Frage von willkommen, 465

Hefe - Fluch oder Segen - Hormone, Dickmachr, Folsäure

Zu den natürlichen Folsäurelieferanten zählen insbesondere Hefen mit bis zu 2500 µg je 100 g, Das steht in Wikipedia. Hefe ist also gut. Ich habe hier schon so einiges gelesen über Hefe, Stichwort: Östrogen. Mein ganzes Leben lang habe ich Hefe und Hefeprodukte gemieden, weil sie dick mache! Brot sollte nicht mit Hefe sondern Sauerteig hergestellt werden. Nun bin ich verunsichert. Ist Hefe nun gut? Welche Menge?

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von pferdezahn,

Von wegen Fluch - Bierhefe hat eine gesundheitsfoerdernde Wirkung, regeneriert die menschlichen Zellen und hat einen sehr positiven Einfluss auf das Hautbild und die Haare. Google Mal nach - Bierhefe, da wirst Du bestimmt erstaunt sein, fuer was sie alles gut und brauchbar ist.

Kommentar von willkommen ,

Wie nimmst du sie ein?

Kommentar von pferdezahn ,

Das kommt darauf an, welche Artikel Du hast, ob in Pulver-, Tabletten- oder in Fluessigform. Ich wuerde sie waehrend einer Mahlzeit nehmen, mit Wasser runterspuelen. Google auch Mal nach Metz Bierhefe Soll angeblich die beste sein, da sie lebende Zellen besitzt.

Kommentar von pferdezahn ,

Ja, das ist sie. Panaktiv von Metz, hatte ich frueher Mal, vor jahrzehnten, getrunken. Da war sie allerdings noch billiger. Duerfte wohl das beste Produkt sein, das es aus lebenden Zellen besteht, aber leider etwas zu teuer.

Kommentar von willkommen ,

Für eine Flasche 500 ml ca. 10 €, bei empfohlenen 70 ml täglich, bedeutet, pro Tag ca. 1,40 €.

Das halte ich für relativ günstig, unter Berücksichtigung, dass es gesundheitsfördernd ist, und " Luxuslebensmittel !!!!! ????" wie Eis vom Italiener, Kaffee im Straßencafe, Pralinen oder Alkohol eine viel schlechteres Preis-Leistungs-Verhältnis haben.

Fraglich ist natürlich, ob eine Daueranwendung sinnvoll und notwendig ist. So eine Flasche für 10 € dürfte hin und wieder akzeptabel sein.

Kommentar von pferdezahn ,

Wenn Du sie als Daueranwendung benutzen willst, kannst Du ja immer mit einem billigeren Produkt (Pulver, Tabletten) wechseln, vier Wochen nimmst Du Panaktiv, anschliessend vier Wochen ein billigeres Produkt. Nach acht Wochen duerftest Du herausgefunden haben, ob sie Dir Dein Wohlbefinden gesteigert hat.

Kommentar von willkommen ,

Nein, ich dachte so an eine Kur, mal eine Woche, dann Pause. Acht Wochen, so lange, dann würde ich wirklich zwischendurch eine preiswertere Alternative wählen.

Kommentar von Hooks ,

Wenn es auf lebende Kulturen ankommt, nimmt man am besten die aus dem Supermarkt, die lebt garantiert noch! Warum die dick machen und die andern alle nicht? Das ist doch viel zu überteuert, was Ihr da sagt!

Antwort
von dinska,

Man kann das so prinzipiell nicht sagen. Was der eine gut verträgt, kann für den anderen völlig daneben gehen. Deshalb muss man immer selbst ausprobieren, was einem bekommt und was nicht. Ich komme am besten, wenn ich Nahrungsmittel nicht regelmäßig gleich esse, sondern variiere, mal viel Brot ohne Beläge mit Tomaten, dann wieder mal eine Zeit Käse mit Schinken zu Röllchen geformt, schmeckt auch ohne Brot und ist sehr lecker, macht auch satt. Dann wieder Naturjoghurt mit Kernen und Honig vermischt und immer Früchte der Saison, grünen Salat, viel Gmüse und früh Haferflocken. So konnte ich mein Gewicht senken und halten.

Antwort
von elliellen,

Hallo! Auf der einen Seite ist Hefe sehr gesund, da es unter anderem auch Selen enthält und das ist sehr wichtig für unser Immunsystem. Da es aber in gewisser Menge auch Hormone enthält, sollte man von übermässigem Verzehr Abstand halten.

Ich persönlich benutze Hefe in erster Linie zum Backen.

Kommentar von Hooks ,

Die Hormone braucht man aber auch. Vor allem Leute, die schnell und viel schwitzen, sollten öfters mal Hefe naschen.

Antwort
von bethmannchen, 465

Hefe kurbelt die Produktion von Östrogen an, aber nicht die totgebackene Hefe in Teigwaren. Da muss es die frische Backhefe aus dem Kühlregal sein. Es reicht schon, ein solches Päckchen über die Woche verteilt zu verzehren.

Hefe ist die Bezeichnung für lebende Schlauchpilze aller Art. Es gibt sehr verschiedene Hefen. Unterschieden werden sie danach, was sie bevorzugt zum gären bringen. Backhefe nimmt man zum backen, Bierhefe zum Bier brauen... Es ist ganz gleich, welche Hefe du nimmst, deshalb tut es auch die billigste.

Antwort
von Hooks, 426

Wenn es auf lebende Kulturen ankommt, nimmt man am besten die billige Hefe aus dem Supermarkt, die lebt garantiert noch! Das ist doch viel zu überteuert, was pferdezahn da sagt! Warum soll die dick machen und die andern alle nicht? Du mußt ja nicht gleich einen Würfel auf 1 kg nehmen...

Folsäure bekommst Du auch über Birnen. Und vor allem in grünen Blättern ist sie drin, morgens ein paar Blättchen Giersch auf Brot (mit Imker-Honig, wenn Du magst), mittags etwas Brennesselspinat, und du hast, was DU brauchst.

Und wenns gar nicht anders geht, besorg DIr ein Präparat. Ich esse immer das von ratiopharm, wenn mir das Gedächtnis wieder aus dem Ruder läuft.

Kommentar von willkommen ,

Hefe aus dem Supermarkt - billiger! Danke.

Kommentar von pferdezahn ,

Man kann nicht eine billige Backhefe aus dem Supermarkt mit einer angereicherten Bierhefe vergleichen, das sind zwei verschiedene Welten, etwa wie, wenn Du eine Schuhsohle oder ein anstaendiges Steak ist. Vergleiche doch Mal, was alles in der Metz Bierhefe enthalten ist, und was in einer Backhefe drin ist. Du wirst garantiert keinen Sportler finden, der Backhefe konsumiert.

Kommentar von willkommen ,

http://lebensmittel-warenkunde.de/lebensmittel/getreideprodukte/verschiedenes/ba...

Ich habe die dort gemachten Angaben zu den Inhaltstoffen mit denen der Metz Bierhefe verglichen. Es gibt ganz gravierende Unterschiede!

Backhefe hat Calcium und Phoshor - Bierhefe nicht!

Bierhefe hat Vit.B12, Folsäure, Zink, Chrom, Selen, Cholin - Backhefe nicht! Es wird eine Kur empfohlen 2 x jährlich mit je 12 Flaschen. Da eine Flasche 7 Tage hält, sind das 12 Wochen, 2 x im Jahr. Eine Flasche kostet ca. 10 €, d.h. 240 € p.a.

Kommentar von pferdezahn ,

Wenn Du Dich ansonsten vitaminreich ernaehrst, oder gar ein Multivitamin Supplement nimmst, dann benoetigst Du keine zwei Kuren mit Panaktiv. Nehme es erst einmal vier Wochen, und achte auf Veraenderungen Deines Koerpers, bzw. wie es bei Dir anschlaegt. Das sind dann immerhin fast 40 Euro im Monat.

Kommentar von willkommen ,

o.k.

Kommentar von bethmannchen ,

Ich weiß nicht, wo du deine Informationen immer suchst, aber was du hier schreibst ist schlichtweg falsch. Backhefe ist die obergärige Bierhefe, die beim Bierbrauen anfällt. du versuchst da einen Unterschied zwischen zwei gleichen Dingen zu konstruieren.

Hier aus Wikipedia die Inhaltsstoffe von lebender Bierhefe = Backhefe (Presshefe) wie man sie in fast jedem Supermakrt als Block von 40g für ein paar Cent im Kühlregal finden kann.

Presshefe[Bearbeiten] Je 100 Gramm:[6]

Brennwert 439 kJ (105 kcal), Wasser 73 g, Eiweiß 16,7 g, Fett 1,18 g, Kohlenhydrate 6,72 g davon: Ballaststoffe 0,3 g

Mineralien: Kalium 649 mg, Phosphor 605 mg, Calcium 28 mg, Natrium 34 mg, Eisen 4,9 mg,

Vitamine: Niacin (B3) 17,4 mg, Pantothensäure (B5) 3,46 mg, Thiamin (B1) 1,43 mg, Riboflavin (B2) 2,31 mg, Folsäure (B9) 1,02 mg, Biotin 0,033 mg

Ein Gramm Hefe gleich welcher Art enthält etwa 10 hoch 10 (10 Milliarden) Hefezellen.

Hefen gehören zu den Eukaryoten, sind also einzellige Organismen. Deshalb müssen sie zwangsläufig Phosphor für Ihren aeroben Stoffwechsel und Calcium für die Zellhülle und ihre Struktur enthalten, auch deine ins fantastische überteuerte Bierhefe.

Hefen haben übrigens über 23% mit uns Menschen übereinstimmende Gene.

Kommentar von Hooks ,

Ja, meine ich doch, daß die beide brauchbar sind. Deshalb meine beiden Links...

Kommentar von bethmannchen ,

Ich hatte meinen Kommentar zur Antwort von @willkommen geschrieben. Hefe ist Hefe ist Hefe. Im Bauch ist es duster, und dem Körper ist es ganz egal was auf der Packung stand, und wie viel es gekostet hat. Der holt sich schon raus, was er gebrauchen kann, macht er schon ein paar Millionen Jahre so.

Hefe ist ein Schlauchpilz. Diese Pilze sind auch auf fast allen Pflanzen auf Pelle, Hülse, Kapsel oder Schale. Bevor wir Pflanzenschutzmittel und Hygienefimmel entwickelten, haben wir die einfach mitgegessen und bekamen so die Hefe, die wir heute im Kühlregal suchen müssen.

Kommentar von Hooks ,

dazu zwei Links:

bierhefe.org/

Die damals genutzte Bierhefe gewann man aus Bodensatz, der sich beim Bierbrauen in den Fässern ablagerte. ... Die wissenschaftliche Bezeichnung für Bierhefe lautet Saccharomyces cerevisiae, das Wort kommt aus der griechischen Sprache

http://www.baeko-sh.com/index.php/warenkunde/hefe

Die "Saccharomyces cerevisiae Hansen", so der lateinische Name der Backhefe, ist zwar erst seit 1825 wissenschaftlich bekannt, wurde aber hauswirtschaftlich unbewußt bereits seit mindestens 5.000 Jahren als Gärhefe für alkoholische Getränke und als Treibmittel für Weizenmehlteige verwendet.

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