Frage von 1panda, 37

Was tun damit sich Nasennebenhöhlenentzündung nicht verschlimmert?

Hallo, Ich habe seid zwei oder drei Tagen stechende, pulsierende Schmerzen an der Stirn , der Nase und der Wangen. Eigentlich im gesamten Gesicht außer am Kinn. Die Beschwerden nehmen zu, wenn ich den Kopf oder Oberkörper nach vorne beuge. Zudem ist die Gegend sehr Druckempfindlich und schmerzt.

Es spricht alles für eine Nebenhölenentzündung bzw. Stirnhölenentzündung. Das wurde heute durch einen kontrolltermin beim Zahnarzt bestätigt. Der Arzt sprach mich auf die geschwollene Nase und den großen Schatten an den Nebenhölen auf dem Röntgenaufnahmen an.

Was sollte ich nun tun, dass sich die Thematik nicht noch verschlimmert? Was sollte ich nun auf keinen Fall machen? Was für Hausmittel gibt es? Wie schaut es mit Spaziergängen aus?

Antwort
von Hooks, 22

Oberstes Gebot: Die Nase muß frei sein! Nimm unbedingt abschwellende Nasentropfen! Damit Du nicht süchtig wirst (als Nebenwirkung gilt zuschwellen), kannst Du ein bißchen herumjonglieren mit der Dosierung für Erwachsene, Kinder und Säuglingen. Meist geht es gut mit morgens und abends Erw.Dosis, dazwischen die kleineren. Nach ein paar Tagen die Dosierung und / oder Zeitabstände herunterfahren, aber so, daß die Nase nie zu ist!

Bepanthen Nasensalbe täglich, damit die Schleimhaut das aushält.

Spaziergänge sind gut, wenn Du ncit zu feste auftrittst, das schmerzt mehr.

Bei manchen hilft Wärme, also Infrfarot licht oder sowas, bei anderen nicht.

Bei manchen hilft Inhalieren (vorher Nasentropfen nehmen!), bei manchen schwilt es danach mehr zu.

Manchmal hilft es auch, kaltes Wasser in den hohlen Händen direkt über dem Waschbecken hängend, ins Gesicht zu klatschen, mehrere Male, dann nur abtupfen.

Du kannst "ansteigende Fußbäder" (die Temperatur steigt an durch alle 5 min. 1/4 Liter kochendes Wasser dazu - ich nehme die Kühlbox dafür, ca. 30 min lang, danach 30 min lang Bettruhe) machen, die ziehen die Hitze aus dem Kopf.

Ebenso "kalte wärmeentziehende Halswickel", die fast klatschnaß angelegt werden (und die nächste Schicht, also trockenes Geschirrtuch und Wolltuch, muß immer etwas überstehen!) und nach nicht-mehr-kalt-anfühlen sofort gewechselt oder zumindest abgenommen werden müssen.

An Medikamenten gibt es Sinupret zum Schleimlösen, ich nehme immer die Tropfen, darin ist zwar Alkohol, aber kein Glucosesirup. Besser hilft es, wenn man ie Tropfen nüchtern nimmt. 50 Tropfen sind langwieirg, ich nehme das Tropfdings ab, nachdem ich es einmal auf einem EL abegemessen habe, und danach immer pimaldaumen. Holunder ist östrogenhaltig, kann bei Frauen den Eintritt der Blutung um einige Tage verzögern, das schadet aber weiter nichts.

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Gelomyrtol (forte!) kann helfen, ich finde es allerdings ekelig, wenn dieser Husteneinreibebalsamgeruch aus dem Magen heraufsteigt...

Ganz wichtig zum Schleimlösen ist ausreichend Wassertrinken, nimm ganz viel, dann wird es recht! Lauwarmes oder heißes Leitungswasser, immer wieder!

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