Frage von silvy12, 170

Kann ein Ofen rote und brennende Augen verursachen?

Hallo ihr Lieben,

ich bin vor einigen Wochen mit meiner Familie in unser neues Haus gezogen. In dem Haus war bereits ein Ofen in der Küche integriert. Der ist auch wirklich wunderschön und sehr praktisch im Winter.

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Nur habe ich, seit dem wir in diesem Haus wohnen, ständig schmerzende Augen, die auch immer rot werden. Ich sehe immer müde aus und habe das Gefühl im Kopf ist alles dicht.

Wisst ihr, ob es eventuell mit dem Ofen zusammenhängen könnte?

Antwort
von Winherby, 124

Tja, wer weiss, weshalb der Vorbesitzer ausgezogen ist?

Scherz beiseite, lass den Schornsteinfeger mal kommen, der überprüft das Gerät, er kann auch eine Messung der Raumluft auf die Kohlenoyxde und sonstige Giftgase  durchführen.

Fragen sind:

  • Hat der schöne Ofen eine separate Frischluftzufuhr?
  • Hast Du beim Kochen , (auch auf dem E-Herd nebenan?) eine Dunstabzugshaube am Laufen?
  • Wirst Du beim Kochen schnell müde?
  • Sind die Augen rot und schmerzend, nur dann, wenn der Ofen in Betrieb ist, oder auch sonst?
  • Ist dieses Kopfdicht-Gefühl auch dann, wenn Kochwasserdampf entsteht?
  • Hast Du die Symptome auch dann, wenn der Herd nicht brennt?

Die Sache ist nämlich die:

Ist der Ofen in Betrieb, können bei nicht korrekt passender Schornsteinmaße ein Teil der Verbrennungsgase in die Raumluft gelangen. Das allein würde schon für Deine Symptome ausreichen.

Hast Du beim Kochen auch noch eine Dunstabzugshaube in Betrieb, dann kann es sein, dass die Dunstabzugshaube dermaßen viel Luft aus der Küche wegsaugt, dass der entstehende Unterdruck im Raum, zusätzlich einen Teil der giftigen Verbrennungsgase aus dem Ofen saugt.

In Kombination mit einer Dunstabzugshaube muss der Ofen deshalb eine separate Frischluftzufuhr besitzen, sonst ist diese Anlage beider Geräte garnicht zulässig.

Falls Du auch verstärkt Müdigkeit (die erwähnst Du allerdings nicht) verspürst, wenn der Ofen in Betrieb ist, ist dies ein Zeichen von Sauerstoffmangel. Ein Pulmologe kann Dir ein Messgerät "verordnen", damit wird der Blutsauerstoffgehalt gemessen. Für eine vergleichende Messung müsstest Du in einem bestimmten Zeitraum in der Küche sein, und zwar ohne Brand im Ofen. Dann musst Du den Ofen anstochen, die Zeit notieren und weiter in der Küche verbleiben. Wird dann das Messergebnis ausgewertet, dann kann man anhand des Zeitvergleiches einen Zusammenhang zum Ofen feststellen, falls Dein Sauerstoffgehalt im Blut tatsächlich einen deutl. reduzierten Wert für die gemessene Zeit mit Ofenbrand aufweist.

Aber zuerst würde ich mal den Schornsteinfecher mal anrufen, er soll die Anlage mal überprüfen, evtl. auch die Zimmerluft auf Rauchgasgifte testen. Eigentlich sollte er die Anlage als Bezirksschornsteinfegermeister kennen und abgenommen haben sollte, zu der Zeit als der Ofen vom Vorbesitzer des Hauses installiert wurde. Oder der Vorbesitzer hat den Ofen nachträglich und ohne seine Freigabe eingebaut, es gibt ja nix was es nicht gibt.

So, das war´s auch schon, vG, Winherby




Antwort
von Shivania, 77

Welche Böden sind denn da drin? Oft dünsten Bodenbeläge Stoffe aus, die giftig sind oder Allergien verursachen. Wurde das überprüft?

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