Frage von Anna7509, 178

T-Wellen negativ, Herzecho normal

Guten Tag!

Im Rahmen einer Kontrolluntersuchung wurden bei mir im Ruhe-EKG negative T-Wellen in II, II, AVF und V4-V6 festgestellt. Das Belastungs-EKG war normal, das Herzecho war auch normal, das Herz sei also gesund und ich müsse mir keine Sorgen machen.

Nachdem ich beim Belastungs-EKG bei Anstrengung pulssynchrones Flackern vor den Augen habe, wird jetzt ein MRT des Kopfes gemacht.

Nachdem einige Zeit bis zu den nächsten Arztterminen ist, mache ich mir jetzt große Sorgen, dass mir etwas passieren könnte. Was können diese T-Negativierungen bedeuten?

Liebe Grüße, Anna (24 Jahre alt, gesunder Lebensstil)

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Antwort
von GeraldF, 178

Diese sogenannten Endsreckenveränderungen können hinweisend auf Duchblutungsstörungen des Herzens sein. In Ihrem Fall im Bereich der Hinter- und linken Seitenwand des Herzens. Diese T-Negativierungen können aber auch mal unspezifisch auftreten, häufig sogar bei jüngeren Menschen. Mit den bei Ihnen durchgeführten Untersuchungen sind Durchblutungsstörungen oder auch strukturelle Veränderungen des Herzens so gut wie ausgeschlossen. Machen Sie sich keine Sorgen.

Kommentar von Anna7509 ,

Vielen Dank für die hilfreiche Antwort. Ist das auch "normal", dass diese T-Negativierungen plötzlich auftreten? In einem EKG vor 3 Jahren war noch alles normal. Der Arzt meinte, dass das auf ein Hirn-Aneurysma schließen lassen könnte, deshalb die Sorge. Ich leide auch unter latenter Schilddrüsenunterfunktion und generellen Durchblutungsstörungen (Raynaud-Syndrom). Vielleicht hängt das damit zusammen? Ich hoffe natürlich, es ist alles grundlos!

Kommentar von StephanZehnt ,

Hallo Anna,

es gibt schon Zusammenhänge zwischen Schilddrüsenproblemen und ihr Einfluss auf das Herz. Das heißt die Hormone steuern eine Reihe von Körperfunktionen ! Darunter den Stoffwechsel und das Herz-Kreislauf-System.

Hier kannst Du einiges zum Thema lesen http://www.nuklearmedizin.org/Herz%20und%20Hypothyreose.htm

Es kann sich im Zusammenhang mit dem Raynaud-Syndrom Gefäßaussackungen (Aneurysmen) an den Kapillaren bilden oder die Gefäßinnenhaut kann sich verdicken. Dies passiert allerdings nach langjähriger Erkrankung durch das Syndrom.

Nun Hirnaneurysmen betreffen allerdings eher Arterien. Es sind örtlich begrenzte Arterienerweiterungen. Ich würde aber wenn Dich das Alles beunruhigt noch einmal mit dem behandelnden Arzt sprechen!

Also Schilddrüse und Herzprobleme sind ein Ding für sich. Das Raynaud-Syndrom und seien Folgen sind wieder eine ganz andere Geschichte.

Du bist 24 J. alt wenn Du eien einigermaßen gesunden Lebensstil hast. Ja und Dein Schilddrüsenproblem richtig eingestellt ist (Endokrinologen) kannst Du richtig alt werden und u.U. sechs Kinder bekommen oder so!

Kommentar von GeraldF ,

Zumindest bei Blutungen aus so einem Hirnaneurysma treten solche Veränderungen auf, aber das haben Sie natürlich nicht. Man muss jetzt aufpassen, dass man nicht anfängt "Befunde zu behandeln" und dabei den Patienten ganz aus dem Auge verliert. Die Untersuchungen Belastungs-EKG und Echo waren erforderlich. Meinetwegen auch noch ein MR des Kopfes, aber dann reicht es doch - oder ?

Antwort
von anonymous, 151

Hallo Anna, bist du hier noch unterwegs? Ich habe genau die gleichen T-Negativierungen in exakt den gleichen Ableitungen! Was ist denn bei dir rausgekommen? Lg, Isa

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