Frage von monii222, 373

Tochter zu dick??

Hallo, ich mache mir Sorgen um meine Tochter. Sie ist 14 Jahre alt ca. 160 meter groß und wiegt stattliche 95 Kilo. Sie nimmt immer weiter zu! Sie isst und isst immer mehr. Ich koche eigentlich immer sehr ausgewogen und gesund sprich viel Gemüse etc, 1 Mal im Monat erlaube ich ihr zwar auch mal zu McDonalds zu gehen aber das ist auch nicht das Problem. Wenn ich sage es reicht mit essen. Dann nimmt sie einfach ihr Taschengeld und kauft sich etwas. Außerdem isst sie heimlich. Vor ca. einer Woche hab ich in ihrem Zimmer beim Putzen leere Papiere von 4 Tafeln Schokolade gefunden, die sie sich selbst gekauft hatte. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Ich sehe immer nur wie sie weiter zunimmt. Besonders ihr Bauch macht mir Sorgen. Der Unterbauch hängt schon bis zu Mitte ihrer Oberschenkel und der Oberbauch hängt auch schon über ihren Bauchnabel. Habe ich im Schwimmbad gesehen. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll.

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Antwort
von bobbys, 279

Hallo monii222,

zuerst einmal möchte ich Dir sagen ,das Du dich jetzt bitte nicht angegriffen fühlen sollst. Wie Du ja sicherlich weißt kommt man mit "Verboten" nicht weit. Deine Tochter hat ganz offensichtlich Probleme die sie durch ihr "Fressverhalten" versucht zu kompensieren. Ich persönlich würde jetzt erst mal das Gespräch suchen und Interesse und Verständnis zeigen damit sich deine Tochter öffnet dir gegenüber. Bitte nicht mehr an Ihr herum nörgeln und Maßregeln.......sicherlich wird sie sich über deinen Verhaltenswandel wundern und genau das ist Deine Chance etwas zu erfahren. Solltest Du dann die Gründe erfahren würde ich dann abwägen ob eventuell noch professionelle Hilfe in Frage kommt wie z.B Psychologische Betreuung, eine Kur ,Ernährungsberatung. Gib deiner Tochter das Gefühl das Du für sie da bist und sie liebst.

Ich wünsche Dir und deiner Tochter Viel Erfolg.

LG bobbys

Antwort
von Vronilein, 259

Na ja, ich glaube, du weisst schon, dass deine Tochter sogar einiges zu dick ist. Ihr solltet einen Arzt aufsuchen, der sich mit übergewichtigen Teenagern befasst und einen Plan erstellen, wie sie abnehmen kann. Das kann ein Ernährungsplan sein oder eine Kombination aus Ernährung und Bewegung. Wäre in ihrem Fall wohl das richtige. Sie sollte schnell wieder in die richtige Bahn gelenkt werden, je länger man wartet umso schwieriger wird es.

Antwort
von Gruselweib, 232

Das Kind isst nicht aus Hunger oder weil sie Essen für den Körper braucht. Sie scheint das Essen für die Seele zu brauchen. Du solltest mit ihr über eine Therapie sprechen und diese dann in die Wege leiten. Auch ein Termin bei der Ernährungsberatung wäre kein Fehler. Damit ihr mal klar wird, welche Lebensmittel wirklich schädlich sind, (nämlich vier Tafeln Schokolade, oder auch McDonalds). Sie sollte jetzt rechtzeitig lernen, ihr Essverhalten zu verändern, sonst landet sie wirklich in einem extremen Übergewicht. Ich wünsche deiner Tochter alles Gute.

Antwort
von EmilS, 211

Ich würde mal versuchen mit ihr zum psychologen gehen und schauen ob dieser etwas dagegen ausrichten damit deine tochter nicht die ganze zeit isst (vor allem heimlich) vielleicht überredet er sie ja eine diät zu machen weil jetzt hat es keinen sinn da sie es selbst nicht will und du kannst ihr das essen so ja nicht verbieten deswegen vielleicht mal so ausprobieren

lg

Antwort
von polarbaer64, 186

Das arme Kind :o( . Sicher hat sie enormen psychischen Leidensdruck, weswegen sie soviel isst. Das muss gar nichts mit dir zu tun haben, sondern kann schon allein dadurch ausgelöst werden, DASS sie zu viel Übergewicht hat, und deswegen vermutlich gehänselt wird. Wenn sie zu den Frustessern gehört, dann war´s das schon.

Es gibt über die Krankenkasse die Möglichkeit, eine Kur für deine Tochter zu beantragen, wo sie weg von Zuhause andere Gleichgesinnte trifft. Dort lernen die Kinder gezielt richtig zu essen, selber zu kochen, Sport zu treiben.... . Bis sie dann entlassen werden, ist es ihnen zur Gewohnheit geworden. Was natürlich zuhause auch bedeutete: Kalorienarm kochen, Süßies nur abgezählt, und alle essen das gleiche. Es wäre fies, wenn das Mädel etwas anderes essen müsste, als der Rest der Familie.

Erkundige dich doch mal bei deiner Krankenkasse. Natürlich sollte man das der Tochter schmackhaft machen. Wie, das weißt du selber am besten.

Wünsche dem Mädel viel Erfolg und dir die richtigen Worte, sie von so einer Kur zu überzeugen.

Antwort
von mrshealthy, 183

Hey monii222,

wart ihr mit ihr schon mal beim Arzt? Ich kenne zwei freundinnen von mir, bei denen auch so ein Hungergefühl ist und welche dann einfach essen, obwohl sie nicht wirklich Heißhunger haben und dann nicht mehr aufhören können. Lasst mal den Magen und die Blutwerte (Eisen) checken.

Antwort
von bethmannchen, 159

Die einen Kinder hungern aus Frust, die anderen fressen dann. Die Ursache wird aber ganz sicher die selbe sein.

Wenn sie es täte weil sie Aufmerksamkeit wollten, dann würde sie es nicht im Verborgenen machen, heimlich tun, es vor ihrem Umfeld verbergen. Also wird der Wunsch nach Aufmerksamkeit nicht das vordergründige Motiv und das futtern wollen auch nicht das eigentliche Problem sein.

Meist sagen diejenigen dann, sie täten es, um "sich selbst überhaupt zu spüren"; oder auch "sich von ihren Sorgen abzulenken". Zu dem Zweck könnten sie auch "sanftere Methoden" wählen, die keine so dramatischen Folgen haben. Oft heißt es auch: "Weil ich mich mit meinen Problemen an niemand wenden kann".

Welche seelische Verwahrlosung muss wohl gegeben sein, dass ein Mensch sich selbst erst dann spürt oder ein wenig Glücksgefühl erlebt, wenn er sich Wunden und Schmerzen zufügt, mühevoll zum Skelett abmagert bzw. aus Frust fast das doppelte des Normalgewichts hat, ins Delirium fällt oder kriminell wird?

Der Beginn davon wird immer Jahre vor dem ersten Ritzen, dem ersten Bier oder Joint, dem "Hungerfimmel" oder "Fressattacke" dem Diebstahl etc. liegen.

Da hätten sie doch einfach nur mal vertrauensvoll ihre Eltern ansprechen müssen: Mama/Papa, ich komm da mit was nicht klar, ich hab da ein Problem... im weitesten Sinne eben - "helft mir mal beim reifen und erwachsen werden" Aber nein, spätestens mit 12 haben Kids ja stets "voll cool" zu sein und mit allem und jedem allein "zurecht zu kommen".

Es ist seit mindestens den letzten 30 Jahren immer mehr "aus der Mode gekommen", dass man sich in der Familie einfach vertrauensvoll miteinander unterhält, sich spontan ausquatscht usw. In immer weniger Familien sitzen wenigstens einmal am Tag alle gemeinsam an einem Tisch.

Statt miteinander zu kommunizieren, einander Freud und Leid (mit)zuteilen, etwas miteinander zu unternehmen, sitzt jeder für sich in seinem Kämmerlein, ganz allein mit seinen Sorgen und Nöten und nicht zuletzt auch seiner Langeweile. Je mehr Dinge wie Fernseher, Videospiele, Computer, Smartphones... in die Kinder- und Wohnzimmer gelangen, desto verbreiteter ist diese Nichtkommunikation in den Familien.

Gerade zwischen 11 und 18 brauchen Kinder und Jugendliche aber die Kommunikation mit Bezugspersonen um Wortschatz, Gesprächstechnik, Gedankenaustausch, Streitkultur, Debatte, usw. zwanglos lernen und trainieren zu können. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans tatsächlich nimmermehr.

Dieses (selbst)auferlegte, vorgelebte "cool sein um jeden Preis" treibt Kindern und Jugendlichen ihr Urvertrauen viel zu früh im Leben aus. Sie werden um sehr viele wichtige und fundamentale Erfahrungen regelrecht betrogen bzw. versagen sie sich diese selbst.

So erlernen sie nicht durch Versuch und Irrtum sich immer gekonnter mit Erwachsenen auf Augenhöhe zu unterhalten. Ihnen fehlen Erfolgserlebnisse wie: "ich kann Argumente vernünftig vorbringen", "ich bin zu vernünftigem Gedankenaustausch fähig", "Meine Beweggründe sind anderen wichtig", "ich werde ernst genommen"... Stattdessen sind sie bzw. haben sie sich dazu verdammt, ganz auf sich allein gestellt irgendwie erwachsen zu werden.

Viele Eltern fallen plötzlich aus allen Wolken, weil sie schon seit Jahren gar nicht mehr wissen, was ihre Kinder tatsächlich bewegt und wie die so "ticken". Sie haben in manchen Fällen sogar nicht einmal mitbekommen, dass ihr Kind sich wegen seines "Scheiterns innerhalb der Familie" schon längst selbst außerhalb der Familie Hilfe gesucht, vielleicht sogar um eine Psychotherapie bemüht hat!

Dann braucht das Kind oder die ganze Familie plötzlich einen Therapeuten? Ein völlig Außenstehender soll dann den Karren aus dem Dreck ziehen, "das Kind aus dem Brunnen holen"?

Wenn du nicht weißt, was mit deiner Tochter los ist, wie sollen wir dir dann hier einen Rat geben, wie deine Tochter wieder sicheren Boden unter die Füße bekommt.

Kommentar von Waterdelle ,

Hallo bethmannchen,

hast Du Kinder?

LG Delicia

Antwort
von SMG971, 115

Hör zu Es kann sein das das arme Mädchen unter der Krankheit Adipositas leidet! 

Kommentar von evistie ,

Deine "Erkenntnis" hilft dem Mädel auch nicht weiter - zumal die Fragestellung bald zwei Jahre her ist...

Antwort
von Swanni23, 161

Dass könnte vielleicht helfen ! Viel Glück ^.^

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