Frage von Katiluna, 99

Befund verstehen.. Hilfe

Hallo.... Habe einen Befund vom Radiologen bekommen und werde daraus nicht schlau!

Siebenstellige HWS in Streckfehlhaltung mit regelrechter Höhe der Wirbelkörper. Mäßig distal betonte Spondylarthrosen. HW 3/4 zeigt sich eine beginnende initiale linksseitige Retrospondylose ohne signifikante Einengung des Neuroforamens. HW 4/5 mit angedeuteter flachbogiger Protrusion, die durch die Streckfehlhaltung mit auch beginnender Kyphosierung etwas betont erscheint. Keine Einengung der Neuroforamen bei eingeengtem ventralen Subarachnoidalraum.

Höhenminderung des Bandscheibenfaches HW 5/6 mit einem links mediolateral betonten Bandscheibenprolaps, der hier nach caudal umschlägt und auch eine retrospondylophytäre begleitreaktion aufweist mit Einengung des Einganges des linken Neuroforamens.

Die breite Basis des Vorfalls dehnt sich auch bis zur rechten Seite hin aus bei aufgebrauchten ventralen Subarachnoidalraum allerdings ohne grobe Einengung des rechten Neuroforamens..

Danke im Voraus

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Antwort
von Alois, 99

Hallo Katiluna,

ich denke, ich übersetze nicht wörtlich, sondern wähle eine allgemein verständliche Kurzform:

Hier werden mittel- bis hochgradige degenerative Zustände an der Halswirbelsäule beschrieben, mit Fehlhaltung, einem beginnenden und einem bereits vorhandenen Bandscheibenvorfall (zwischen 5. und 6.Halswirbel);

Im Volksmund nennt man so etwas auch "Abnützungserscheinungen".....

Wesentliche Einengungen der Nervenkanäle bestehen jedoch (noch) nicht.

Das sagt aber nicht unbedingt genau deine Beschwerden voraus, denn subjektive Befunde gehen nicht immer mit dem konform, was mit bildgebenden Mitteln diagnostiziert werden kann.

Liebe Grüße, Alois

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