissenschaftlich nicht begründbar. In einem gesunden menschlichen Körper gibt es keine Ansammlung von Schlacken und Ablagerung von Stoffwechselprodukten.

    Nicht verwertbare Stoffe werden bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr über den Darm und die Nieren ausgeschieden.

    Grundsätzlich sollten Heilfastenkuren nur nach vorheriger Gesundheitsuntersuchung möglichst stationär oder unter ärztlicher Begleitung durchgeführt werden.

    Zu beachten ist, dass durch das Fasten die Wirkung von Medikamenten beeinflusst wird und evtl. eine Anpassung/Reduzierung der Dosierung erfolgen sollte.

    Kontraindiziert ist das Fasten beispielsweise bei Kachexie, Anorexia nervosa, in Schwangerschaft und Stillzeit.

    Menschen mit erhöhtem Purinspiegel ist wegen des Risikos eines akuten Gichtanfalls das Fasten nicht anzuraten. In jedem Fall ist eine Absprache mit dem Arzt notwendig.[1]“

    Die beim Fasten entstehenden Ketokörper müssen über die Nieren ausgeschieden werden. Der Harnsäurewert steigt an, was die Entstehung von Blasensteinen und Nierensteinen begünstigen kann.

    Außerdem kann es zu Gichtanfällen kommen. Da Harnsäure ein Stoffwechselendprodukt und damit ein "Schlackenstoff" ist, widerspricht dies dem Ziel einer "Entschlackung" beim Fasten.

    (so geschrieben in der Quelle von Neonlampen)

  • 3
    Verliert man wirklich über den Kopf am meisten Wärme?
    Hilfreichste Antwort von Borg13 Borg13

    Weil man 40–45 % der Körperwärme über den Kopf verliert ...“, so lautet die Begründung für die zwingende Notwendigkeit von Kopfbedeckungen bei kaltem Wetter.

    Typischer Fall von Gesundheitsmythos, urteilen Professor Dr. Rachel C. Vreeman und Professor Dr. Aaron E. Carroll, beide Pädiater an der Universität von Indianapolis, im „British Medical Journal“.

    Wenn das wahr wäre, müsste ein Mensch ohne Mütze ebenso viel Wärme verlieren, wie jemand, der ohne Hose in die Kälte gehe, argumentieren die Kollegen – dies sei ja offensichtlich nicht der Fall.

    Der Irrglaube beruhe vermutlich auf dem Resultat eines Experiments, bei dem man freiwillige Probanden in Arktis-Überlebensanzüge steckte und dann mit und ohne Mütze in die Kälte stellte. Da bei den Unbemützten kein anderer Körperteil zur Verfügung stand, dampften sie über den Kopf den Löwenanteil ihrer Wärme ab.

    Hätte die Kälteexposition in Badekleidung stattgefunden, wäre die Körperhitze gleichmäßig über alle Körperoberflächen verloren gegangen, vermuten die beiden Pädiater.

    (http://www.medical-tribune.de/patienten/news/23462/)

  • 2
    Kann man Brustkrebs vorbeugen?
    Hilfreichste Antwort von Borg13 Borg13

    Der Krebsinformatiosndienst gibt, wie immer, fundierte Informationen:

    "Kann man Brustkrebs wirksam vorbeugen? Zwar werden viele Faktoren diskutiert, die die Entstehung eines Mammakarzinoms fördern könnten. Doch nicht alle lassen sich auch beeinflussen. Das Risiko ist zudem nicht in allen Lebensphasen gleich hoch. Womit gesunde Frauen heute rechnen müssen und was sie zur Vorbeugung tun können, erläutern die folgenden Texte:

    Risiken - was ist bekannt, was widerlegt?

    Was beeinflusst das Risiko zu erkranken? Zu den Auslösern von Brustkrebs sind noch viele Fragen offen. Es ist nahezu unmöglich, bei Patientinnen mit Mammakarzinom im Nachhinein einen einzelnen, besonderen Anlass für die Tumorentstehung auszumachen. Aus großen Studien lassen sich folgende Faktoren ableiten, die das Erkrankungsrisiko beeinflussen:

    1.*Hormon

    Der Einfluss der Geschlechtshormone scheint eine wesentliche Rolle zu spielen:

    Je länger eine Frau mit dem zyklischen Auf und Ab der Spiegel von Östrogenen und Gestagenen lebt, desto höher ist für sie die Wahrscheinlichkeit, an Brustkrebs zu erkranken.

    So gelten eine frühe erste Regelblutung (Menarche) und ein spätes Einsetzen der Wechseljahre (Klimakterium mit anschließender Menopause) als risikosteigernd: Sie bestimmen die Zeitspanne, in der eine Frau monatlich schwankenden Hormonspiegeln ausgesetzt ist.

    Die Familienplanung wirkt sich indirekt ebenfalls über die Hormone aus, durch die Anzahl der Schwangerschaften und die Dauer von Stillperioden - je mehr Kinder eine Frau ausgetragen hat und je länger sie stillt, desto niedriger ist ihr Brustkrebsrisiko.

    Die längerfristige Einnahme der "Pille" zur Empfängnisverhütung kann einen ungünstigen Einfluss auf das Brustkrebsrisiko haben, auch wenn die Risikosteigerung insgesamt eher gering ausfällt.

    Dieser Effekt wird allerdings zumindest statistisch aufgewogen durch den Schutz, den die hormonelle Verhütung vor anderen Krebsarten bietet.

    Eindeutig risikosteigernd ist die Hormonersatztherapie gegen Wechseljahresbeschwerden.

    Auch die Einnahme von pflanzlichen Präparaten und Nahrungsergänzungsmitteln mit so genannten Phytohormonen sehen Fachleute kritisch:

    Das Gefährdungspotenzial vieler Substanzen ist möglicherweise höher als lange angenommen - die Anwendung ist vor allem für Frauen in und nach den Wechseljahren nicht ohne Risiko.

    2.Lebensstil

    Ernährung, Bewegung, Lebensstil

    Die Forschung zum Einfluss des Lebensstils auf das Brustkrebsrisiko hat in den letzten Jahren in einigen Bereichen mehr Fragen aufgeworfen, als sie beantworten konnte:

    Aus großen Beobachtungsstudien an Frauen, die aus Asien in die USA eingewandert waren und deren Brustkrebsrate stark anstieg, hatte man lange auf einen ungünstigen Einfluss zum Beispiel ungesunder "westlicher" Ernährung geschlossen.

    Neuere Forschungen haben hier zu einem differenzierteren, aber keineswegs klareren Bild geführt:

    Ob sich eine Frau reich an Obst und Gemüse ernährt oder ob sie dies nicht tut, scheint für ihr Brustkrebsrisiko beispielsweise keine Rolle zu spielen.

    Unklar ist auch der tatsächliche Effekt natürlicher Phytoöstrogene, also pflanzlicher Hormone in Lebensmitteln - noch ist die Diskussion dazu nicht abgeschlossen, ob sie vor Brustkrebs schützen oder das Risiko sogar steigern.

    Einen eindeutig ungünstigen Einfluss haben dagegen Bewegungsmangel und Übergewicht, wobei sich das Körpergewicht hauptsächlich nach den Wechseljahren risikosteigernd auszuwirken scheint.

    Alkohol beeinflusst die Brustkrebsrate: Je mehr eine Frau konsumiert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit zu erkranken.

    Rauchen und Passivrauchen sind zwar ungesund, ein Zusammenhang mit der Entstehung von Mammakarzinomen ist aber nicht eindeutig belegt; er lässt sich zurzeit allerdings auch nicht sicher ausschließen.

    3.Umweltfaktoren, Psyche

    Umweltfaktoren spielen eine weit geringere Rolle, als viele Frauen annehmen.

    Auch Stress, belastende Lebenssituationen oder Depressionen haben an der Erkrankung keinen belegbaren Anteil, so der aktuelle Kenntnisstand

    4.Vererbung

    Brustkrebsgene

    Obwohl in den Medien viel über die Forschung zum Einfluss von Risikogenen auf die Brustkrebsentstehung zu erfahren ist: Die "Brustkrebsgene" BRCA1 und BRCA2, die das Risiko deutlich steigern und in der Familie vererbt werden können, spielen vermutlich nur bei etwa fünf bis maximal zehn von hundert Patientinnen einen Rolle.

    Man kennt inzwischen allerdings einige weitere Genveränderungen, die an der Brustkrebsentstehung beteiligt sein können.

    Sie scheinen sich weniger deutlich auf das Risiko auszuwirken, ihr tatsächlicher Einfluss ist noch unklar

    Vorbeugen - das können Sie zur Senkung Ihres Brustkrebsrisikos tun:

    1.Lebensstil:

    Achten Sie auf Ihr Gewicht. Vermeiden Sie eine Gewichtszunahme, vor allem wenn Sie die Wechseljahre schon hinter sich haben, oder bauen Sie Übergewicht ab.

    Trinken Sie möglichst wenig Alkohol.

    Sorgen Sie für viel Bewegung.

    2.Kinderwunsch und Familienplanung:

    Wenn Sie ein Kind bekommen, stillen Sie es nach Möglichkeit.

    Ist Ihre Familienplanung abgeschlossen: Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Verhütungsmethode für Sie am günstigsten ist.

    3.Hormone in den Wechseljahren:

    Verzichten Sie nach Möglichkeit auf eine Hormonersatztherapie zur Linderung von klimakterischen Beschwerden. Nahrungsergänzungsmitteln mit Phytoöstrogenen oder anderen hormonell wirksamen Stoffen werden ebenfalls nicht empfohlen.

    (http://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/brustkrebs/brustkrebsrisiken-ue...)

  • 4
    Sollte man immer Salz mit Jod nehmen?
    Hilfreichste Antwort von Borg13 Borg13

    Die Notwendigkeit der Jodmangelvorbeugung ist unbestritten.

    Mittel der Wahl ist die Verwendung von Jodsalz zur Speisenzubereitung und für die Lebensmittelverarbeitung, um die Jodarmut des Nahrungsangebots „auszugleichen“.

    Für dieses Prophylaxekonzept besteht ein weltweiter Konsens. Vereinte Nationen, UNICEF, WHO, ICCIDD und andere Fachgesellschaften treten mit Nachdruck für die Umsetzung der Jodmangelprophylaxe mit Jodsalz ein.

    Erfahrungen aus vielen Ländern belegen die Effektivität, Nachhaltigkeit und gesundheitliche Unbedenklichkeit dieser Präventionsmaßnahme.

    Nach den Ergebnissen des Jod-Monitorings besteht vielmehr für den größten Teil der Bevölkerung weiterhin noch ein Jodmangel Grad I (WHO-Standard).

    Eine Hoch- oder Überdosierung von Jod ist durch Jodsalz und durch Lebensmittel mit Jodsalz nicht möglich.

    Dies gilt auch, wenn alle zu verarbeitenden Lebensmittel mit Jodsalz hergestellt würden.

    Im Übrigen zeigen Erfahrungen aus Ländern wie Japan, dass eine sehr hohe Jodaufnahme mit der Nahrung (ca. 1 000 µg/Tag) nur durch besondere Ernährungsgewohnheiten wie exzessiven Verzehr von Seefisch, Meerestieren und von Algen- und Tangprodukten möglich ist (Ausnahme Süßwasseralgen).

    Ungeachtet dieser positiven Entwicklungen gibt es mitunter Kritik an der Jodsalzverwendung.

    Das kann im Einzelfall zur ungerechtfertigten Verunsicherung von Verbraucher/innen und Patienten/innen führen.

    Ein Problem besteht darin, dass nicht zwischen ernährungsphysiologisch notwendigen Jodmengen im Mikrogrammbereich (180–200 µg/Tag für Erwachsene, 40–200 µg für Kinder und Jugendliche) und hochdosierten Gaben beispielsweise mit jodhaltigen Medikamenten (Milligramm- oder Gramm-Mengen) unterschieden wird.

    Besonders problematisch ist es, Jod als Krebsauslöser darzustellen.

    Fazit:

    Jod ist für eine vollwertige und gesunderhaltende Ernährung unverzichtbar.

    In Abwägung aller Gesichtspunkte gibt es keine medizinische Indikation für eine jodarme Ernährung, und es bestehen keine Zweifel an der Sicherheit der Jodmangelprophylaxe mit Jodsalz.

    Die Beseitigung des Jodmangels muss in Deutschland konsequent weiter verfolgt werden.

    Vor allem der jüngeren Generation können so durch Jodmangel bedingte Gesundheitsprobleme erspart werden.

    Aus Ländern mit erfolgreicher Bekämpfung des Jodmangels wie der Schweiz ist bekannt, dass insbesondere die Spätfolgen, d. h. die hohe Zahl von Strumen mit autonomen Knoten und Schilddrüsenautonomien, nahezu ausgemerzt werden können.

    Aus: Deutsche Gesellschaft für Ernährung

    "Mit Jodsalz und ausgewogener Ernährung konsequent, effektiv und sicher gegen Jodmangel. Stellungnahme zur Notwendigkeit und zu Kritik der Jodmangelprophylaxe mit Jodsalz.

    (http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=356)

  • 3
    Kann eine Mittelohrentzündung mit homöopathischen Mitteln geheilt werden?
    Hilfreichste Antwort von Borg13 Borg13

    Eine Mittelohrentzündung kann auf keinen Fall durch sogenannte homöopathische Mittel geheilt werden.

    Experimentiere gar nicht erst herum - du setzt damit deine Gesundheit aufs Spiel:

    "Eine Mittelohrentzündung (Otitis media) ist eine akute Erkrankung des Ohrs, die meist durch Bakterien, aber auch durch Viren ausgelöst wird.

    Im Verlauf der Mittelohrentzündung kann das Trommelfell des Ohrs einreißen (Perforation).

    Eiter entleert sich dann über den Gehörgang nach außen.

    Wenn sich die Entzündung in den angrenzenden Knochen, den so genannten Warzenfortsatz (Mastoid), ausbreitet, kann eine Mastoiditis entstehen.

    In solchen Fällen müssen häufig die entzündeten Stellen mittels eines operativen Eingriffs aus dem Knochen entfernt werden.

    Auch eine chronische Mittelohrentzündung kann die Folge der Perforation sein.

    Die Behandlung der akuten Mittelohrentzündung erfolgt über Antibiotika, abschwellende Nasentropfen, Schmerzmittel und Wärmezufuhr direkt am Ohr (z.B. durch Rotlicht).

    (http://www.onmeda.de/krankheiten/mittelohrentzuendung.html)

    Da muß unbedingt ein Arzt hinzugezogen werden!

  • 4
    Warum bekommen so viele Menschen einen grauen Star?
    Hilfreichste Antwort von Borg13 Borg13

    Grauer Star (Katarakt):

    Die Ursachen für Grauen Star (Katarakt) sind zahlreich.

    Bei Weitem überwiegt jedoch die Alterskatarakt, die ohne spezielle Ursache im Lauf des Lebens auftreten kann.

    Es gibt allerdings verschiedene Formen des erworbenen Grauen Stars, die auf bestimmte Ursachen zurückzuführen sind.

    So können vorausgegangene Augenverletzungen, Strahleneinwirkungen, zum Beispiel durch Röntgenstrahlung, Infrarotstrahlung oder UV-Strahlung, über einen längeren Zeitraum eingenommene Medikamente wie Kortison, eine chronische Aderhautentzündung oder systemische Erkrankungen wie Diabetes mellitus zu einem Grauen Star führen.

    Eine Katarakt muss jedoch nicht immer erst während des Alterungsprozesses entstehen, sie kann auch angeboren sein. In diesem Fall lassen sich häufig – nicht immer – Ursachen finden:

    Besonders gefürchtet ist eine intrauterine, also vorgeburtliche Infektion durch die Mutter (z.B. Röteln); der Graue Star kann jedoch auch erblich bedingt sein.

    Es gibt bisher keine gesicherten Maßnahmen, die die Bildung eines Grauen Stars (Katarakt) verhindern oder verlangsamen können. Mit Sicherheit spielen bei der Entstehung der Katarakt eine Vielzahl von Faktoren eine Rolle. Im Wesentlichen handelt es sich jedoch um einen Alterungsprozess.

    (onmeda)

    Übrigens: Immer häufiger hört man bei älteren Menschen von der trockenen Makuladegeneration. Eine wahre Geißel.

  • 4
    Welche Verletzungen drohen durch den Airbag?
    Hilfreichste Antwort von Borg13 Borg13

    In einer retrospektiven Studie haben die Würzburger Wissenschaftler über 350 Unfälle analysiert und herausgefunden, dass alleine durch das Auslösen des Airbags Verletzungen auftreten können.

    Dabei handelte es sich in der Studie vor allem um okkulte (d.h.nicht-sichtbare) Verletzungen der Körperhöhlen. Für diese Verletzungen gibt es keine Grenzgeschwindigkeit, da sie ausschließlich durch den Airbag verursacht werden.

    Besonders schwierig wird es für den Notarzt vor Ort, der die Schädigungen mit den begrenzten Mitteln des Rettungsdienstes erkennen muss. Denn bei den Verletzungen der Körperhöhlen gab es häufig keine äußeren Erkennungszeichen. Am häufigsten traten Schädigungen des Thorax auf, gefolgt von abdominalen Verletzungen. Weiterhin ergab die Studie, dass Frauen unter 35 Jahren besonders gefährdet sind, ein solches Trauma davon zu tragen.

    (Aus: Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie 2004; 39:662-667)

    Um beim Auslösen des Airbags unnötige, womöglich schwere und zum Teil tödliche Verletzungen zu vermeiden,

    • dürfen Körperteile oder Gegenstände nie auf der Airbageinheit oder in deren unmittelbarer Nähe platziert werden

    • muss der Abstand zwischen Oberkörper und Airbag mindestens 25 Zentimeter betragen, was besonders für kleine Fahrer von Bedeutung ist und

    • dürfen Kinder nie auf dem Beifahrersitz in einem nicht für das Auto zugelassenen Kindersitz mitfahren.

    Nur bei einem richtigen Verhalten der Fahrzeuginsassen, so der Allianz Unfallforscher, kann die wichtige Schutzwirkung von Gurt und Airbag voll zum Tragen kommen.

    Habe der Beifahrer während der Fahrt die Rückenlehne seines Sitzes zurückgeklappt, geht bei einem Unfall der ausgelöste Airbag ins Leere und der Gurt dringt tief in die Weichteile des Bauches ein. Durch dieses so genannte "Submarining" entstehen schwere innere Verletzungen, die schon bei mittleren Kollisionen tödlich sein könnten.

    Wer zu nahe am Airbag sitzt, wird von diesem im Auslösefall mit großer Wucht nach hinten geschleudert und verletzt.

    Deshalb empfehlen die Experten des Allianz Zentrum für Technik einen Mindestabstand zwischen Oberkörper und Airbag von 25 Zentimetern - für den Fahrer, aber natürlich auch für einen Beifahrer, der sich also während der Fahrt nicht weit nach vorne beugen sollte.

    (ausführlich s.: http://www.allianz-autowelt.de/magazin/presse_archiv/artikelliste-2004/airbags-s...)

    Kommentar von JinShin JinShinJinShin

    super Antwort !

    Kommentar von dummy dummy

    Vielen Dank! Das hat mir weiter geholfen!

  • 4
    Gibt es eine alternative Medizin beim Hörsturz?
    Hilfreichste Antwort von Borg13 Borg13

    Die genauen Ursachen des Hörsturzes sind bis heute noch nicht eindeutig geklärt.

    Es macht daher keinen Sinn, Vermutungen zu äußern oder sich nach "Hausmittel-Empfehlungen" zu richten.

    Deine Freundin soll sich auf die derzeitige Therapie, die von kompetenten Fachleuten eingeleitet wurde, konzentrieren.

    Homöopathie wird nicht die geringste Wirkung zeigen (siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Hom%C3%B6opathie), Naturheilmittel oder gar Tees, die den Hörsturz positiv beeinflussen sind ebenfalls nicht bekannt.

    Und pass auf, dass ihr mit unwirksamen "Mittelchen" nicht das Geld aus der Tasche gezogen wird.

  • 5
    Wann sind Eier Salmonellen frei?
    Hilfreichste Antwort von Borg13 Borg13

    Frühstückseier mindestens 7 bis 8 Minuten kochen, bis das Eigelb hart geworden ist. Spiegeleier von beiden Seiten braten, und Omeletts und Rührei gut durchgaren.

    In welchen Lebensmitteln können bei unsachgemäßer Behandlung Salmonellen vorkommen:

    Dessertspeisen wie Weinschaum, Orangen- und Zitronencremes, Tiramisu etc.,

    Lebensmittel mit untergehobenem Eischnee, z.B. Pudding, Mousse au chocolat etc.

    Griesbrei und legierte Speisen, die mit rohen Eiern verfeinert wurden,

    Backwaren mit nicht durch erhitzter Füllung oder Auflage (Buttercremetorte z.B.),

    selbsthergestellte Saucen mit Eiern (Sauce Hollandaise, Sauce Bernaise z.B.), die nicht unmittelbar verzehrt und ausreichend erhitzt werden,

    selbsthergestellte Mayonnaise und damit zubereitete Salate wie Kartoffel-, Fleisch-, Nudel- und Geflügelsalat,

    selbsthergestelltes Speiseeis mit Eiern, wenn die Grundmasse vor dem Einfrieren nicht erhitzt wird,

    Fleisch (auch Wildfleisch), Hackfleisch und Innereien, sofern diese Lebensmittel roh oder nicht vollständig durch erhitzt sind,

    Fleischerzeugnisse wie rohe, nur kurz gereifte Würste (z.B. Mett- und Zwiebelwurst),

    Schlachtgeflügel, besonders tiefgefrorenes.

    (http://www.umwelt.nrw.de/verbraucherschutz/lebensmittel/gesundheitsschutz/fleisc...)

  • 4
    Wovon ist es abhängig, ob jemand eine Allergie bekommt oder nicht?
    Hilfreichste Antwort von Borg13 Borg13

    Ohne ausgeklügeltes Abwehrsystem hätte der Mensch kaum ein Chance, zu überleben:

    In kürzester Zeit wäre er Opfer von krankheitserregenden (pathogenen) Viren, Bakterien, Parasiten oder schädlichen Stoffen.

    Das Immunsystem – ein komplexes und noch nicht völlig enträtseltes Netzwerk von hochspezialisierten Zellen und Biomolekülen – schützt sehr effektiv vor Angriffen dieser Art:

    Es erkennt unwillkommene Eindringlinge und Fremdstoffe und bekämpft sie. Eine Allergie entsteht dann, wenn das Immunsystem überreagiert und sich plötzlich auch gegen Stoffe richtet, die keine Bedrohung für die Gesundheit darstellen und in der Umwelt bzw. Nahrung vorkommen.

    Solche Überempfindlichkeitsreaktionen können durch eine Vielzahl unterschiedlicher Stoffe wie z. B. Pflanzenpollen, Tierhaare, Hausstaubmilben, Insektengifte, Medikamente, Nahrungsmittel, Konservierungsstoffe und Chemikalien ausgelöst werden.

    Bislang ist unbekannt, aus welchem Grund das Immunsystem überreagiert.

    Einige Modelle gehen davon aus, dass erhöhte Umweltbelastungen eine, wenn nicht sogar die treibende Kraft sind.

    Das vermehrte Auftreten von Allergien besonders in den Industrienationen könnte aber auch dadurch erklärbar sein, dass in hochentwickelten Ländern aufgrund der hohen Hygiene- und Gesundheitsstandards bestimmte Teile des Immunsystems "unterfordert" sind und sich in kontraproduktiver Weise gegen harmlose Substanzen richten.

    Auch erbliche Komponenten spielen eine Rolle.

    Personen, bei denen beide Elternteile Allergiker sind, entwickeln mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 60% ebenfalls eine Allergie. Ist hingegen nur ein Elternteil betroffen, liegt die Wahrscheinlichkeit bei etwa 40%.

    Wissenschaftler haben kürzlich herausgefunden, dass eine bestimmte Gen-Mutation (in der Bauanleitung für den Interleukin-4-Rezeptor) die Wahrscheinlichkeit für eine Allergie um das Zehnfache erhöht.

    Sollten sich diese Erkenntnisse bestätigen, könnten in Zukunft neue Medikamente mit gezielteren Wirkmechanismen entwickelt werden.

    (Mehr Informationen: http://www.g-netz.de/Gesundheit_A-Z/Index_A-D/Allergieallgemein/Allergie_Ursache...)

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    Welche Medikamente beeinflussen die Augen?
    Hilfreichste Antwort von Borg13 Borg13

    Über das Zusammenspiel von Medikamenten, die Wechsel- und Nebenwirkungen kann dir jeder Arzt Auskunft geben.

    Die verfügen dank ihres Studiums über die notwendigen Fachkenntnisse.

  • 4
    Urinfarbe = Krankheit???
    Hilfreichste Antwort von Borg13 Borg13

    Bei Krankheiten oder Verletzungen von Nieren oder ableitenden Harnwegen können Eiweiß, rote und weiße Blutkörperchen oder Bakterien zur Trübung oder Rotfärbung führen. Auch Leberentzündungen und Transfusionszwischenfälle oder die Porphyrie können eine Rotfärbung des Urins verursachen.

    Die Alkaptonurie, eine seltene Stoffwechselkrankheit färbt den Harn braunschwarz, bei einer Leberentzündung kann er auch dunkelbraun bis grünlich werden.

    http://www.gesundheit.de/krankheiten/niere-harnwege/urinuntersuchungen-reinigung...

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    Wie kann man den Sonnenbrand kategorisieren?
    Hilfreichste Antwort von Borg13 Borg13

    In der medizinischen Fachsprache unterscheidet man diesbezüglich drei Stufen:

    Den 1., den 2. und den 3. Grad.

    Sonnenbrand 1. Grades zeigt sich durch schmerzhafte Hautrötung,

    im 2. Grad bilden sich Blasen. Verbrennungen

    3.Grades sind durch weitgehende Zerstörungen der betroffenen Hautstellen gekennzeichnet, bei denen es zu einer flächigen Hautablösung kommen kann und die einer stationären Behandlung bedarf.

    (http://www.derma.de/bochum/?id=519)

    Dort auch Therapie der einzelnen Stufen.