Frage von einzigartig88, 96

bandscheibenvorfall übersetzen bitte

Habe heute den befund vom mrt bekommen kann mir das vll jemand übersetzten hab erst nächste Woche ein Arzt Termin

Flacher links mediolateraler breitbasiger knöchern abgestützter bandscheibenprolaps Im Segment l4/l5 mit dorsalverlagerung der Linkseitigen nevennwurzel l5 sowie biforamonale bandscheibenprolapse im Segment l5/s1 möglicher irritation beider nervenwurzel l5 in den neuroforamen. Degenerative Veränderungen wie oben beschrieben

Antwort
von walesca, 96

Hallo einzigartig88!

Nicht jeder Bandscheibenvorfall muss auch gleich operiert werden!! Gerade diese OPs werden viel zu oft und auch unnötig durchgeführt, da sie für die Kliniken sehr lukrativ sind. Aus eigener Erfahrung bitte ich Dich, Dir erst einmal auch diesen Tipp durchzulesen. Lass Dich nicht vorschnell drängen!!

Bandscheiben-Operation? Ein Erfahrungsbericht!

Als allererstes sollte man sämtliche konservativen Maßnahmen ausgeschöpft haben, die es gibt. Dazu gehören z.B. KG, Medikamente, Osteopathie, Akupunktur, Bäder, Massagen, schmerzstillende Spritzen in die Wirbelgelenke (unter Rö-Kontrolle), ggf. Schmerzbehandlung mitRadio-Frequenzen, Wassergymnastik, Trockengymnastik zu Hause und ggf. auch eine Denervierung mit Kälte. Erst wenn das alles nichts gebracht hat und die Schmerzen und Ausfallerscheinungen weiter bestehen, dann sollte man ernsthaft über eine OP der Wirbelsäule nachdenken.  Suchen Sie sich dann einen guten Neurochirurgen und sehr erfahrenen Wirbelsäulen-Experten aus. Mein Mann war bei Dr.med.Pavlidis in Bonn, der auch in Ärztekreisen einen excellenten Ruf genießt. Aber solche Experten gibt es sicher auch in Ihrer Nähe. Wenn nicht,dann lohnt sich wirklich auch mal ein weiterer Weg, wenn man dafür sicher seinkann, dass man dort gut aufgehoben ist.

Als sämtliche Behandlungen (s.o.) nichts gebracht hatten, war mein Mann dann nach Bonn gefahren. Auf allen Rö- und MRT-Aufnahmen war kein operationswürdiger Befund zu erkennen!! Nur aufgrund der Beschwerden - und seiner jahrelangen Erfahrung - hat er dann aber trotzdem operiert. Das war das Beste was er machen konnte!!! Während der OP stellte sich dann auch heraus, dass sich die Bandscheiben bds. in 2 Ebenen in die bereits schon knöchern verengten Wirbelkanäle auch noch hineingeschoben hatten!!!! Dr. P. hat die Bandscheiben dann daraus entfernt und die Wirbelkanäle rund um die Nerven wieder "ausgefräst"!! Das alles, ohne auch nur einen Nerven geringfügig zu verletzen!! Schon nach wenigen Tagen konnte mein Mann  wieder im Park spazierengehen und wurde nach 2 Wochen in die Reha entlassen. Dort haben wirklich alle Therapeuten über diese kniffelige OP nur "Bauklötze" gestaunt. Heute hat mein Mann kaum noch Schmerzen und kann seitdem endlich auch wieder in Ruhe schlafen. In so einem sensiblen Bereich sollte man wirklich nicht zu voreilig operieren lassen! Bei uns war der allererste Ratschlag allerdings eine Versteifung der WS!!! Das hatte uns dann doch so sehr geschockt, dass wir nach und nach erstmal alle anderen Möglichkeiten erst im Internet recherchiert und dann "abgearbeitet" haben.

Alles Gute wünscht walesca

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