Frage von Bremen127, 931

Kopfzucken, Tinnitus, Innere Unruhe, Verspannter Nacken, Stechende Schmerzen im Kopf, Schlafstörungen?

Hallo Leute

Ich wollte hier jemanden um Rat fragen. Seit etwa 2 Wochen leide ich an für mich total erschreckende Symptome. Es fing alles mit Schlafstörungen an und Stressgefühl, die ich aber anfangs nicht ernst genommen hatte. An einem Tag ist mir dann etwas in der Uni widerfahren. Ich hatte schon seit 2 Tagen komische Schwindelgefühle und eine Müdigkeit. Es fühlte sich irgendwie an, als wäre ich besoffen oder als würde man den Verstand verlieren. Sehr schwierig zu beschreiben. Trotz dieser Symptome bin ich weiterhin in die Vorlesungen. An dem dritten Tag war mir genau so unwohl. Ich war an meinem Laptop und nach einer verbalen Auseinandersetzung, hat mein Kopf angefangen zu zittern. Irgendwie ging dies von meinem Hinterkopf aus. Dann war ich höllisch unter schock, konnte mich nicht mehr beruhigen. Ich musste gebückt gehen, da ich jedesmal, wenn ich aufrecht laufend wollte, dieses Zittern verspürte. Ich ging zum Arzt und er gab mir erstmal ein Beruhigungsmittel. Ich konnte dann schlafen, aber nach dem Aufwachen war mir dann eine Woche lang schwindelig. Ich hatte ständig Gedankenkreise und Schlafstörungen und war total erschöpft. Nach drei Wochen geht es nun wieder. Ich bin zwar immer noch nicht fit, aber mit Beruhigungstabletten habe ich es geschafft, zumindest dieses angespannte Gefühl und die innere Unruhe zu lindern. Die Schlafstörungen sind eigentlich nicht mehr da. Aber die innere Unruhe verspüre ich morgens. Vom Körpergefühl her geht es mir besser, ich spüre aber immer noch eine starke Anspannung und Verspannung im Nacken. Ich habe das Gefühl, dass das Zittern bald kommt. Und es würde auch kommen, wenn ich nicht jedesmal, wenn ich es spüre, aufstehen und mich bewegen oder meinen Nacken massieren würde. Mir fällt es auf, dass ich sitzend vor dem Laptop dieses Gefühl habe. Oder wenn ich am Tisch essen möchte. Ich habe es aber weniger, wenn ich meinen Kopf in bestimmte Positionen bringe oder ihn mit meinem Arm stütze. Darüber hinaus spüre ich oft wie schwach meine Hände sind, habe einen Tinnitus oder stechende Kopfschmerzen aber oberen Hinterkopf. Ich kann die Finger nicht kräftig und wie sonst bewegen, besonders die linke Hand. Das Gefühl spüre ich auch dann, wenn ich mit Leuten kommunizieren muss, denn dann kann ich meinen Kopf nicht so positionieren, wie ich will. Ich gehe mittlerweile wieder in die Vorlesungen, diese Situation ist aber sehr verzweifelnd, denn ich versuche Aufregungen aus dem Weg zu gehen, weil ich Angst habe, dass sie das Zittern wieder auslösen.

Ich war bis jetzt beim Hausarzt und er meinte, es sei eine Panikattacke. Aber irgendwie kann ich dem nicht ganz trauen. Kennt jemand da draussen ähnliche Symptome?

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Antwort
von dinska, 893

Ich würde dir raten, dir eine CD Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen zu kaufen. Dann machst du regelmäßig am Abend diese Übungen über 21 Tage täglich. Wenn es dann besser ist, brauchst du nur noch einmal die Woche üben und später nur noch nach Bedarf. Sicherlich hast du in letzter Zeit unter hoher Anspannung gestanden. Man sollte immer auf Anspannungsphasen, Entspannungsphasen folgen lassen, damit es gar nicht erst zu solchen Symptomen kommt.

Antwort
von patscher55, 763

Du musst auf jedenfall auch etwas an deinem Alltag umstellen, dein Körper schickt dir ein Signal, dass er mit den Anforderungen, die du an ihn stellst bzw mit dem Stress nicht klar kommt!! Vermeide Stresssituationen in der nächsten Zeit und mache zum Stressausgleich viel Sport, um deinen Körper herunterzufahren und zu beruhigen. Gegen die innere Unruhe kann ich dir noch Lioran empfehlen. Gibt es rezeptfrei in der Apotheke!

Antwort
von FrankaFragerin, 690

Lass doch mal ein Blutbild mit Ferritin, Eisen, Transferrin, Vitamin D und ggf. noch anderen Vitaminen, Spurenelementen erstellen. Ich sage nur, dass es mir mit Mangelzuständen hundeelend ging, so wie dir!!!! Ich kann es dir nur raten, oft liegt die Antwort so nahe und das Problem ist mehr oder weniger leicht behoben! Viel Erfolg!

Antwort
von GuenderGesund, 659

Also kurzzeitig haben mir bei ähnlichen Symptomen z.B. Bachblüten immer ganz gut weitergeholfen. Kannst du dich zum Beispiel hier drüber informieren, wenn du nicht weißt, was das ist: http://med.optobee.de/bachblueten.html

Grundästzlich musst du dich aber vor allen Dingen mal gut untersuchen lassen. Blutbild machen lassen. Und zwar das Große.

Sollte das ganze psychischer Natur sein, musst du etwas an deinem Alltag ändern, und vor allen Dingen Stress reduzieren, und deinem Körper dadurch die Chance geben, sich wirklich zu erholen.

Alles Gute!

Antwort
von bethmannchen, 561

Mir fällt es auf, dass ich sitzend vor dem Laptop dieses Gefühl habe. Oder wenn ich am Tisch essen möchte. Ich habe es aber weniger, wenn ich meinen Kopf in bestimmte Positionen bringe oder ihn mit meinem Arm stütze. Darüber hinaus spüre ich oft wie schwach meine Hände sind... 

Ich kann die Finger nicht kräftig und wie sonst bewegen, besonders die linke Hand...

Das zusammengenommen klingt nach eingeklemmten Nerven im Bereich Halswirbelsäule. Damit solltest du zu einem Orthopäden gehen. 

Antwort
von Bremen127, 538

Die Blutuntersuchung hat gezeigt, dass alles i.O ist. Eine neurologische Untersuchung folgt in 2-3 Wochen, leider gehts nicht schneller. 

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