Frage von Ingrid1959, 35

Knacken im Kiefer einhergehend mit Diskusverlagerung. Wer hat das noch?

Hallo,

ich habe vermutlich nun beidseits eine Diskusverlagerung dh. dass der Gelenkknorpel beim Mund öffnen nicht mehr mit der Gelenkpfanne mitgeht und nach vorne springt. Das erzeugt dann dieses Knubbeln, wenn man abtastet. Mich beunruhigt es sehr, dass ich nach der Physiotherapie das Problem nun beidseitig habe. Vorher hatte ich das nur links und konnte damit gut leben. Mich schränkt das weder beim Essen ein noch habe ich Schmerzen. Hat jemand auch so etwas und wie lebt ihr damit bzw. habt ihr dadurch Einschränkungen? Ich trage schon seit geraumer Zeit nachts eine Aufbissschiene, da ich unter Bruxismus leide. Über Erfahrungsbereichte wäre ich sehr dankbar.

Anna

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Antwort
von Winherby, 20

Versuch vom Zahnarzt eine Verordnung zu bekommen für eine spezielle Behandlung gegen CMD. Das ist eine spezielle Form der Manuellen Therapie, eine solche Verordnung belastet nichtmal das Budget des Zahnarztes.

Es gibt inzwischen fast überall Physiopraxen, die einen Mitarbeiter mit der nötigen Spezialausbildung gegen CMD haben, sonst die KK fragen wo eine solche Zulassung besteht.

Ein Osteopath kann wahrscheinlich auch das Knirschen behandeln, ich weiss, dass es da eine speziale Behandlung gibt. Falls Du im Dunstkreis Kölns wohnst, könnte ich Dir da einen guten empfehlen (mein ehem. Chef).

Zum Einlesen:http://ifs-koeln.de/index.php/leistungen/osteopathie

Ansonsten kommt noch Psychotherapie gegen Bruxismus in Frage, denn meist sind die betroffenen Patienten oft unter Disstress. 

Wegen der Osteopathie solltest Du mal ein Gespräch mit Deiner KK führen, oft werden dann die Behandlungen übernommen, zumindest teilweise. Solltest Du über Beihilfe versichert sein, ist es meist problemlos, bei voll privat versicherten Pat. sowieso.  LG

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