Frage von bergfrau, 702

breitbasige bandscheibenextrusion,affektion der beidseitigen neuroforamina c5/6 c6/7

Meine Frage ist, "Was heißt das alles" ? Was kann ich vorbeugend machen.?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Winherby, 675

Du hast zwei defekte Bandscheiben in der HWS, vermutlich mit starken ausstrahlenden Beschwerden.

Der für Dich in dem jetzigen Stadium richtige Ansprechpartner ist der Neurochirurg. Aber keine Angst wegen dem -chirurg in der Bezeichnung, die operieren nicht sofort. Zuerst werden sämtliche konservativen Methoden ausgetestet, das kann in vielen Fällen einen Krankenhausaufenthalt nötig machen, heisst aber nicht zwangsläufig, dass auch rasch operiert werden soll. Vom Eduardus-Krhs. in Köln-Deutz kenne ich die sog. Schlaftherapie nach Prof. Leger. Da liegen die Pat. 2 Wochen im Tiefschlaf, nur durch kurze Pausen unterbrochen (Essen, trinken, WC). Da gibts eine erfreulich hohe Erfolgsquote, aber eben nur im Krhs. unter Beobachtung möglich.

Auch Physiotherapien verschiedenster Art können versucht werden. Eine Reha ist sehr empfehlenswert, dort wird sich den ganzen Tag um die Wirbelsäule gekümmert. Heutzutage werden ca. 80% der Bandscheibenvorfälle nicht operiert.

Bekommt der Körper genügend Zeit, kann er auch erfolgreich ein Selbstheilungsprogramm anwerfen, dabei wird die def. BS "repariert". Das dauert natürlich etwas, der Körper darf dabei nicht zu stark gefordert sein. Auch das nächtliche Kopfkissen in Verbindung mit Lattenrost/Matratze ist bei HWS-Problemen sehr wichtig. Sorge dafür, dass der Kopf und auch die restl. WS in der Lieblingsschlafhaltung gerade liegt, d.h. die Wirbelsäule darf nicht irgendwie verbogen oder verdreht liegen. GB und lG

Kommentar von bergfrau ,

Sehr herzlichen Dank für die ausführlichen Empfehlungen. Nach Prüfung aller örtlichen Möglichkeiten werde ich mich nochmals in die Maschinerie begeben .Man muß verhindern, dass alles doppelt untersucht wird. Nun habe ich aber kompetente Untersuchungsergebnisse auf CD, welche ich teuer bezahlt habe. Die weiterführenden Behandlungen möchte ich aber gerne wieder in die gewohnten Bahnen, was Bezahlung anbelangt , leiten. Ein paar Tage Überlegungen werden mein Vorgehen festigen.

Dank und Gruß, Bergfrau

Kommentar von Winherby ,

Erst mal danke für den Stern. Das ist eine kluge Entscheidung, erst einmal ein paar Tage darüber zu schlafen. Wer übereilt handelt muss oft feststellen, dass die besseren Ideen später einfallen. Das geht auch mir oft so. Daher reiche ich heute noch einen "ganz heissen" Tipp nach, der für Dich wichtig sein kann: Versuch einen Physiotherapeuten zu finden, der die Therapie nach Mc Kenzie beherrscht. Dies ist nach eigenen Erfahrungen eine höchst effektive Behandlung, erspart oft die OP. Habe mal eine Site für Dich gesucht, die das Prinzip gut erklärt:

http://www.mckenzie.de/

aber auch auf Wiki findest Du Infos. Hier, falls Dein Englisch gut ist, kannst Du noch mehr erlernen: jmmtonline.com/documents/v16n1/schenkdotpdf (dot ersetzen durch . )

So, nun alles Gute für Dich, Winherby

Antwort
von waldmensch, 457

Das heißt auf gut Deutsch das Du einen Bandscheibenschaden hast. Der Bandscheibenvorfall befindet sich zwischen den 5-7 Wirbel des Rückenmarkskanal. Wenn Du sehr starke Schmerzen hast dann gehe in die Neurologie eines Krankenhauses. Dort bekommst Du stationär Schmerzinfussionen und Pysioteraphie.

Gute Besserung

Waldmensch

Kommentar von bergfrau ,

danke waldmensch, war in neurologie und kernspin. leider haben die beiden stationen sich nicht verknüpft und mich genügend aufgeklärt. soll ich zum orthopäden gehen oder zum neurologen? habe starke ausfallerscheinungen links und starke linksseitige schmerzen am ganzen körper

gruß bergfrau

Kommentar von waldmensch ,

Dann ist der Neurologe sicher der beste Ansprechpartner. Durch Deine Ausfallerscheinungen sind die Nerven schon geschädigt und das gehört dann in die Hände von Neurologen ( Nervenärzte)

Gute Besserung

Waldmensch

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