Frage von Harry3333, 435

Belastung nach TEP OP, laut BG kann ich wieder voll Gewichte auf der Arbeit heben !

Hallo

bin derzeit einwenig verwirrt, bekomme jetzt bedingt durch einen Arbeitswegeunfall 2004 ein künstliches Hüftgelenk da man wegen meinem Alter dies 2004 nicht machen wollte.

Da ich in einer Firma arbeite wo ich schwer heben muß bis zu 60 kg und den ganzen Tag gebückt auf dem Boden arbeite, habe ich im Vorfeld kontakt mit der BG aufgenommen um zu klären wie es dann weitergeht weil ich nur lese das man nicht mehr schwer heben darf und nicht weniger wie 90 Grad beim Bücken oder sitzen entstehen sollte.

Laut BG ist wieder alles erlaubt, heißt weiterhin schwer heben, gebückt auf dem Boden arbeiten usw., die meinten schl. bekäme ich ja deshalb das TEP eingesetzt.

Bekomme ein kurzschaft TEP damit man es später nochmal ohne Probleme austauschen kann.

Hat da einer Erfahrungen was das heben betrifft ?

Kann mir nicht vorstellen das wieder alles so sein soll wie ohne TEP.

Antwort
von StephanZehnt, 367

Hallo Harry,

Du brauchst doch nur einmal ins Internet gehen und einmal so etwas durch zu lesen.

http://www.medfuehrer.de/Kuenstliches-Hueftgelenk-Nach-der-Behandlung

Nun solltest Du aber nicht glauben OK ich schicke jetzt der BG ein Schreiben das geht nicht siehe ... Man sollte sich in solchen Fällen unbedingt Hilfe holen ob Du nun zum VDK / SoVD gehst oder zu einem guten Anwalt Sozialrecht ist da fast egal.

Es ist so wenn Du die alte Arbeit nicht mehr ausführen kannst hast Du ein Recht auf Hilfe.

  • Teilhabe am Arbeitsleben (z.B. SGB 9 § 33 oder SGB 3 § 112 usw. usw. Ich weis im Moment nicht wie alt Du bist (Umschulung odgl.. )

  • Integrationsfachämter (helfen unter Umständen bei der Arbeitssuche) Allerdings vorher Kostenübernahme abklären mit dem Kostenträger (hier BG).

  • man sollte allerdings schauen wie hoch die Möglichkeit ist auf dem Arbeitsmarkt denn wenn man keine Arbeit findet zahlt die BG nur noch das Allernotwendigste (z.B. Schmerzmittel). bei Physiotherapie wird es schon schwierig.

  • gibt es ein Anrecht auf Erwerbsminderungsrente / BG -Rente (GdB und . MdE). Wurden Gutachten dazu schon gemacht. ("Gutachter"). Schwerbehindertenausweis - Nachteilsausgleich. usw. .

Man kann leider nur allgemein schreiben weil man nicht weis wie alt Du bist udgl. Nur eins suche Dir unbedingt Hilfe allein erreichst Du kaum etwas. Ja und informiere Dich über gewisse Dinge wie lange habe ich Zeit auf einen Widerspruch zu antworten (4 Wochen / Einschreiben Rückschein, Rentenberatung gehen fehlen evtl. Unterlagen DRV.. ) usw. usw.

VG Stephan

Antwort
von gerdavh, 303

Hallo, ich habe mir interessehalber mal angeschaut, was die BG zu solchen Arbeitsbedingungen zu sagen hat. Ich muss sagen, ich bin etwas entsetzt, wie schwammig das ausgedrückt ist

http://www.arbeitssicherheit.de/de/html/library/document/5004775,5

In Deiner Situation brauchst Du ein ärztliches Attest, dass Du künftig nicht derart schwere Lasten bewegen darfst. In Gewicht kann ich Dir das nicht angeben, das sollte der Arzt aufgrund seiner Erfahrungen (die er hoffentlich hat) festlegen. lg Gerda

Kommentar von Harry3333 ,

Das Problem ist das meinem Chef aussagen von Ärzten egal ist und ich jeden Tag mehrere Tonnen bis zu einem einzelgewicht von 50 kg vom Boden per Hand heben und wieder abstellen muß.

Hilfsmittel kosten Arbeitszeit und was unserer Betriebsarzt sagt ist egal, er steht auf dem Standpunkt Ärzte und BG haben keine Ahnung er ist Chef und sagt wer was Arbeiten kann.

Antwort
von Nic129, 247

Die BG glänzt nicht durch Kompetenz. Das haben wir sicherlich schon oft gelernt. Daher sollten Sie bzgl. der Belastung mit Ihrem behandelnden Arzt sprechen. Er kann Ihnen da eine zuverlässigere Auskunft zu geben - das gilt auch für die Notwendigkeit eines künstlichen Hüftgelenkes.

Nach der Operation sind Sie erst einmal außer Gefecht.

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