Magenbypass trotz Borderline und paranoide Schizophrenie?

3 Antworten

Guten Abend.

Selbiges hat meine Lebenspartnerin. Wobei Borderline bei noch nicht adaptierte DBT, stärker ausgeprägt ist.

Sie geht regelmäßig in eine Durchführende Klinik. Dort hat sie nächsten Monat ein OP Gespräch.

Du musst mit sämtlichen Ärzten reden, Dich untersuchen lassen und dir bescheinigen lassen per Gutachten, dass du Adipositas permagna hast und es bedrohlich sein kann.

Nach langen Arztbesuchen, Diskussion mit der Krankenkasse und dem Arbeitgeber und mit Psychologe und Psychiaterin hat sie nun den Termin in der Klinik zur Besprechung.

Achtung!

Gutachten können Geld kosten! 

Borderline und Schizophrenie sind hinderlich für einen selbst, aber stören eigentlich nicht bei einer Bypass OP. Falls doch spinnen Arzt und Krankenkasse.

Die Krankenkasse benötigt je nach Institution Nachweise über Kuren, oder Ernährungsberatungen.

Ganz wichtig

Bleib hart, zielstrebig.

Bei Bedarf helfe ich gerne weiter, oder eben wir.

Alles gute und viel Erfolg

Wer hat Dich denn begutachtet und eine derartige Operation empfohlen ??

Wenn keine kompetente Stelle diese OP befürwortet hat und es nur Dein Wunsch ist befürchte ich, dass die KK in Deinem Fall die Kosten nicht übernehmen wird !

Ich habe eine chronische Schizophrenie und bin auch auf Medikamente angewiesen, ich hatte auch ein Gewicht von 150 Kilogramm und ich habe meinen Psychiater gefragt ob er es genehmigen würde eine MagenOP zu machen, er sagte er würde das schon genehmigen, aber er kann mir nur dringend davon abraten, weil er mehrere Patienten hat die sowas gemacht haben und trotzdem nicht normal essen konnten, diese Patienten mussten sich täglich übergeben weil im Magen ja nicht mehr viel Platz ist und sie aber immer das Bedürfnis haben zu essen wie ein Scheunendrescher.

Mittlerweile bin ich froh, dass ich das nicht gemacht habe, weil ich jetzt schon jede Menge abgenommen habe ohne eine Operation, ich habe momentan 106 Kilogramm und ich nehme alle zwei Wochen ein Kilogramm ab, ich bin sehr zuversichtlich, dass ich in einem Jahr wirklich Normalgewicht habe.

Ich würde an so eine MagenOP wirklich nur denken, wenn wirklich schon alles andere versucht wurde, weil da gibt es dann kein zurück mehr und man ist wirklich am Arsch wenn man so weiter isst wie vorher.

Ich esse momentan einfach nicht mehr mehr als 1500kcal, ich mache mir das ganze ein bisschen einfacher weil ich morgens und abends fix verpackte Dietprodukte esse, nur noch Mittags esse ich normal. Mehrere Ärzte wollten mich in eine Stoffwechselkur zum Abspecken schicken, ich wollte nie von jemanden so stark kontrolliert werden und habe mich entschlossen bei einem Dietprogramm einzusteigen und es sonst alleine zu machen.

In Österreich, wo ich lebe, hätte ich bestimmt keine Probleme gehabt, dass mir so eine Operation bezahlt würde, weil es die Kasse weniger kostet als schwer kranke Menschen.

Nur meine Meinung.

Ich nehme auch Medikamente die Gewichtszunahme als Nebenwirkung haben, aber ich kenne sehr viele Beispiele die durch Ernährungsumstellung trotzdem kein Gewichtsproblem haben.