Wie sind eure Erfahrungen der Behandlung mit Eigenurin? Wer hat das schon mal gemacht? Hilft Eigenurin wirklich? Was kann man damit alles behandeln?

Als ich in der Jugend eine kleine Warze hatte empfahl mir meine Mutter die Bahndlung mit dem morgendlichen Urin. Ich habe es auch ein paar Wochen ausprobiert- geholfen hat es mir nicht!

am 26. Januar 2010 15:19 Hallo...ich sage da nur folgendes:"Die Wirkung von Eigenurin ist nicht bewiesen und unerforscht"!!!Bitte zur Info und aus Interesse mal folgendes lesen: www.welt.de/wissenschaft/medizin/article3370247/Was-der-Urin-verraet-und-Eigenur... LG AH
am 26. Januar 2010 15:03 Ich tendiere dazu, möglichst viel an mir selbst auszuprobieren, um eigene Erfahrungen zu sammeln. So war es auch mit der Eigenurin-Therapie. Nachdem ich viel positives darüber gelesen hatte, begann ich damit. Das half auch, die Ekel-Schranke und die Angst vor eigenen Ausscheidungen zu überwinden. Da ich mich gut ernähre, schmeckte auch der Urin etwa so wie eine leichte Brühe. Inzwischen bin ich da etwas vorsichtiger geworden. Ich bekam nämlich nach einiger Zeit eine Herzmuskelentzündung ungeklärter Ursache und die war nicht so ohne. Nach einigem Nachdenken vermute ich folgendes: Im Urin befinden sich Bakterien in abgeschwächter Form und trainieren das Immunsystem. Das ist OK! Was ist aber, wenn sich Viren im Urin befinden und immer wieder zugeführt werden. Irgendwann ist dann auch die beste Abwehr überfordert und die Viren siedeln sich evtl. irgendwo an, vielleicht am Herzmuskel oder an einem anderen Ort. Wer kann auch über eigene Erfahrungen berichten? Alles Gute! M.
Meine Mutter hat das bei starken Halsschmerzen probiert (gegurgelt). Ihr hat es geholfen. Mir selbst ist der Ekelfaktor zu hoch...
Ich kann sagen, dass es z.b. gegen bestimmte hauterkrankungen (z.b. bei leichter dermatitis) hilft sich auf die betroffenen stellen ein wenig Eigenurin zu tupfen.
Ich habe meinen Urin noch nie getrunken und kann dir darüber nichts sagen. aber ich habe schon öfter Wunden oder Narben damit behandelt und habe wirklich eine schnellere Wundheilung festgestellt. Sogar meine Ärztin war einmal erstaunt als ich nach wenigen Tagen zum Fäden ziehen kam und sie meinte, dass es nun höchste Zeit wäre zu ziehen, da die Heilung schon so fortgeschritten war.

am 4. Juni 2010 07:45 Nachdem ich zuerst viel darüber gelesen hatte, begann ich auch damit, es auszuprobieren. Die äußerliche Anwendung finde ich o.k., wenn man die Wirkung des enthaltenen Harnstoffs benötigt und ihn an die Stellen bringt. Eine Bevorratung ist nicht empfehlenswert, wegen der mit der Ammoniakentwicklung verbundenen starken Geruchsbelästigung. Innerlich würde ich wegen der tatsächlich vorhandenen Risiken eher darauf verzichten und lieber spezielle, auf die Symptome gerichtete Medikamente verwenden.