Frage von Isaaabeeel, 89

Atemnot wegen Psyche oder wegen Fehlhaltung an Wirbelsäule?

Hallo.

Seid einem Monat kämpfe ich [14] jetzt schon mit dem Gefühl kaum Luft zu kriegen. Ich kann normal tief einatmen und alles aber es fühlt sich so an als würde die Luft nicht in die Lunge gehen.

Ich war schon 3 mal beim Arzt und einmal beim Notarzt. Meine Lunge klingt inordnung deswegen war laut Arzt kein Lungenarztbesuch nötig. beim Arzt wurde aber festgestellt: Vitamin D + Eisenmangel und eine Leichte Fehlhaltung an der Wirbelsäule.

Andere Symptome die ich jetzt in dem Monat abwechselnd hatte sind: Rückenschmerzen [Mit Wärmepflaster am Rücken wurde auch die Atmung besser], Druckgefühl in der Brust und an der Linken Seite bei den Rippen, Magenschmerzen in der Nähe des Bauchnabels [Rechts] und Schwindel in Räumen wo Schlechte Luft ist. [War früher nie so]

Ich bin leicht untergewichtig.

Da bei Ärzten nie was festgestellt wurde war mein 1. Gedanke dann auch die Psyche da ich sehr viel Stress zuhause und Schule hab. Ausserdem unter nicht behandelten Depressionen leide, ich lasse sie nicht behandeln da meine Eltern nichts von Wissen und ich dann nochmehr Stress hätte.

Aber was genau heißt das denn soeine Psychische Atemnot zu haben? heißt das ich rede mir nur ein das ich das hab und dann fühlt es sich so an?

und sonst was könnte das sonst sein?

LG.

Antwort
von evistie, 54

Nein, Deine Beschwerden bildest Du Dir gewiss nicht ein, sondern sie sind real. Da Du organisch aber gesund bist (d. h. Deine Lunge ist okay), ist vermutlich Deine Psyche der Auslöser. Das nennt man dann "psychosomatisch". Hier ist das genauer beschrieben:

https://www.palverlag.de/Psychosomatik.html

Nach dem, was Du uns an Details verraten hast, ist es kein Wunder, dass Deine Seele SOS funkt. Ehrlich mal - wenn Du nicht mal mit Deinen Eltern über das, was Dich bedrückt, sprechen kannst, liegt so einiges im Argen in Deinem Umfeld. Leider wird es durch ignorieren nie besser, sondern in der Regel immer schlimmer.

Ich kann Dir nur dringend raten, Dich an einen (erwachsenen) Menschen zu wenden, dem Du vertraust. Wenn es Deine Eltern nicht sind, dann vielleicht eine Tante, oder ein Lehrer, oder Euer Hausarzt, oder der Schulpsychologe, oder... Du brauchst ganz dringend eine Therapie, damit es Dir wieder besser geht!

Antwort
von bethmannchen, 34

Das wirst du dir schon nicht einbilden. Die Verspannung sorgt für die "verklemmte" Atmung, und die dazu kommende Beunruhigung führt zu weiteren Beklemmungen. Das schaukelt sich dann hoch...

Hier mein Tipp für verbessertes und leichteres Ausatmen (hilft auch bei einem COPD-Anfall: 

Ein Tempotaschentuch von der Schmalseite her fest aufrollen und mit Tesa oder Gummiband fixieren (OB geht auch). So zwischen Daumen und Zeigefinger in die Faust nehmen, dass es etwas nach oben heraus steht. Nun wie einen Luftballon aufblasen. 

Das klingt paradox, denn so atmest du gegen Widerstand aus. Das weitet aber deine Bronchien und verbessert nach ein paar Mal das Ausatmen. Den Widerstand kannst du selbst korrigieren

Es wird dann immer leichter gehen - Versuch macht kluch;-)

Du solltest zu einem Orthopäden gehen, damit das mit der Fehlstellung der Wirbelsäule bei dir in jungen Jahren korrigiert werden kann. Warte damit nicht zu lange, sonst wird das eine bleibende Geschichte.  

Antwort
von Hooks, 30

Wenn Du Stress hast,. mußt Du unbedingt darauf achten, genügend mit Magnesium und den B-Vitaminen versorgt zu sein, mit allen, dem ganzen Komplex.

Vielleicht hast Du dadurch einen Mangel, ich meine gelesen zu haben, daß auch Atemnot ein Symptom sein kann für einen B-Mangel.

Du könntest das ganz leicht ausprobieren, indem Du Dir eione hochdosierten Komplex besorgst, die kosten nicht viel, und auch Magnesium ist günstig, da geht auch Bittersalz (aber nicht die Dosis zum Abführen, sondern nur 1 Prise aufs Glas wasser, 1-3x am Tag, mehr könnte abführend wirken).

Was tust Du gegen Deinen Vitamin-D-Mangel? Hat man Dir eine sehr hohe Anfangsdosis verschrieben? Viele Ärzte begehen den Fehler, von Anfang an nur die Erhaltungsdosis zu verschreiben, und dann dauert es viel zu lange, bis die Speicher aufgefüllt sind, man verbraucht ja auch täglich wieder etwas.

Was tust Du gegen den Eisenmangel? Auch der sollte innerhalb einer Woche behoben sein. Sonst mußt Du das Präparat wechseln. Eisen ist für die Herstellung von roten Blutkörperchen wichtig, und die transportieren den Sauerstoff im Blut.

Übrigens kenne ich auch Mangel an Mg, D und B-Komplex als Auslöser von Depressionen. Wenn Du diese Stoffe ersetzt, sind zumindest einige körperliche Voraussetzungen für Depressionen erledigt. Was mit Deiner Seele ist, kann man dann dann noch sehen.

Manche Leute regen sich so fürchterlich auf über irgendetwas, daß sie einen Stimmritzenkrampf bekommen und dann fast gar keine Luft mehr kriegen.


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