Frage von 1012tina, 717

kann mir das jemand übersetzen ?

Technik: Darstellung der gesamten Wirbelsäule in sagittaler Schnittführung T1- und T2- gewichtet.ergänzt durch eine sagittale T2 tirm sequenz.abbildung der LWS axial von LWK 1-SWK 1 mit einer T2 TSE-sequenz,des thorakalen Bandscheibenvorfalls in Höhe BWK 7/8 mit einer T2 TSE-sequenz sowie einer koronaren T2 TSE-sequenz thorakal.

Befund: Keine Myelonherde.In Höhe BWK 6/7 links paramedianer Prolaps mit geringer Myelonimpression. Keine Myelopathie. Keine Signalpathologie der Wirbelkörper. Lumbal medialer Anulus fibrosus Einriss in Höhe LWK 4/5, mediale Banscheibenprotrusion im sakralen Segment ohne nervale Kompression.

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Antwort
von StephanZehnt, 620

Das Thema Technik sagt schlicht aus wie die Aufnahmen gemacht worden sind in welchen Schnitten bzw. Ebenen.

Was den Befund angeht keine Rückenmarksherde in Höhe Brustwirbelkörper 6/ 7 links von der Mitte Bandscheibenvorfall mit geringer Rückenmarkseindruck. Keine krankhafte Rückenmarksveränderung , Kein  Hinweis auf krankhafte Veränderungen der Wirbelkörper. Im Bereich der Lendenwirbelsäule mittiger   Anulus fibrosus (äußere Ring der Bandscheibe)  Einriss in Höhe LWK (Lendenwirbelkörper) 4/5 und "eine Etage tiefer" mittige Bandscheibenvorwölbung im Kreuzbein ohne nervale Kompression (Eindruck odgl.. ). 

Soviel in etwa zum Thema also ein Bandscheibenvorfall im Brustwirbelbereich  mit Eindruck auf das Rückenmark. sowie eine Vorwölbung  im Kreuzbeinbereich.

Gruss Stephan

Antwort
von Nic129, 264

Moin,

Technik: Darstellung der gesamten Wirbelsäule in sagittaler Schnittführung T1- und T2- gewichtet.ergänzt durch eine sagittale T2 tirm sequenz.abbildung der LWS axial von LWK 1-SWK 1 mit einer T2 TSE-sequenz,des thorakalen Bandscheibenvorfalls in Höhe BWK 7/8 mit einer T2 TSE-sequenz sowie einer koronaren T2 TSE-sequenz thorakal.

Technik: 

  • die gesamte Wirbelsäule wird von der Seite (sagittal) in T1 (Fett hell, Wasser dunkel) und T2 (Wasser hell, Muskel dunkel) dargestellt. 
  • Ergänzt wird das durch eine TIRM-Sequenz (Turbo Inversion Recovery Magnitude). Bei der TIRM-Sequenz wird Fettgewebe unterdrückt, pathologische Prozesse wie Entzündungen können schneller abgegrenzt werden.
  • Die Lendenwirbelsäule (vom 1. Lendenwirbel bis 1. Sakralwirbel) wird axial mit T2-TSE (Turbo SpinEcho) dargestellt. In axialer Schnittführung kann man den Patienten quasi scheibchenweise von unten nach oben durchgehen.
  • der Bandscheibenvorfall in Höhe des 7./8. Brustwirbelkörpers wird ebenfalls in einer T2-TSE (Turbo SpinEcho) axial dargestellt. Zusätzlich hier auch noch eine Aufnahme von vorne auf das Untersuchungsfeld (coronare Schnittführung) dargestellt.

Befund: Keine Myelonherde.In Höhe BWK 6/7 links paramedianer Prolaps mit geringer Myelonimpression. Keine Myelopathie. Keine Signalpathologie der Wirbelkörper. Lumbal medialer Anulus fibrosus Einriss in Höhe LWK 4/5, mediale Banscheibenprotrusion im sakralen Segment ohne nervale Kompression.

Im Rückenmark lassen sich keine Herde darstellen (hier zeigen sich sehr gerne MS-typische Herde, die bei Ihnen jedoch nicht vorliegen).

In Höhe des 6./7. Brustwirbelkörpers zeigt sich ein Bandscheibenvorfall, der relativ links mittig nach hinten fällt und einen geringen Druck auf das Rückenmark ausübt. Hier aber keine Schädigung des Rückenmarks. Die Wirbelkörper zeigen keine Auffälligkeiten.

In Höhe des 4./5. Lendenwirbelkörpers zeigt sich ein Einriss am Außenrand der Bandscheibe (Anulus fibrosus besteht aus Faserknorpel und Bindegewebe).

Im sakralen Segment zeigt sich eine Bandscheibenvorwölbung, die dahinter verlaufenden Nerven sind aber nicht betroffen.

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