Frage von Magda58 30.07.2011

Brennen beim Stuhlgang

  • Hilfreichste Antwort von berta 30.07.2011

    mal "vereinfacht erklärt" :-) > die schärfe ist weiterhin an pflanzliche teile gebunden, die teilweise auch unverdaulich sind > die schärfe erzeugt an den schleimhäuten im mastdarmbereich durch resorption ein ähnliches brennen wie an den schleimhäuten im mundbereich

    ist ja logisch > denn evolutionsmäßig betrachtet, gibt es keinen physiologischen unterschied zwischen dem mund und afterbereich. (bei einfachen lebewesen war der mund, die speiseröhre, der magen, der dünndarm, der dickdarm entwicklungsgeschichtlich gesehen nichts anderes als ein einheitliches rohr mit 2 öffnungen. ;-)

  • Antwort von waldino 30.07.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Scharf ist nicht gleich scharf - mehr erschliesst sich mir nicht aus deiner Frage.

    Vielmehr stellt sich die Frage, warum die Schleimhäute des Enddarmes so stark gereizt werden.

    Was für ein Sauzeug kommt da eigentlich bei euch in das Essen hinein ???

    Man sollte wissen, andere Kulturen ( Indien) essen super scharf, wo wir sofort nach Luft ringen würden, und das tun die ohne Probleme.

    Entweder du verzichtest auf die Scharfstoffe, beispielsweise Chillis, oder du lässt dich vom Proktologen checken, auf Verletzungen der Darmschleimhaut.

  • Antwort von Gast 18.10.2012

    Beides Stimmt: Schärfe ist ein Geschmack UND ein Reiz der Schleimhäute, denn auch die Geschmacksrezeptoren reagieren auf die Reizung, aber eben auch die Darmschleimhaut. Weswegen ich schreibe, ist, mit einem Irrglauben aufzuräumen: Nur weil man den Schaden als unempfindlicher oder abgehärteter Mensch nicht spüren kann, heißt das noch lange nicht, dass zu viel Schärfe nicht generell Schaden anrichtet. Es gibt keine Schleimhaut der Welt, die nicht durch zu viel Schärfe geschädigt wird. Und dass die Inder das scharfe Essen ohne Probleme essen, stimmt ganz und gar nicht! Ein großer Prozentsatz der Inder hat Hämorrhoiden vom scharfen Essen, viele haben große Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt, und die Magen- und Darmkrebsrate ist in Ländern mit besonders viel scharfem Essen besonders hoch. Also lieber in Maßen konsumieren und sich nicht zwingen, sich "anzupassen". Das spricht nicht gegen leichte Schärfe, um die richtigen angesprochenen positiven Effekte auszulösen. Aber auch hier gilt wie mit allem im Leben: Auf die Dosis kommt es an. Alles in Maßen und in ausgewogener Mischung zu sich zu nehmen, hält am besten gesund. Herzliche Grüße an Alle hier, Christian

  • Antwort von Dagobert 31.07.2011

    Es gibt Menschen, die sind einfach empfindlicher. Die merken dann auch scharfes Essen ein zweites Mal. Andere wiederum können ales essen, alles trinken und es macht ihnen nichts aus. Wenn du empfindlich bist, versuch zu scharfem Essen mehr Wasser zu trinken, das hilft dem Magen und dem Darm auch.

  • Antwort von Rubinstein 30.07.2011

    Die Schärfe entsteht durch das Binden von Capsaicin (Schärfestoff) and spezielle Schmerzrezeptoren. Das heißt, da die Rezeptoren keine Geschmacksrezeptoren ist Schärfe an sich kein Geschmack, sondern reiner Schmerz. Und Schmerzrezeptoren gibt es auch an deinem After. Ergo...

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