Kann Krebs auch Rückenschmerzen verursachen?
Kann das sein, dass Krebs auch Rückenschmerzen verursacht. Ich frage deswegen, weil mein Arzt kein Rückenleiden findet für meine Beschwerden. Wie kann ich den Arzt davon überzeugen, dass er auch an andere Themen denkt und mir nicht immer nur etwas von falscher Belastung, falschem Sitzen, zu wenig Bewegung und Psyche vorkaut. Ich kann das schon nicht mehr hören!
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Hallo! Rein theoretisch könnte Krebs in der Tat auch Rückenschmerzen auslösen, aber das ist nur sehr sehr selten der Fall. Ich habe dazu folgendes gefunden:
Durch Schmerzausstrahlung können Entzündungen und Tumoren verschiedener Organe (z. B. Niere, Harnblase, Prostata, Eierstöcke oder Gebärmutter) seltenere und ernsthaftere Ursache von Rückenschmerzen sein.
http://www.netdoktor.at/krankheiten/fakta/neu/rueckenschmerzen.shtml
Zudem kommt es bei vielen Krebserkrankungen zu Absiedelungen (Metastasen) im Knochen der Wirbelsäule. Krebs ist für ein Prozent aller Rückenschmerzen verantwortlich. (Quelle: ebenda)
Du siehst also, Krebs als Ursache ist eigentlich eher unwahrscheinlich. Wesentlich häufiger (85%) sind jedoch in der Tat ein muskuläres Problem, Verspannungen, eingeklemmter Nerv oder Bandscheibenprobleme die Ursache für Rückenschmerzen.
Ich kenne dich zwar nicht, aber ich denke es ist durchaus wahrscheinlicher, dass deine Rückenschmerzen in der Tat vielleicht doch eher durch falsche Belastung, Verspannungen o.ä. hervorgerufen werden. Oder warum kommst du gerade auf die Idee, dass es Krebs sein könnte? Hast du noch andere Symptome? Denn ich denke mal, Rückenschmerz als alleiniges Symptom bei einer Krebserkrankung ist doch eher unwahrscheinlich.
Auch wenn du es vielleicht ungerne hörst: Kann es nicht vielleicht doch sein, dass du vielleicht beruflich viel am PC sitzt oder eine einseitige Tätigkeit hast? Wenig Bewegung? Evtl. auch Stress? Das sind nämlich in der Tat die häufigsten Auslöser von Rückenschmerzen. Wenn du hier gezielt was tust (Entspannung, weniger Stress, gezielte Krankengymnastik und Muskelaufbau) sind deine Beschwerden auch schnell wieder weg.
Wenn du aber meinst, dass dein Arzt irgendwas nicht berücksichtigt, dann steht es dir ja frei, einen anderen Arzt aufzusuchen und diesen um eine Zweitmeinung zu bitten.
Viele Grüße
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Dann wende Dich doch mal an einen Facharzt, einem Orthopäden oder lass ein MRT von Deiner Wirbelsäule anfertigen. Auch innere Organe haben Bezugspunkte zu Muskeln und Segmenten der Wirbelsäule. Da könnte Dir ein Osteopath super Dienste leisten, den muss man allerdings selbst bezahlen. Wie kommst Du daruf das es Krebs sein könnte? Hattest Du schon mal eine Krebserkrankung? Dann sollte eine Knochenszintigraphie der WS angefertigt werden, um Metastasen auszuschließen. Bei bestimmten Krebserkrankungen (z.B. Brustkrebs) siedeln sich gerne Metastasen in den Bereichen der Wirbelkörper an, aber ohne bildgebende Diagnostik kann man das nicht nachweisen und auch nicht wissen. Wenn Du aber schonmal ein Krebserkrankung hattest, solltest Du Deinen Arzt darauf drängen, Dich weiter zu überweisen oder Dir einen anderen Arzt suchen.
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Hallo,Flohgummi !! Rückenschmerzen können sehr viele verschiedene Ursachen haben. Du solltest aber nicht gleich an das "Schlimmste" denken. Ein bösartiger Tumor im fortgeschrittenem Stadium(z.B. ein Unterleibstumor) kann wenn er sich weit ausgebreitet hat und in Nachbarorgane infiltriert ist, auch Rückenschmerzen verursachen. Aber in den meisten Fällen haben Rückenschmerzen andere Ursachen, die nicht ganz so lebensbedrohlich sind. Wenn dein Hausarzt keine weiteren Untersuchungen macht, lass dich am besten zu einem Orthopäden überweisen, dort könnt ihr dann das weitere Vorgehen besprechen.Alles Gute für dich!
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Nimm Johanniskrautrotöl für deine Rückenschmerzen.
Das Trauma der Krebserkrankung kann auf Deine Schilddrüse geschlagen haben. Die macht Rückenschmerzen und Depression. Das untersuchen Ärzte nur auf Verdacht.
Dein Arzt kann Deinen TSH-Wert messen, liegt der über 2,0 kann er Dir Thyroxin verordnen. Wird er aber wahrscheinlich nicht tun, da die alten Normwerte kontraproduktiv sind, keinem helfen noch nichtmal dem Gesundheitssystem. Stichwort Thyreotropin.
Ein Radiologe sollte sich der Sache genauer annehmen, über die neuen Normwerte bescheid wissen und die Krankheit am ehesten feststellen können.
http://www.hashimotothyreoiditis.de/index.php/symptome/immunerkrankung
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Antwort von Zwergennase 11.06.20121 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Leider kenne ich eine Frau, die hatte lange Zeit Rückenschmerzen und niemand hat die Ursache herausgefunden. Es war Rückenmarkskrebs - jetzt hat sie keine Schmerzen mehr. Aber.... diese Fälle sind so selten, dass du dich deswegen wirklich nicht verrückt machen musst. Rückenschmerzen können auch psychische Ursachen haben, sie müssen nicht körperliche oder organische Ursachen haben. Zieh das bitte auch in Erwägung und sprich deinen Arzt darauf an. Gute Besserung.
Sehe ich genauso. Aber außer der Schilddrüse oder die Ursachen die dein Arzt aufgezählt hat könnte man bei chronischen Rückenschmerzen noch an Morbus Bechterew denken. Das ist eine entzündliche Rheumaerkrankung die meistens an der Wirbelsäule auftrittt. Kann man glaub ich per Blutbild und MRT sehen.