Frage von Aljomi, 482

Osteoporose-Proyhylaxe (AAR OS N)

Hallo und guten Tag

Welche Meinungen existieren zur Prophylaxe von Osteoporose mit dem homöopatischen Mittel AAR OS N? Einmal bezogen auf Menschen mitlleren Alters und auf der andere Seite bezogen auf ältere Menschen.

Mit der Bitte um Informationen.

Besten Dank im Voraus und mit den besten Grüsse.

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Hooks, 482

Die beste Osteoporose-Proyhylaxe ist nach wie vor der Lebertran, der früher regelmäßig gegeben wurde, um Rachitis zu vermeiden.

Osteoporose ist nun die Erwachsenenkrankheit dazu, und sie nimmt immer weiter zu, weil die Leute zuviel Milchprodukte zu sich nehmen. Da muß man dann ein bißchen gegensteuern - und das am besten mit der altbewährten Rachitis-Prophylaxe. 1-2 EL am Tag sollten ausreichen.

Kommentar von Hooks ,
Antwort
von Mahut, 422

Da ich von meiner Geburt an eine Laktoseintoleranz habe habe ich ch zu wenig Calzium bekommen und schon seit frühen Jahren Osteoporose. und dadurch dadurch vermehrt Rückenschmerzen, da 3 Wirbel schon eingebrochen sind, das habe ich aber in den Griff bekommen, habe kaum noch Schmerzen, da ich mich seit ein paar Jahren vermehrt bewege und täglich eine Vitamin D3 Tablette nehme, Calcium in Tablettenform darf ich nicht einnehmen, da ich eine neue Herzklappe habe.

Du kannst dich auf dieser Seite informieren oder Google einfach mal

http://www.diagnosia.com/de/medikament/aar-os-n

Antwort
von bethmannchen, 336

Um Osteoporose zu vermeiden, muss man stärkere Knochen haben. Da helfen nur qualitative Nährstoffe und Bewegung, damit der Körper eine Veranlassung hat, Knochen stärker zu bauen.

Woraus wir Calcium aufnehmen, spielt kaum eine Rolle. Um Calcium zu verwerten, und dort hin zu transportieren, wo es gebraucht wird, ist in einem bestimmten Verhältnis auch Magnesium nötig. Dieses Verhältnis wissen nur die Zellen deines Körpers. Stimmt das Verhältnis nicht, wird das Calcium irgendwo abgelagert; in den Herzkranzgefäßen weil die so schön eng sind, in Nieren und Blase als Steine, weil es sich da so schön ablagern kann...

Im Körper ist das Calcium, das nicht in den Knochen eingelagert ist, in Form von Ionen in allen Körperflüssigkeiten verteilt. Jedes Mal, wenn sich z.B. eine Muskelfaser zusammenziehen soll, bekommt sie das über ein Calcium-Ion gemeldet. Sind nicht genug Ionen da, werden sie aus den Knochen herausgelöst. Sind zu viele da, packt sie der Körper wieder in die Knochen zurück.

Das klingt ganz einfach, daran sind aber einige Organe und Hormone beteiligt und noch verschiedene andere Stoffe nötig. Die Aminosäuren Trijodthyronin (T3) und Tetrajodtyronin (T4) mit dem Kalzitonin regeln dieses Ein- und Auslagern des Calciums. Gesteuert wird deren Produktion von der Hirnanhangsdrüse. Für die Bildung und Einlagerung von T3 und T4 sind Jod-Ionen erforderlich (von denen hoffentlich genug in der Schilddrüse vorhanden sind), dazu etliche Aminosäure-Sequenzen, womit dann auch die Leber noch ins Spiel kommt, die für ihre Arbeit hauptsächlich B-Vitamine braucht. Um das ganze bewerkstelligen zu können braucht es mit etlichen weiteren Stoffen auch Vitamin D3 als Werkzeug...

Das ist alles sehr kompliziert, schwer zu beschreiben, aber unser Körper macht das schon seit ein paar Millionen Jahren. Es ist aber nicht einfach mit dem Einnehmen von Calcium oder Vitamin D3 oder Milch trinken getan.

Calcium allein macht auch noch keine gesunden und stabilen Knochen. Zwischen dem Calcium muss auch noch Kollagen sein, damit der Aufbau auch elastisch ist. Andernfalls wären Knochen so etwas wie Kalk oder Gips. Kollagen wird aus Aminosäuren der Proteine gebaut und mit Vitamin C dann zu elastischen Strängen gedreht. Auch wieder kompliziert...

Und vergiss das Märchen von den Milchprodukten, denn ein Apfel enthält doppelt so viel Calcium, wie ein Glas Milch, und vor allem das richtigere Calcium in Form von freien Ionen.

In der Milch liegt das Calcium als Calciumlactat vor. Um das zu verwerten, muss der Körper erst einmal mit dem Milchzucker (Lactat) fertig werden. Deshalb kann er das Calcium in der Milch nur zu höchstens 30 % verwerten. Bei H-Milch ist dieses Calciumlactat sogar noch mit dem geronnenen Eiweiß verbunden und aus Käse können wir es noch schlechter herausholen. Im Apfel, oder ähnlich saurem Obst, liegt das Calcium schon fast ganz in Form von freien Ionen vor. Die kann der Körper schon im Dünndarm direkt aufnehmen. Hinzu kommt, dass Obst auch Magnesium liefert.

In der Steinzeit hatten wir ja auch schon Knochen, hielten aber kein Milchvieh. Das machen wir erst seit etwa 10.000 Jahren? Würden wir Milch für unsere Knochen brauchen, dann hätten wir bis dahin immer auf der Suche nach einem Ur-Rind sein müssen, das auch noch gerade ein Kalb säugt. Das Jungtier hätten wir dann unter dem Muttertier herausziehen, und uns selbst unters Euter knien müssen. Das alles mit unseren kleinen Händchen und Zähnchen? Ob sich so ein Ur-Rind das wohl gefallen lassen hätte?

Vielleicht sind diese Tipps dazu auch interessant: http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/bio-feedback---dem-appetit-nachgeben---esse....

...gesundheitsfrage.net/tipp/proteine---nicht-alle-sind-gleich---sie-unterscheiden-sich---alle-sind-noetig

Antwort
von Alexander1969, 314

Hallo, also dieses aaros hat meiner Tante damals sehr geholfen. Ihr Apotheker meinte zu Ihr, Calcium solle biogen vorliegen. Sieh mal hier: http://www.bingo-ev.de/~wn1470/hp/oe-aaros.html Weiter hat er empfohlen basiche Lebensmittel zu sich zu nehmen, da ein übersäuerter Körper keine neuen Knochen aufbauen kann. Beides hat meine Tante damals gemacht und nach einer gewissen Zeit (ich glaube 3 Monate) waren die Schmerzen weg und die Knochendichte hat zugenommen.

Antwort
von fabs1, 272

Die beste Osteoporose-Prophylaxe bzw. -Therapie ist Bewegung (Sport), vernünftige Ernährung und eine homöopathische Konstitutionsbehandlung zur allgemeinen Unterstützung.

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