Frage von TropicalShake,

chronische Steißbeinschmerzen, was kann denn noch helfen!?

Hallo Zusammen, ich habe vor ca. 1 1/2 Jahren Schmerzen im Steißbein bekommen, in einer normalen Situation ohne erfindlichen Grund (Ich saß auf der Couch und lernte)...als die Schmerzen nach 1 Woche nicht weggingen, ging ich zum Orthopäden. Es kam heraus, dass das Steißbein gebrochen u. abgeknickt ist, der Bruch aber schon alt sei (Ich habe ihn nicht bemerkt, wann auch immer ich ihn mir zugezogen habe). Es wurden auch noch MRT's vom Steiß u. Becken gemacht. Auf der einen Seite ist der Knick so stark, dass die Schmerzen schon daher resultieren könnten, wieso dann aber nicht vorher!?- Und auf der anderen Seite ist sonst alles am MRT unauffällig... ich bin 23 Jahre alt..habe zwar auch so schon Rückenprobleme u. Fehlhaltung an der ich arbeite aber bin langsam am verzweifeln, da ich letztes Wochenende die Treppe hinuntergefallen bin u. wieder auf den Steiß gefallen bin u. nun wieder noch mehr Schmerzen habe. 5 verschiedene Orthopäden und zich Physiotherapeuten hatten alle unterschiedliche Meinungen... die Entfernung des Steißbeins ist leider zu gefährlich..., aber ständig mit Sitzkissen und auch nur beschränkt Sitzen ist doch kein Leben... Schmerzmittel möchte ich einfach nicht nehmen da ich mir meine Organe nicht kaputt machen will... aber langsam weiß ich nicht mehr weiter..hat jemand noch irgendeinen Tipp für mich!? Wäre sehr dankbar!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von schneckerle86,

Hallo TropicalShake,

ich bin froh einmal eine "Gleichgesinnte" in meinem Alter mit diesem Problem zu treffen. Ich habe diese Schmerzen nun auch schon seit 3 Jahren, manchmal sind sie nicht so stark und manchmal echt schlimm. Das einzige was mir zeitweise geholfen hat war gezielte Muskelentspannung, zum einen Teil durch Autogenes Training usw. und zum anderen durch Medikamente! Und natürlich so wenig wie möglich Sitzen, wobei das bei dir mit dem Studium genauso schwierig ist, wie bei mir, da ich in der Arbeit den ganzen Tag sitzen muss.

Ich würde mich freuen wenn wir uns auch mal austauschen könnten, über Telefon oder so! Melde dich einfach noch mal hier.

Grüße Verena

Kommentar von TropicalShake ,

Hallo Verena, es tut mir leid, das ich so lange nicht geantwortet habe, aber ich habe mich lange nicht mehr auf dieser Seite eingeloggt. Ich hoffe du liest meine Nachricht hier trotzdem! Ich würde mich sehr freuen, wenn wir uns austauschen könnten. Vielleicht kannst du mir auch deine Mail-Adresse in einer privat Nachricht o. so schicken :)

Ich werde jetzt mein Masterstudium beginnen und mein Stundenplan ist ziemlich voll. D.h. ich muss ziemlich viel Sitzen... zwischenzeitlich habe ich eine super Physiotherapeutun gefunden und ich denke auch, dass ein Großteil der Schmerzen von verspanntem Muskelgewebe resultieren.

Ich hoffe du liest diese Nachricht! Viele Grüße

Antwort
von Winherby,

Ist der Knick am Übergang zum darüber liegenden Kreuzbein? Wenn ja, dann geh zu einem fähigen Osteopathen, es gibt eine Technik zum Einrenken, die nur von Osteopathen beherrscht wird. Ist der Knick wegen dem schief zusammen gewachsenen Bruch entstanden, dann wird er allerdings auch nicht helfen können. Ist von den Orthopäden mal in Betracht gezogen worden den Bruch erneut zu provozieren, um ihn dann korrekt ausgerichtet zu fixieren?

Kommentar von TropicalShake ,

Der Knick befindet sich am unteren Ende des Steißbeines, ich hatte eigentlich auch ein Bild angehängt. Den zahlreichen Orthopäden nach zu urteilen ist der Knick aufgrund des Bruches entstanden. Es wurde vor einiger Zeit von meiner Physiotherapeutin versucht das Steißbein manuell, rektal zu richten, das ging allerdings komplett nach hinten los, da ich nach dem dritten Mal so starke Schmerzen bekam, dass ich kaum mehr laufen konnte. Das man den Bruch noch einmal provozieren kann hat mir bisher noch niemand gesagt/ geraten. Habe mir dies zwar auch schon einmal überlegt jedoch ist die Umgebung um das Steißbein herum ja auch ziemlich empfindlich und man kann die Ärzte ja leider auch nicht zu irgendetwas überreden... Danke für Deine Antwort!

Antwort
von Nati52,

Eventuell könnte die nicht-medikamentöse Behandlung mit Hochton-Frequenz-Therapie bei Dir hilfreich sein.

Die Hochton-Frequenz-Therapie ist eine Weiterentwicklung der Elektrotherapie und wirkt direkt auf den Zellstoffwechsel. Sie arbeitet mit Frequenzen aus dem Bereich hoher Töne, wie sie unser Körper stets auch selbst erzeugt - den Hochtonfrequenzen, die biochemische und bioelektrische Abläufe in den Zellen beeinflussen. Hochtonfrequenzen versetzen Gewebe und Zellen in feine und schnelle Schwingungen. Dabei werden die in der Gewebeflüssigkeit vorhandenen Substanzen regelrecht geschüttelt. Das beeinflusst positiv den Körper- und Zellstoffwechsel; Vitamine, Mineralien, Nährstoffe, Schlackenstoffe sowie Schmerz- und Entzündungsvermittler werden besser verteilt und tragen so zur schnelleren Versorgung der Zellen bei. Die ausgelösten Signale aktivieren die Zellfunktionen und helfen, bestimmte Funktionen zu normalisieren.

Mit der Hochton-Frequenz-Therapie lassen sich Schmerzen, chronische Entzündungen, degenerative Erkrankungen, Muskel- und Nervenerkrankungen sowie Schwellungen und Stoffwechselerkrankungen behandeln. Auch zur Beschleunigung von Heilungsprozessen, z.B. nach Knochenbrüchen, zur Wiedererlangung der Muskelkraft, z.B. nach Lähmungen oder längerer Ruhigstellung u.a.hat sich die Behandlung mit Hochtonfrequenzen bestens bewährt.

Die großen Vorteile der Hochton-Frequenz-Therapie sind, dass sie ohne Medikamenteneinnahme auskommt, dass die Anwendung die tief im Inneren des menschlichen Körpers liegenden Schmerzregionen effektiv erreicht und während der gesamten Behandlungsdauer wirkt (also keine Zelladaption hervorruft) und nicht nur den Schmerz sondern auch dessen Ursachen beseitigen kann.

Es gibt dafür Gerätetechnik in Arztpraxen oder bei Physiotherapeuten oder auch ein kleines Gerät für den Hausgebrauch, das vor einiger Zeit im MDR-Fernsehen vorgestellt wurde. Hier ist der Link zum MDR http://www.mdr.de/einfach-genial/7713704.html

Ich lade auch mal zwei Beispiel-Bilder hoch dafür. Google mal nach dem Begriff Hochton-Frequenz-Therapie.

Antwort
von ProfessorF,

Guck bei Rücken Expert nach und schon kannst du dir alles erklären. Meinem Bruder ist dort geholfen worden, er ist seit längerer Zeit wieder frei von Schmerzen. Prof. F.

Antwort
von kacenka,

Hallo liebe TropicalShake, wie geht es dir zur Zeit? Wie sind die Schmerzen?Was hat dir geholfen? Ich bin in ähnliche Situation-mein Steissbein ist luxiert, laut Orthopäden sollte ich operiert werden, man kann nicht mehr reponieren. Seit 1Jahr habe ich schon Schmerzen, mit Schmerzmittel und Physiotherapie bin ich ganz gut durchgekommen bis ich vor 3Wochen auf Steissbein gesturzt bin. Jetzt wird mir die OP wahrscheinlich nicht erspahrt. Ich werde dir fur jede Rat, Erfahrung dankbar.

Kommentar von gesfsupport4 ,

Liebe/r kacenka,

wenn Du selbst eine Frage stellen möchtest, kannst Du dies tun, indem Du Dir einen Account zulegst. Das ist kostenlos und anonym. Dann erscheint Deine Frage direkt bei den neuen Fragen und kann von allen anderen Usern direkt gesehen werden. Dadurch erhöhen sich Deine Chancen auf hilfreiche Antworten.

Viele Grüße

Emily vom gesundheitsfrage.net-Support

Antwort
von cyracus,

Winherby's Empfehlung kann ich nur unterstützen.

In USA und England ist Osteopathie weit mehr bekannt als bei uns. Bei uns ist sie langsam im Kommen.

Google mit

wirbelsäule bandscheiben osteopathie

und klick Dich geduldig durch die Infos. - Lies auch in den gezeigten Foren, in denen von Erfahrungen berichtet wird.

.

Hier habe ich von Erfahrungen mit osteopathischer Behandlung geschrieben:

http://www.gesundheitsfrage.net/frage/spinemed-methode

(Lass Dich nicht von der Fragestellung irritieren.)

Auch auf Begleitthemen, durch die Probleme mit der Wirbelsäule verursacht werden können, gehe ich in meiner dreiteiligen Antwort ein.

Und schließlich weise ich auf ergonomische Sitzmöbel hin.

.

Kommentar von cyracus ,

Eine sehr gute Kurzbeschreibung zur Osteopathie findest Du hier

http://www.praxis-escherich.de/osteopathie/index.html

.

Falls Dir die Schrift zu klein ist, weißt Du vielleicht, dass Du sie mit

  • strg und dem Pluszeichen vergrößerst, mit

  • strg und dem Minuszeichen verkleinerst und mit

  • strg und 0 (= Null) wieder normal hinkriegst.

Alles Gute und schnellstmögliche kompetente Behandlung!

Kommentar von cyracus ,

Falls Du es nicht weißt, kleiner Tip:

Ich sehe in Deinem Profil, Du bist neu hier.

Wenn Dir auf Deine Frage jemand antwortet, und Du willst wiederum demjenigen antworten, musst Du direkt darunter auf Antwort kommentieren klicken.

Dann geht ein kleines Fenster auf, in das Du relativ viel reinschreiben kannst.

Der / die andere wird dann automatisch per Email benachrichtigt und weiß, dass Du ihm / ihr geschrieben hast.

.

Die Fragen gehen hier ja rein wie auf einem Fließband. Einige antworten und wenden sich dann den nächsten Fragen zu. (Ich lass mir täglich eine Sammelmail zu bestimmten Themen schicken.)

.

Wenn Du mal bei jemandem ins Profil gucken willst, klick einfach auf dessen Namen.

Da kannst Du z.B. dessen Fragen und Antworten sehen.

Kann manchmal sehr erhellend sein. Auf diese Weise wusste ich, dass Du neu hier bist.

Kommentar von TropicalShake ,

Hallo, Danke für Deine ausführliche Antwort, habe nun einiges dazu gelesen. Wie bereits unten kommentiert ist der Knick durch den Bruch entstanden und es wurde bereits von einer (so denke ich) gut ausgebildeten Physio-und Manualtherapeutin zu richten versucht und bereitete mir schließlich solche Qualen das gar nichts mehr ging, deshalb denke ich das auch der Osteopath nicht wirklich mehr "richten" könnte...noch dazu kommen ja leider die enormen Kosten welche nicht von der Krankenkasse übernommen werden... es ist einfach zum Verzweifeln. Ich habe kein eigenes Einkommen u. bin quasi "arme Studentin"...deshalb tuen sich noch mehr Probleme auf... aber nochmal vielen Dank!

Antwort
von anonymous,

Hallo, wie geht's Dir denn mittlerweile so nach einem Jahr? Ich leide seit 5 Jahren an Schmerzen im Steißbein. Allerdings bekam ich die richtige Diagnose erst vor ca. 1 Monat. Ich habe extrem recherchiert ... Und habe mir Originalstudien auch in Französisch durchgelesen. Hier in Deutschland kennen die normalen Ärzte sich mit dem Steißbein nicht wirklich aus - und geben das natürlich nicht zu. Es gibt eine einzige, sehr kleine deutsche Studie eines Dr. Pennekamp - Uniklinik Bonn. Es gibt noch eine Webseite eines Physikers aus England, der aufgrund eigener Betroffenheit eine Webseite erstellt hat - mit hunderten von Patientenberichten aus aller Welt. Eine fantastische Webseite! Coccyx.org Ich weiß nicht genau, ob da auch was ins Deutsche übersetzt wurde. Wichtig ist, dass vielen Patienten eine OP mit (teilweiser) Resektion des Steißbeins geholfen hat. Besonders, wenn die RÖ's - wie bei Dir - auffällig sind. Aber auch ohne Auffälligkeiten im RÖ bringt eine OP oft Erleichterung. Steißbeine können instabil - also hypermobil - sein. D.h., sie verbiegen sich im Sitzen zu sehr... Dazu müsste man RÖ's im Sitzen anfertigen. Das wissen Ärzte nicht. Und mit den meisten RÖ-Geräte geht das wohl auch nicht. Nur ganz Mutige lassen sich nach 1 Jahr Schmerzen operieren. Die meisten warten länger ab - machen sogar Psychotherapien. Wichtig ist natürlich, zu wissen, dass es sicher das Steißbein ist. Immerhin gibt es ja auch noch die Iliosakralgelenke. Typisch für das Steißbein: Sitzen auf einer Po-Seite ist schmerzfrei bzw. führt zu seiner Reduktion / Hypermobilität: Extreme Schmerzen beim (Versuch des) Aufstehens aus dem Sitzen ... Pennekamps Studienergebnis (2004): Bei richtiger Auswahl der Patienten (RÖ im Sitzen) ging es von 12 Patienten nach der OP 9 Patienten besser.

Antwort
von anonymous,

Hallo. Ich bin ebenfalls seit nunmehr fast 4 Jahren mit Steißbeinschmerzen belastet. Auslöser war vermutlich eine Geburt oder eine kurz darauf stattgefundener Sturz auf das Steißbein (Treppe abwärts). Eine ganze Weile hab ich die Schmerzen auf die Geburt geschoben, das wird schon. Auch der Beckenboden wollte absolut nicht wieder in Form kommen, trotz intensiver Gymnastik. Physiotherapien brachten nur wenig Linderung und nur für kurze Zeit. Dann endlich hat meine Physiotherapeutin/mit osteopatischer Ausbildung ihren Abschluß als Heilpraktikerin gemacht und konnte mich abrechnungstechnisch anders behandeln. Sie hat mir angeboten, nach Versagen aller bisherigen Therapien, den Steiß rektal zu behandeln (ei zurenken). Ich war etwas aufgeregt vorher, da aber das Vertrauenverhältnis stimmte, sie alles gut erklärte, beruhigte, war die ganze Behandlung sehr, sehr gut zu ertragen. Es gibt viel, viel Schlimmeres und Schmerzhafteres! 1-2 Tage noch etwas schmerzig und dann....nichts mehr. Für ca. 1 Jahr. Dann bin ich mit meinem Kind Schlitten gefahren und rums, war der Steiß wieder verknackst und auch der Beckenboden total verspannt (alles fällt raus Gefühl). Erneute Behandlung....beschwerdefrei. So ging das nun schon 3 Mal. Empfindliche, vorgeschädigte Personen müssen wohl sehr aufpassen wo und wie sie sich setzten, Rad fahren oder stürtzen. Der Orthopäde (mit Osteo-Ausbildung, ein Herr Doc), der Gynäkologe und die normalen Pysio´s konnten mir nicht helfen, kannten diese Methode nicht einmal. Schmerzmittel können sicher was bringen, aber in die richtige Position kommt der Steiß dadurch ja nun nicht wieder. Ein Präparat aus der Naturheilmedizin gibts es, welches man gegen die Nervenreizung spritzen kann, habe ich aber nicht gebraucht, da durch die Behandlung dann immer schon alles wieder gut war. Gerade für uns Frauen empfehle ich eine gute OsteopathIN zu suchen, der mann vertraut und sich einrenken zu lassen. Weh tut das kaum, wenn es richtig gemacht wird. Ein Loch bohren ohne Betäubungsspritze beim Zahnarzt ist um ein Vielfaches schmerzhafter!!!!

Antwort
von anonymous,

Hallo, ich hatte seit 1 Jahr furchtbare Steißbeinschmerzen, die von einer schiefen Wirbelsäule herrührten. Mein Osteopath konnte mir immer nur für eine kurze Zeit helfen. Dann habe ich mich in der Gesundheitspraxis Sonnentor behandeln lassen. Seither sind meine Schmerzen weg. Da bin ich froh. LG Ines Schneider

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community