Frage von Ju0108le, 106

Warum muss ich als Beihilfeberechtigter für Physio mehr bezahlen als der Kassenpatient?

Ich habe Manuelle Therapie (MT) und Krankengymnastik am Gerät (KGG) vom Arzt verschrieben bekommen und als ich in der Physio die Termine gemacht habe, musste ich einen Vertrag mit den Kosten unterschreiben. Kosten pro Anwendung - MT = 26,00 €; KGG = 40,00 €. Als ich die Rechnung bei meiner Kasse / Beihilfestelle eingereicht hatte, wurden für MT 22,50 € anerkannt und für KGG 35,00 € anerkannt und vergütet. Auf meine Nachfrage bekam ich zur Antwort, dass der Innenminister seit 25 Jahren die Beihilfe nicht erhöht hat, deshalb muss der Beihilfeberechtigte zuzahlen. Meines Wissens bekommen die Physiotherapeuten bei Kassenleistungen weniger Vergütung als den Beihilfesatz. Die Behandlung unterscheidet sich nicht von der des Beihilfeberechtigten. Ich habe dies bei der KGG mitbekommen. Mir kommt es vor als wenn hier Verluste aus dem Kassenleistungen mit den Privatpatienten ausgeglichen werden sollen.

Antwort
von StephanZehnt, 76

Hallo Jule.

wenn es um Zuzahlungen usw. geht gibt es zwischen den Kostenträgern also Gesetzliche Krankenkassen und BGs eine Art Vertragliche Regelung.

Bei der GKV heisst das der Physiotherapeut  bekommt für die Behandlung X  eine bestimmt Zuzahlung vom Patienten und rechnet den Rest mit der GKV ab.

Bei Privatpatienten bzw. Beihilfeberechtigten ist das jeweils in den Physiotherapiepraxen geregelt da gibt es keine vertraglichen Regelungen im dem Sinne.

Gruss Stephan

http://www.physiotherapie.de/threads/53483-notwendigkeit-honorarvertrag-bei-phys...

Kommentar von Winherby ,

......gibt es zwischen den Kostenträgern also Gesetzliche Krankenkassen und BGs eine Art Vertragliche Regelung.

Sorry, aber dies ist Unfug, es gibt zwischen den gesetzlichen Krankenversicherern und den Berufsgenossenschaften keinerlei vertragliche Regelung! Was sollte dieses Kartell denn bewirken?

Bei der GKV heisst das der Physiotherapeut  bekommt für die Behandlung X  eine bestimmt Zuzahlung vom Patienten und rechnet den Rest mit der GKV ab.

Bei der GKV zahlt der Patient nur die Rezeptgebühr, soweit ich weiss derzeit 10% des Rezept-"Wertes". Und das nennt sich nicht Zuzahlung, sondern Eigenanteil.

Bei Privatpatienten bzw. Beihilfeberechtigten ist....

Und ein Privatpatient ist was ganz anderes, als ein Beihilfe-Patient.

Meine Empfehlung für Dich: https://www.youtube.com/watch?v=rq68A07CDcM

Kommentar von StephanZehnt ,

Nun Winherby habe ich von Dir etwas anderes erwartet N E I N.  Aber das ist schon OK so sonst würde ich Dich ja gar nicht mehr erkennen.

Danke mit Deiner Empfehlung >  wenn man keine Ahnung hat, einfach mal: Fresse halten!" ;Nun evtl. ist das ja der typische Kölner Dialekt ich weis das nicht. Ja und ansonsten Nuhr - Bildzeitung.....

Nun da muss man an einen Carpetbagger denken! Also Winherby nichts Neues im Westen

Nun dies war gemeint (also kein Kartell)  

https://www.gkv-spitzenverband.de/media/dokumente/krankenversicherung_1/ambulant...

Genau so sieht es bei den Berufsgenossenschaften aus. Da braucht man nur die Rückseite der  Verordnung zu lesen. Da stehen genau die Zeiteinheiten mit den Nummern drauf.

Also dann bis zum nächsten Mal! 

Kommentar von Winherby ,

Hallo Stephan, mein Gudster,

da hast Du aber wieder fleissig gegooglet, - muss man ja auch, wenn man über´s angefragte Thema nix weiss, aber trotzdem was schreiben will. Auf diesen Fakt, bezog sich der Hinweis auf Nuhr.

Ansonsten wäre es ja wirklich klasse, wenn Du endlich mal dazu übergehen würdest, das was Du meinst, dann auch genauuu sooo zu schreiben.

So, wie Du es formuliert hast, gibt es einen Vertrag zwischen BGn und der GKV. Gemeint hattest Du aber wohl, dass es einen Vertrag zwischen den Leistungserbringern und diesen Kostenträgern gibt. Ich frage mich, warum schreibst Du das denn dann nicht so? Durch verdrehen von Subjekt, Objekt und Satzaussage, sowie zusätzlich falsche oder fehlende Interpunktion, sowie falsche Groß-/Kleinschreibung, bekommen die Sätze in unserer Sprache u.U. eine völlig andere, oft gegensätzliche Bedeutung. Das muss man halt wissen und beachten,  wenn man etwas schreibt. Wenn dann auch noch Unwissenheit dazu kommt, und deshalb das Ergooglete in falschem Kontext verwendet wird, ja dann wird´s halt desaströs. 

Und wenn hier einer ein Carpetbagger ist, dann ja wohl Du, ich habe schließlich 40 Jahre in diesem Beruf gearbeitet, den Inhalt Deines o.g. GKV-Links kann ich sinngemäß auswendig, - und Du???

Und ich halt meine Fresse zu allen Themen, über die ich nichts weiss, hier auf GF genauso, wie in vielen anderen Foren. Darum bin ich in keinem Handarbeits-, oder Strickforum, bin in keinem Blumenpflegeforum, bin in keinem Kochforum, und bin in ganz vielen anderen Foren nicht zu anzutreffen. Du ahnst warum? Weil ich von solchen Dingen nichts weiss und nicht beizutragen hätte. Du ahnst bereits, welche Frage ich jetzt an Dich habe?..... 


Kommentar von StephanZehnt ,

Nun ja wenn man hat ein paar Bücher wie Duale Reihe  Anatomie 2. Auflage sowie Kompaktatlas – Menschlicher
Körper  udgl.. Ja und da wir Laien sind. müssen
wir auch einmal Google bemühen.

Das braucht man natürlich nicht wenn ausschließlich die
Frage steht wie kann ich ein wenig stacheln! Da google man ein wenig bei You Tube wegen der Argumente und schon ist die Sache geritzt

Also ob man nun speziell nach den super Aussagen von Nuhr
googelt  oder nach Fachbegriffe ……

Ja ich muss Dir recht geben mein Deutsch ist nicht so perfekt wie Deins! Wo doch Interpunktion  sowie falsche Groß-/Kleinschreibung  udgl. das grosse Thema. hier  ist. Vor allem wenn man den Text auch per  Handy eingeben kann. Ja und irgendwann übernimmt
man das Ganze! Nun ja  man ist schon ein
paar Tage aus der Schule und der Oberlehrer motzt auch nicht mehr.

Nun ich weis auch nicht wie da geschrieben wird -> ob mein Gudster oder mein Gutster welches ist nun richtig? Allerdings ist der Begriff hier am Bodensee nicht ganz so geläufig!

Ja und wir halten ja auch unser Deutsch hoch man braucht nur
einmal durch die Innenstadt  von  München, Köln udgl. zu gehen, ob das Denglisch  besser ist keine Ahnung.  

Es ist absolut klar, dass man als Fachmann wenn man jeden Arbeitstag damit (GKV - Verordnungen)  zu tun hat, die Zusammenhänge wissen muss. Vor allem wenn das ein wichtiger Teil der Arbeit ist.

Mir ist schon klar  das Du  in keinem Handarbeits-, oder Strickforum, Erbsenzählforum , Vampirforum odgl. bist. Warum sollte es eine Schande sein wenn man als Laie sich alle Quellen nutzbar macht! Etwas anderes ist wenn man direkt kopiert!
Wie das bei einigen Dr. passiert ist. wie die Medien berichtet haben.

Mitunter ist es auch gut wenn man noch etwas  im Internet findet egal ob bei Google oder  Metager. Denn wenn eine Quelle z.B. ein Archiv baden geht wird man nicht alles retten können.

Ja Fragen haben wir wohl alle immer wieder,. man könnte sich
z.B. fragen  um was es hier wirklich  geht es

Ich sehe jetzt schon Jemand breit grinsen, wenn  von mir die Antwort käme ich muss mir das nicht  antun und Tschüss. Ich wäre dann allerdings nicht der / die  Erste  Das Thema um was es da geht ist im nach  hinein absolut egal. Ja wenn ich jetzt beim Oberlehrer in Rechtschreibung eine Eins  hätte, dann  wäre der Text zu lang ,

Wenn man krampfhaft nach Fehlern bei einer Person  (Laie)  sucht wird man die auch finden als Profi!  Einmal war der Text  der von Dir kritisiert worden ist Monate alt.  Bei diesem  Text kam die Antwort fast sofort, wie darauf gewartet!

Ja und dann  greift man auch schon einmal  tiefer in die Schublade, ist ja nicht so tragisch , Hauptsache die deutsche Rechtschreibung stimmt!

Antwort
von kreuzkampus, 66

Wenn Dein Physiotherapeut Dich als Patienten behalten will, berechnet er künftig weniger. Darüber kannst Du mit ihm offen reden. Ich (Privat/Beihilfe) musste übrigens noch nie zuzahlen.

Kommentar von Lexi77 ,

Das mit dem Reden klappt aber leider auch nicht immer. Bei mir bleibt der Praxisinhaber stur, er nimmt die Preiserhöhung nicht zurück, ich bleibe auf der Differenz sitzen (20€ pro Rezept).

Kommentar von kreuzkampus ,

Ich hatte auch geschrieben:
"Wenn Dein Physiotherapeut Dich als Patienten behalten will..."

Zu dem würde ich nie wieder gehen; ganz einfach. Und beim Nächsten wirst Du wohl vorher nach den Preisen fragen....

Kommentar von StephanZehnt ,

Der Physiotherapeut hier um die Ecke kann man die Preise per Aushang lesen. Ich war da einmal kurz als Privatpatient. Nach den Behandlungen hies es schlicht gib mir XX €  . Nicht immer aber mitunter geht schon was.

Antwort
von Winherby, 50

Hallo,

vor dem Vertrag über die Kosten macht man sich clevererweise bei der Beihilfestelle schlau, wie hoch die Vergütungssätze der Beihilfe liegen, wenn man diese nicht kennt. Viele Versicherte haben aber bereits eine Liste darüber von der Beihilfe bekommen.

Die Sätze der GKV liegen nur noch ganz wenig unter den Beihilfesätzen, eben weil die Beihilfesätze seit X-Jahren der allg. Preisentwicklung nicht mehr angepasst wurden. Da die Bezahlung quasi gleich ist, fällt auch die Behandlung gleich aus. 

Viele Beihilfe-Versicherte fühlen sich als Privatpatient, weil sie die andere Hälfte der Beh.-Kosten über eine Privat-KV abgedeckt haben. Und die meisten dieser Möchtegern-Privatversicherten führen sich dann als Pat. in den Praxen auch so auf wie "ich bin was Besseres" ich bin Privater. Das will ich Dir hiermit aber nicht unterstellen, aber da die meisten anderen Beihilfeversicherten diese Einstellung haben, haben die Praxisbetreiber entsprechend reagiert, und das gilt dann eben für alle Beihilfepatienten. Du bist somit das Opfer des Verhaltens vieler anderer Beihilfe-Versicherter.

Aus Sicht der Leistungserbringer sind Beihilfe-Patienten gar keine Privatversicherten, denn ein wesentliches Merkmal des echten Privatversicherten erfüllen die Beihilfe-Patienten nicht: und das ist die freie Verhandelbarkeit des Preises und der dafür gebotenen Leistungen. Die Beihilfe reglementiert fest die Behandlungsdauer und eben auch den Preis, - genau wie die gesetzlichen Krankenversicherer.

So kommt es, dass eben diese "Besseren" meinen, einen "Mercedes" bestellen zu können, aber nur einen "Opel" bezahlen zu müssen. Daher die Reaktion der Praxisbetreiber einen Kostenvertrag mit dem "Privat"-Patienten abzuschliessen. Das Verhalten ist sehr fair, - aber dass der Beihilfe-Patient die erstattungsfähigen Höchstsätze seiner Beihilfe nicht kennt, ist nicht seine Schuld.

Tut mir sehr leid, Dir nichts Netteres schreiben zu können, aber so ist die Lage, buche es am Besten unter "Lehrgeld gezahlt" ab. LG

Kommentar von Lexi77 ,

Viele Beihilfe-Versicherte fühlen sich als Privatpatient, weil sie die andere Hälfte der Beh.-Kosten über eine Privat-KV abgedeckt haben. Und die meisten dieser Möchtegern-Privatversicherten führen sich dann als Pat. in den Praxen auch so auf wie "ich bin was Besseres" ich bin Privater. 

Aus Sicht der Leistungserbringer sind Beihilfe-Patienten gar keine Privatversicherten

Nun ja, in vielen Praxen (egal ob Arzt oder KG) oder Kliniken werden Beihilfeempfänger ja auch wie Privatpatienten behandelt - selbst dann, wenn man es gar nicht will. Es mag ja sein, dass das deine Erfahrung ist, aber diese Verallgemeinerung finde ich persönlich so auch nicht o.k. Ich habe da auch andere Erfahrungen gemacht. Ich bin selber Beihilfe-Empfänger mit Restversicherung bei der PKV. Aber z.B. im Krankenhaus waren immer die Mitpatienten die Schlimmsten, die bei der GKV sind und eine private stationäre Zusatzversicherung haben. Wie die sich teilweise benehmen...

Zum Thema Kosten: ich habe von meiner Beihilfestelle noch nie eine Liste bekommen, welche Kosten in welcher Höhe übernommen werden. Solche Dinge muss man sich immer mühsam auf der Seite der Beihilfe suchen. 

Ich hatte jetzt übrigens einen ähnlichen Fall: die Physiotherapiepraxis, bei der ich seit mehreren Jahren in Behandlung bin (und wo jeder Patient gleich behandelt wird, egal ob Kasse oder Privat) hat - ohne irgendeine Vorab-Information die Preise erhöht. Von 19,50 € auf 22,50 €. Die Beihilfe kürzt die Rechungen nun auf 19,50 €, den Rest muss ich selber bezahlen. Ist halt Pech und wenn ich weiterhin dort behandelt werden will, muss ich die Differenz eben selber bezahlen.

Kommentar von Winherby ,

Hallo Lexi,

ich verstehe jetzt nicht, warum Du Dich angepisst fühlst. Ich habe doch überhaupt nicht verallgemeinert, sondern klar differenziert. In dem Wort "allgemein" steckt der sinnführende Begriff alle. Ich aber habe lediglich von  "vielen" geschrieben, - das sind längst nicht alle.

Dass die Beihilfepatienten in vielen Praxen wie Private bevorzugt behandelt werden, selbst wenn diese es nicht fordern,  kann mehrere Gründe habe. Einmal aus alter Gewohnheit, also noch aus der Zeit stammend, wo die Differenz der Entlohnung für den Behandler zw. Beihilfe und GKV noch spürbar größer war. Oder es liegt wirklich an der immer weiter um sich greifenden Regelung der schriftlich vereinbarten Kostenübernahmevereinbarung zu erhöhten Sätzen, grad so wie hier beim Themenstarter. Wer mehr bezahlt, darf auch mehr erwarten. Das Verhalten der Beihilfeversicherten kann aber auch durch Übertragung entstehen, denn viele Ärzte bedienen sie wie echte Privatpatienten. Dies übertragen die Beihilfepatienten dann automatisch auf die Leistungen der Heil- und Hilfsmittel-Erbringer. Das Lustigste daran ist aber, dass auch die allermeisten Ärzte sich nicht an die Beihilfehöchstsätze halten, sondern deutlich höhere Sätze abrechnen, teils bis zum 4,5fachen (wg. besonderer Schwere), sie nehmen also die Preise der echten Privaten. Doch das nehmen die meisten (also nicht alle) BH-Patienten einfach so hin, nur beim kleinen Physiotherapeuten oder Masseur, da wird gemeutert.

Das Verhalten Deiner Praxis halte ich für höchst unklug, die angepassten Preise sollten vor der Terminvereinbarung bekannt gegeben werden, grade bei guten, langjährigen Stammkunden wie Dich. So kann der Kunde sich mit den neuen Preisen vertraut machen und dann entscheiden, ob er die Praxis wechselt oder nicht.

Der Inhaber des IFS in Köln, dort habe ich viele Jahre gearbeitet, hatte zu meiner Zeit dort für die Beihilfepatienten zwei Tarife im Angebot: Beihilfe(höchst)satz ("Opel"-Preis) und die dafür übliche normale Behandlungszeit, oder den "Mercedes"-Preis mit den üblichen Mehrleistungen, wie für alle echten Privatpatienten. Und diese Regelung wurde vorher in einer Kostenvereinbarung schriftlich festgelegt. Diese Regelung finde ich fair und transparent.

Ich habe zwei Söhne die kürzlich beide bei der Justiz verbeamtet wurden. Beide haben von ihrer Beihilfestelle unaufgefordert eine Liste der wichtigsten Beihilfesätze für Ärzte, sowie die Liste der Höchstsätze für Heil- und Hilfsmittel bekommen. Die Barmenia bei dem einen, die HUK beim anderen haben eine ähnliche Liste mitgegeben. 

Wie es aussieht gibt es in allen Belangen größere Unterschiede über die wir uns aber nicht zanken müssen, oder? Vielleicht ist der Unterschied da zu finden, ob man Kommunal-, Landes-, oder Bundesbediensteter ist, ach ich weiss es nicht.

LG 


Kommentar von Ju0108le ,

Ich habe kein Problem damit, wenn Praxen die Beihilfeberechtigten den GKV Patienten gleichstellen, dann erwarte ich aber, dass ich für die gleiche Leistung den gleichen Preis bezahle. Ich hätte auch kein Problem in diesem  Falle einen Eigenanteil zu leisten. Nach telefonischer Nachfrage bei 5 Physiopraxen habe ich 5 unterschiedliche Preise für die Leistungen bei Beihilfeberechtigten bekommen. Die Preise waren alle höher ais der Beihilfesatz. 

Tante Google hat mir auch noch eine Vergütungsvereinbarung (gültig ab 01.03.2016) zwischen den Berufsverbänden selbstständiger Physiotherapeuten und Ersatzkassen  (u.a. Techniker Krankenkasse, Barmer GEK) gezeigt und hier werden bei der Manuellen Therapie 18,26 € abgerechnet. In meinem Fall werden bei MT 22,50 € berechnet. 

Kommentar von Winherby ,

Naja, was soll ich sagen? Die Praxis Deiner Wahl hat da tatsächlich gut aufgeschlagen. Dafür hättest Du bei uns tatsächlich auch die PKV-Leistungen erhalten. 

Natürlich hat jede Praxis andere Kosten, da ist ja sehr vieles flexibel, andere Mieten und Nebenkosten für die Praxisräume, andere Gehälter für Mitarbeiter -je nach Qualifikation, unterschiedliche Energiekosten, unterschiedlich aufwendige Praxisausrüstung, unterschiedliche Fortbildungskurse, hohe Kosten für Qualitätsmanagement nach ISO 2009 Zertifikat,  usw, usw. Daher muss jeder Praxisbetreiber seine eigenen Preise kalkulieren. Daher die unterschiedlichen Preise. 

Es gibt/gab Staaten, wo das Gesundheitswesen grundsätzlich zentral gesteuert wird/wurde und alle Betriebe über einen Kamm geschoren werden/wurden, so z. B. in der DDR. Dementsprechend besonders war dann auch die Motivation und Qualifikation der med. Werktätigen. Wollen wir sowas wieder haben? Ich denke nein.

Bei solch hohen Preisen, wie in "Deiner" Praxis solltest Du zumindest ein gutes Gefühl bzgl. der Qualifikation des Personals gehabt haben. Wenn das nicht war, such Dir eine andere Praxis.

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