Frage von dirtybernie, 70

MRT Befund HWS nicht verstanden, bitte übersetzen

Bei ausgerichteten cervicalen Wirbelkörpern zeigen sich retrovertebrale und uncovertebrale Kantenausziehungen in den Höhen HWK4/5 und 5/6. Links mediolaterale Bandscheibengewebsauswulstung HWK4/5 mit Dekonfiguration des Iinken Lateralrecessus und des foraminalen Einganges sowie der subarachnoidalen Kontur. ln der Höhe HWK5/6 rechts mediolaterale Bandscheibengewebsauswulstung und Dekonfiguration des rechten Lateralrecessus sowie des subarachnoidalen Raumes. Gleichmäßige T2- und T1-Signalstruktur des cervicalen Myelon.

Antwort
von StephanZehnt, 64

Hallo dirty- bernie,

bei ausgerichteten Halswirbelkörpern zeigen auf der Rückenseite der Wirbel (bzw. Wirbelsäule) und im Bereich der Halbgelenke der Halswirbelsäule sogenannte Kantenausziehungen weil sich Wirbel und Halbgelenke (Uncovertebralgelenke) berühren. Da die Bandscheiben ihre Aufgabe nicht mehr gut erfüllen können. (Halswirbelkörper 4/5 und 5/6).

Unter Bandscheibengewebsauswulstung würde ich eine Protrusion verstehen also eine Vorwölbung der Bandscheibe zwischen Halswirbelkörper 4/5.Sowie eine krankhafte Veränderung des linken seitlichen Hohlraums bzw. Ausbuchtung und des Eingang des Zwischenwirbellochs durch das Nervenwurzeln verlaufen.

  • subarachnoidalen Kontur. Bereich zwischen den Hirnhäuten Arachnoidea mater und Pia mater, in dem der Liquor (Hirn- / Rückenmarkswasser) zirkuliert. Hier Halswirbelkörper 5/6.

Diese Kontur hat sich verändert welche Auswirkungen dies nun speziell hat muss Dir der Arzt sagen.

Rechts in der Mitte an der Seite Bandscheibenvorwölbungen und Dekonfiguration des des rechten seitlichen Hohlraums bzw. Ausbuchtung sowie sowie des subarachnoidalen Raumes (Erklärung siehe oben).

All das Genannte hat aber keinen negativen Einfluss auf das Rückenmark im Halsbereich. Darum gibt es da keine Veränderung der Signalstruktur!

VG Stephan

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