Antworten von fussverbieger

  • Operation gegen O-Beine: Was soll ich jetzt tun?
    Antwort · · 6

    Hallo,wirklich ausgewachsen bist Du erst mit ca. 23 Jahren. So lange würde ich an Deiner Stelle eine OP erst dann in Erwägung ziehen, wenn a). die O- Beine zu Schmerzen in Knien führen und es keinen anderen Weg gibt, diese Schmerzen zu vermeiden und b). wenn die O- Beine derart unästhetisch sind, dass man in der Schule den "Wackeldackelgang" belächelt und Dich verspottet.Ansonsten gelten folgende Tatsachen:1). Der Orthopäde wird für die Einweisung in die Klinik eventuell eine gute Provision bekommen und die spätere Nachsorge wird ebenfalls gut bezahlt.2). Kliniken sind zu Wirtschaftsbetrieben verkommen und eine OP- egal ob notwendig oder nicht, bringt viel Geld ein. Ist denn die Ursache für die O-Beine schon festgestellt worden?-Du schreibst, die Unterschenkel seien betroffen, also ist es so gut wie sicher, dass ein Fußproblem zu den O-Beinen führt. (Aus mehr als 30 Jahre Erfahrung sage ich das so). Fast immer ist es die Fußfestigkeit (Senkfuß oder Hohlfuß), die sich immer auf das Abrollverhalten (Innengang) und oft auch auf die Beinstatik auswirkt.Behandelt man dieses, ist auch die Bildung von O-Beinen kein Thema mehr!Mit 13 hast Du nicht mehr die Chancen, zu 100% gerade Beine zu bekommen, aber eine wesentliche Besserung ist alle male drin, wenn es sich um eine Fußschwäche handelt, die dann mit Einlagen und (täglicher) Gymnastik therapiert wird.

  • Fußschmerzen, mehrere Arzttermine ohne Erfolg. Die Ärzte sind ratlos. Was kann man noch tun?
    Antwort · · 18

    Hallo,

    diese Frage kann man nicht gezielt beantworten, solange die Ursache der Schmerzen unbekannt ist. Der "ist Zustand" ist hierbei weniger von Interesse.

    Erfahrungsgemäß (ü. 35 Jahre) tippe ich auf die typischen Knickfußfolgen und die verschwinden ganz schnell, wenn die Ursache beseitigt worden ist.

    Sind auch schon die Knie betroffen, so verfestigt sich der Verdacht.

  • Zweiter Knöchel an der Fußkante innen?
    Antwort · · 41

    Es könnte sich um eine bei Knick- Senkfüßen typische Erscheinung handeln,- um dieses genauer eingrenzen zu können, bedarf es jedoch einer besseren Beschreibung und Bildern!

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    Kommentar von schaalsy ,

    vielen Dank für deine Antwort :)

  • Wadenschmerzen, Knieschmerzen was kann das sein?
    Antwort · · 51

    Hallo,

    aus der Ferne ist es nicht möglich, hier eine genaue Diagnose zu erstellen, so bleibt nur das Tippen aus Erfahrung, die dann wäre, dass ein Beinstatikproblem vorliegen könnte, welches durch einen Knickfuß verursacht wird.
    Im Web findet man kostenlose Selbsttests. Weil Links hier nicht genannt werden dürfen, frage am besten den Herrn Google nach Knickfuß.

  • Erfahrung mit Einlagen und Fußfehlstellungen.
    Antwort · · 303

    Das "richtige" Rezept kann man sich eigentlich schenken, weil die Leistung der gesetzlichen Kasse eh begrenzt ist. Wenn man privat versichert ist, kann es sich jedoch lohnen, weil die Privaten meist die bessere Leistung als lohnend anerkennt (spart letztendlich ja auch viel Geld ein).

    Gute Schuhtechnikbetriebe oder Fußtherapeuten sehen sich eh die Füße genau an, bevor sie die Einlagen herstellen,- in den meisten Sanitätshäusern hat man Verkäuferinnen, die sich oft weniger mit der Materie auskennen.... 

  • Erfahrung mit Einlagen und Fußfehlstellungen.
    Antwort · · 322

    Wenn auf dem Rezept der Wortlaut "Ein Paar Einlagen nach Maß" steht, dann kann man sich so gut wie sicher sein, dass man ein Paar Fertigeinlagen bekommt, die für 20 - 30,--€ eingekauft und dann für rund 120 - 130,--€ weitergereicht werden. Damit die Einlagen dann wie individuell gefertigt ausschauen, wird unten noch ein wenig geschliffen und der Aufkleber "Maßgefertigt für Lieschen Müller" draufgeklebt. Lieschen Müller glaubt dann, sie hätte individuelle Einlagen bekommen.

    Dieses miese Spielchen ist legal, so hatte es vor ein paar Jahren das Landgericht Düsseldorf bestätigt. Juristisch und bürokratisch betrachtet ist es ein himmelweiter Unterschied, ob auf dem Rezept "ein Paar Einlagen nach Maß" oder "ein paar Maßeinlagen" steht!

    Für das eben mal weiterreichen um die 100,--€ zu verdienen, ist Anreiz genug dafür, dass nutzlose oder gar schädliche Einlagen ausgegeben werden. Und wenn dann noch jemand auf die gerade zufällig vorhandenen Schuhe gebracht werden kann, die wunderbar für die Einlagen geeignet sind, lohnt es sich gleich doppelt, denn an Schuhen verdient man nochmals mega gut. Insobsondere ältere Damen lassen sich so bestens abspeisen!....

    Zum Thema sensomotorische Einlagen gibt es folgendes zu sagen:

    Es ist richtig, dass die Fußsohle auf unterschiedliche Druckpunkte reagiert und die Muskulatur gezielt angesprochen wird, wenn etwa auf dem Weg ein Steinchen liegt und man barfuß unterwegs ist. Dieser Theorie folgten auch die Entwickler der propiozeptiven Einlagen (=sensomotorische Einlagen). Allerdings wurde eines außer Acht gelassen: Die Füße reagieren auf unterschiedlich vorhandene Druckpunkte, aber nur für eine ganz kurze Zeit. Somit liegt die Wirkung derartiger sensomotorischen Einlagen am Tag bei etwa 1-5 Minuten, denn danach hat sich die Fußsohle schon an die Druckpelotten der Einlagen gewöhnt und reagiert nicht mehr darauf.

    Aber es ist ein wunderbar lohnendes Geschäft, denn die Gewinnspanne ist noch um einiges höher, als bei den sonst üblichen Kasseneinlagen.

    Die Muskulatur muss bei Senkfüßen gezielt trainiert und gestärkt werden, das steht außer Zweifel. Darum wird der Fußfachmann sich nicht einer Scannersoftware bedienen, sondern auf Grundlage des Gangbildes, der Zugkraft und der psychomotorischen Koordination des Patienten Übungen zeigen, die dann täglich zuhause gemacht werden müssen. Dazu gibt es feste Kunststoffeinlagen, die den Fuß in der Sollform halten. Einlagen werden meist  in allen Schuhen getragen, - also auch in Hausschuhen und Sandalen. Für den Sport gibt es extra Einlagen.  Wie weit die Einlagen nachfedern sollen, wird an Hand des Grades des Fußverfalls festgelegt. Bei nur leichten Senkfüßen etwa ist es allerdings oft so, dass Einlagen nur für den Beruf und den Sport notwendig sind. 

    Ohne die Füße zu kennen, kann man also nicht viel dazu sagen.

    "Einlagen" ist übrigens nur ein ganz oberflächlicher Begriff. In den Empfehlungen sollte schon ein wenig näher auf das Material und die Verarbeitung eingegangen werden.....

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    Kommentar von TheRock ,

    1. Danke für die Antwort!

    Also bräuchte ich ein Rezept für steht Maßeinlagen. Und sollte ich dann auf normale Einlagen zurück greifen, also die "passiven"?

  • Probleme trotz orthopädischer Einlagen
    Antwort · · 187

    Bei Knick- Senkfüßen führt kein Weg an Einlagen + tägliche Gymnastikübungen vorbei.

    Der Knickfuß wirkt sich logischer Weise auch direkt auf die Beinstatik und darum auch unmittelbar auf die Kniegelenke negativ aus. Dieses kann nur durch Einlagen, die in allen Schuhen getragen werden (auch in Hausschuhen, Sandalen etc.) vermieden werden.

    Die Einlagen sollten aus einem sehr stabilen Kunststoff sein und der Gewölbeteil muss so, wie der unbelastete Fuß ist oder sein sollte, geformt sein. Ein Supinationskeil, der unter den Einlagen angebracht ist, verhindert, dass der Fuß samt Einlage einkippt. Bei besonders starken Knickfüßen oder dann, wenn das Fußgewölbe kontrakt ist, werden Schalen- oder Backeneinlagen angefertigt, die alle Probleme berücksichtigen und dazu führen, dass sich die Bänder und Sehnen festigen können.

    Im Regelfall gibt es derartige Einlagen leider nicht auf Rezept und ein Aufkleber "Sonderanfertigung" ist noch lange keine Garantie dafür, dass die Einlagen wirklich individuell angefertigt wurden. Steht auf dem Rezept "ein Paar Einlagen nach Maß..." dann bedeutet das, dass Fertigeinlagen verwendet werden dürfen, die in Massenproduktion hergestellt werden.

    Steht auf dem Rezept "Ein Paar Maßeinlagen nach Gipsfußmodell..." bedeutet das, dass die Einlagen individuell angefertigt werden müssen. (Eigentlich halten sich dann auch die Betriebe daran,- aber längst nicht alle).

    Fazit: Mit ordentlichen Einlagen, die speziell gegen Knick- Senkfüße mit oder ohne Knieprobleme hergestellt sind, werden die Füße in die natürliche Form gebracht und genau das ist nötig, um eine Beschwerdenfreiheit zu gewährleisten. Die Therapiezeit beträgt bei Kindern zwischen zwei und vier Jahren, bei Jugendlichen auch schon mal bis zu acht Jahren.

    Wer früher gegen den Fußverfall tätig wird, spart also Therapiezeit und Schmerzen!

    Mehr Bilder von derartigen Einlagen liefert google bei der Stichwortsuche "Knickfußeinlagen" in der Rubrik Bilder.

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    Kommentar von walesca ,

    Für die, direkt am entlasteten Fuß angefertigten Einlagen (Jurtin-Einlagen) muss auf dem Rezept stehen: " direkt am entlasteten Fuß angepasste handgefertigte Einlagen". Dann übernehmen die KK die Kosten dafür.

    Die Einlagen sollten aus einem sehr stabilen Kunststoff sein und der Gewölbeteil muss so, wie der unbelastete Fuß ist oder sein sollte, geformt sein.

    Genau dies ist bei den Jurtin-Einlagen optimal gegeben!!!! Er kann - ganz nach Bedarf - jedem Fußprobem angepasst werden! LG

  • X-Beine und starke Kniebeschwerden
    Antwort · · 34

    Hallo,

    grundsätzlich kann man sagen, dass die geschilderten Probleme mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit eine logische Folge von Knickfüßen und / oder einem Innengang (einwärts rotierendes Abrollverhalten) ist.

    Man kann diese Fehlstellung und die ganzen unangenehmen Folgen, die meist in der Pubertät und zum Ende der Pubertät, sowie dann noch einmal ab dem ca. 25.-35. Lebensjahr auftreten (je nach Beruf, Sport und dementsprechender Belastung).

    Desto früher man die Fußschwächen und die Fehlstatik durch spezielle Maßeinlagen (am besten aus einem hochwertigem Kunststoff,individuell angefertigt und mit den notwendigen Keilen versehen (also kein Kassenstandard)) behebt, um so günstiger sind die Heilungschancen. Leider ignorieren die meisten Eltern und Jugendlichen derartige Fußprobleme einfach und nehmen die Folgen somit gerne in kauf.

    Nun zur Frage bezüglich der Einlagen: Ordentliche Maßeinlagen helfen garantiert, weil sie die Füße und die Beinachse in der Sollform halten. Dazu macht man täglich die gezielten Übungen, die man zur Stärkung der Muskulatur generell machen sollte. Sicher verschwinden die Beschwerden nicht sofort und auf Dauer, aber nach zwei Wochen sollte es sich mit den Knieschmerzen gelegt haben. Man spürt allerdings sofort wenn die Einlagen im Schuh sind, dass die Beinstatik positiv beeinflusst wird (bei den "billigen" Weichschaumeinlagen ist das allerdings nicht der Fall). Auch müssen Einlagen in allen Schuhen getragen werden,- also auch in Hausschuhe und Sandalen etc. (man kann sich dafür feste Einlagen in die Schuhe setzen lassen). Ziel ist, die Füße an die "gesunde" normale Position zu gewöhnen und gleichzeitig zu kräftigen. Ggf. muss auch das Gangbild korrigiert werden. Ein guter Facharzt oder ein Therapeut , der auf das Thema spezialisiert ist, wird den Therapieplan erstellen und die notwendigen Übungen zeigen. Das gibt es aber leider nicht als Kassenpatient ohne Zuzahlung. (Die gesetzlichen Krankenkassen geben lieber Millionen für die später folgenden Operationen aus)...

  • Knieschaden? Was habe ich denn nur? :(
    Antwort · · 51

    Hallo Andy,

    diese Problematik ist mir bestens bekannt und bereits vor einigen Jahren habe ich darum hier einen Ratgeber eingestellt.

    Die geschilderten Knieprobleme treten ja nur auf, wenn Du auf den Beinen stehst,- beim Radfahren und schwimmen sind treten sie nicht auf.

    Das bekräftigt eigentlich die Vermutung, dass es sich hier um ein reines Statikproblem handelt, welches die Ursache in den Fußgelenken hat. Sicher kann ich hier nur auf Grund der Angaben keine exakt treffende Diagnose erstellen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass Knickfüße der Kern des Übels sind (das ist bei rund 80% der Knieprobleme so der Fall).

    Die Meniskus- und Knorpelschäden sind ein weiteres Indiz hierfür.

    Leider werden bei den heutigen Untersuchungen gerne die Ursachen für die Probleme einfach "weggespart", so dass die meisten Ärzte sich nur noch den Klagegrund anschauen und beim Knie kann ja (gewinnbringend) geröntgt und operiert werden. Weil die Ursache nicht weg operiert werden kann, ist der Patient auf Dauer erhalten....

    Kurz um: Die meisten aktiven Jugenfußballspieler haben durch die zu häufig stattfindenen Trainings und Spiele ihre Füße stark geschädigt. Auffällig oft sieht man den Innengang in Verbindung mit Knick- Senkfüßen. Das das die Knie nicht auf Dauer mitmachen können, ist eigentlich klar, wenn man sich die physikalischen Grundsätze durch den Kopf gehen lässt.

    Angenommen, ich liege mit meiner Vermutung richtig, dann helfen ordentliche Einlagen, die exakt und individuell angefertigt werden. Diese stützen die Fußgewölbe und korrigieren die Beinstatik und wenn nötig, auch das Gangbild. Die Einlagen sind aus einem festem Kunststoff und haben unten drunter entsprechende Keile. Man kann die Einlagen in jedem Schuh tragen, der auch ohne Einlagen gut passt.

    Anfangs kann man mit einem etwas unangenehmen Druckgefühl unter der Fußsohle rechnen und es kann auch zum Muskelkater in den Waden kommen. Im Knie spürt man jedoch sofort die Entlastung und der Muskelkater und der starke Gegendruck wird nach wenigen Tagen nicht mehr gespürt.

    Auf der Webseite www.fussgesundheit.info kann man Selbsttests durchführen um zu schauen, ob man Knick- und Senkfüße etc. hat.

    Ich hoffe, ich konnte vorab schon mal weiter helfen. Wenn nachher noch Fragen sind, dann immerzu ;)

  • Orthopädische Einlagen - passen sie nur für ein bestimmtes Paar Schuhe?
    Antwort · · 724

    Interessant, wie viele Antworten es doch hier gibt. Dabei hat der Fragesteller überhaupt nicht erwähnt, a). aus welchem Grund die Einlagen verschrieben wurden und b). aus welchem Material sie sind :)

    Wer Einlagen "nur" wegen Senk- Spreizfüßen tragen sollte, der kann Einlagen in jeden Schuh einlegen, der auch ohne Einlagen gut passt. Man muss nicht darauf achten, dass die Innensohle des Schuhs herausnehmbar ist. Bei diesem Rat ist aber selbstverständlich vorausgesetzt, dass die Einlagen aus einem hochwertigem Kunststoff angefertigt sind. Wer sich mit Kork- Leder Einlagen oder noch schlimmer Weichschaumeinlagen abspeisen lässt, hat selbstverständlich wegen der Materialstärke der Einlagen diese Freizügigkeit nicht.

    Dazu sei noch angemerkt, dass Kork- Leder oder Weichschaumeinlagen i.d.R. nicht individuell angefertigt werden, sondern vom Sanitätshaus fertig eingekauft werden! Aus meiner Sicht ist das ein Betrug am Patienten,- jedoch ist die Bürokratie der Meinung, dass wenn auf dem Rezept "Ein Paar Einlagen nach Maß nach Abdruck" steht, die Einlagen nicht individuell angefertigt sein müssen. Steht auf dem Rezept "Ein Paar Maßeinlagen nach Gipsmodell", dann sind die Einlagen individuell nach den Füßen anzufertigen. Das ist Bürokratenspielerei,- aber von einem Düsseldorfer Gericht so für richtig befunden...

  • Orthopädische Schuhsolen, neue Schuhe
    Antwort · · 157

    Hallo,

    die Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. Es gibt um die 100 verschiedene Arten von orthopädischen Einlagen.... Wenn es die "Billig"einlagen aus Weichschaum oder Kork sind, die heute gerne ausgeben werden (die Patienten glauben, die seinen maßgefertigt), dann wird es damit Probleme im Schuh geben, wenn die Innensohle nicht herausnehmbar ist.

    Sind es hochwertige 3/4 lange Maßeinlagen aus Kunsstoff, dann legt man die einfach in den Schuh hinein. Selbstverständlich muss der Schuh auch ohne Einlagen gut passen.

  • Knieschmerzen mit nur 14 Jahren !!
    Antwort · · 34

    Hallo,

    leider ist das Thema Knie viel zu komplex, um hier den wirklich treffenden Tipp geben zu können.

    Vermutungen anstellen ist aber erlaubt. So vermute ich, dass die Probleme von heute nichts mehr mit dem Unfall von vor 7 Jahren zu tun haben, denn das Wachstum hat dieses sicher schon längst ausgeglichen (so sollte es zumindest sein).

    Wachstumsschmerzen in den Knien kommen vor, aber die dauern nicht länger an, als maximal 10 Tage. Diese Wachstumsschmerzen machen sich im Regelfall eher nachts bemerkbar.

    Bei mehr als 80% der Jugendlichen mit Knieproblemen finden wir ein Problem in der Beinstatik. Dieses Problem resultiert fast immer in einer Fußschwäche,- hier meist Knick- Senkfüße oder Senkfüße mit einem falschem Gangbild/Abrollverhalten (Außengang / Innengang).

    Bevor man einen jungen Menschen irgendwelcher Röntgenbestrahlung aussetzt, sollte man sich als Arzt mehr Zeit nehmen, als die Kasse gewährt und sich die Problematik an der Beinachse suchen. Leider geht das aber fast immer nicht....

    Schau doch mal den kleinen Film zum Thema an. Sicher findest Du Dich dort wieder.

    Meine eigene Leidensgeschichte als Jugendlicher mit Knieproblemen findet man auf kinderbeine.de in der Rubrik Knickfüße. Auch wenn früher das Thema Gesundheitsfürsorger um einiges besser gewesen war, als es heute der Fall ist, waren auch früher in Sachen Füße > Beine kompetente Orthopäden eher selten zu finden...

  • Stechende Schmerzen im Kniebereich trotz Schmerzmittel
    Antwort · · 12

    Man kann hier online aus der Ferne leider nicht den entscheidenden Tipp geben, weil das Knie und die Zusammenhänge viel zu komplex sind.

    Fast immer sind die beschriebenen Knieprobleme eine Folge einer Fehlstatik,- dass der erste Orthopäde Einlagen verschrieben hat, spricht eigentlich dafür. Nun kommt es bei den Einlagen auf das Material und auf die Anformung an. Wenn auf dem Rezept "Ein Paar Einlagen nach Maß" steht, muss man davon ausgehen, das Fertigeinlagen aus Weichschaum ausgegeben werden, die beim Problem Beinstatik (Knick- Senkfuß) nicht selten mehr schaden als nutzen bringen! (Dieses Problem ist leider sehr weit verbreitet, denn es ist äußerst lukraktiv).

    Mehr zu dem Thema Knie und Beinstatik findet man in der Rubrik Knickfüße auf www.fussgesundheit.info und hier im Forum in den Tipps.

  • Knorpelschaden mit 16?
    Antwort · · 17

    Hallo,

    zu den Schmerzen des Unfalls und den eigentlichen Knieschmerzen wird sicher keinerlei Zusammenhang bestehen.

    Ich erlebe oft Jugendliche in Deinem Alter, die das Problem in den Knien haben,- bei mir selbst war es früher auch so.

    Fast immer ist es eine Abweichung der Beinstatik, die zu den beschriebenen Problemen führt. (Die Quote liegt bei rund 90%). Die O-Beine und die Tatsache, dass bereits früher einmal Einlagen verschrieben wurden, bekräftigen die Vermutung.

    Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Du noch oder wieder Einlagen benötigst, die die Beinstatik normalisieren und ggf. auch das Gangbild und Abrollverhalten verändern (die Einlagen, die aus hochwertigem Kunststoff sein sollten und individuell nach Maß angefertigt werden sollten, haben dazu unten drunter die Keile angebracht).

    Die Frage nach dem Sport kann ich nicht so einfach beantworten. Als Faustregel gilt, dass zwei Wochen nach Beginn der Einlagen- und Gymnastiktherapie die Knieschmerzen verklungen sind und mit dem Sport begonnen werden kann. Je nach Sportart, bekommt man dann die entsprechenden Einlagen dazu.

    Mehr Infos gebe ich hier in meinen Tipps und auf meinen Webeseiten.

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von Tigerauge ,

    Hey,

    ich war nun heute beim Orthopäden. Es ist dem Arzt dort bekannt, dass ich O-Beine habe und schon Einlagen hatte. Aber ich brauche keine weiteren, dies haben beide Ärzte der Praxis beschätigt.

    Jedesfalls darf ich jetzt erstmal keinen Sport machen und Anfang Januar wird dann entschieden was weiterhin gemacht wird, da ich eine leichte Entzündung des Knorpels habe. Zudem habe ich noch einen Knorpelschaden der mit dem Röntgenbild leider nur schwer einschätzbar ist.

    Es ist sehr wahrscheinlich dass ich dann zum Kernspint muss.

    LG

  • Kann man Einlagen in jeden Schuh einlegen?
    Hilfreichste Antwort · · 350

    Die Frage lässt sich so wie sie gestellt wurde, nicht so einfach beantworten.

    Es gibt dutzende verschiedene Einlagenarten, die unterschiedliche Abmessungen haben. So können hochwertige Kunststoffeinlagen in jedem Schuh getragen werden, der auch ohne Einlagen gut passt. Man muss also nicht darauf achten, dass die Innensohle herausnehmbar ist.

    In Hausschuhen oder Sandalen, die hinten im Fersenbereich offen sind, müssen feste Einlagen eingebaut werden, weil lose Einlagen nach hinten herausrutschen.

    Wer die "billigen", meist langsohligen Sanitätshauseinlagen aus Weichschaum oder Kork- Leder bevorzugt, der muss allerdings schon genauer hinsehen, welche Schuhe geeignet sind.

    Gerade bei jungen Damen sollte man darauf achten, dass Einlagen und Lieblingsschuhe im Einklang stehen. Stoffschuhe wie Chucks etc. sind auch mit Einlagen kein Problem.